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Romane

Nincshof

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Über das Buch

Nincshof, ein kleines Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze, soll vergessen werden. So der Plan dreier Männer, die sich »die Oblivisten« nennen und rauswollen aus der hektischen Zeit. Wenn niemand mehr von ihnen weiß, können sie und das ganze Dorf in Freiheit und Ruhe leben. Laut Legende ist das in Nincshof schon einmal so gewesen. Ausgerechnet die alte Erna Rohdiebl soll dabei helfen, dass dieses Vorhaben gelingt, denn die drei Männer glauben, dass die alte Frau die Freiheit im Blut hat und daher genau die Richtige für ihre Bewegung ist. Erna Rohdiebl wiederum hat in ihrem langen Leben selten Dümmeres als die Idee zu verschwinden gehört, aber ihre Neugierde siegt. Abend für Abend poltern die Oblivisten an ihre Eckbank und plotten bei Speckbroten und Pusztafeigenschnaps ihr Verschwinden. Straßenschilder werden abmontiert, wichtige Feierlichkeiten abgesagt, lästige Fahrradtouristen vergrault. Alles scheint nach Plan zu verlaufen. Wenn da nicht die Neuen aus der Stadt wären. Ein turbulenter Sommer nimmt seinen Lauf!

Editionen (3)

ISBN9783832168209
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum18.07.23
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

368 Bewertungen

72 Rezensionen

4,1

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  • xgrinsekatzex
    xgrinsekatzex

    62 Follower

    5,0

    Für mich ein tolles Buch, um abends abzuschalten und sich in die Geschichte reinsinken zu lassen. Ich mochte die Sprache, ich mochte die schrulligen Charaktere und die märchenhaft Anwandlungen. Es ist nicht plottgetrieben aber trotzdem spannend, einfach schön zu lesen. Ein kleines Highlight!

    11. Mai 2026

  • asenayla
    asenayla

    94 Follower

    3,0

    Nicht ganz angekommen in Nincshof

    Dieses Buch war für mich eine insgesamt spannende Grundidee. Besonders mochte ich, dass Ziegen eine Rolle spielen, weil sie dem Dorfleben eine eigenwillige, fast warme Note geben. Überhaupt gibt es einige schöne, sympathische Figuren, die der Geschichte Leben einhauchen. Gleichzeitig hatte der Roman für mich etwas Langatmiges, typisch Dorf eben. Ich bin nicht richtig in die Geschichte hineingekommen und konnte zu manchen Charakteren keine wirkliche Nähe aufbauen. Der Gedanke hinter dem Vergessen und dem dahinterstehenden System ist sehr spannend und philosophisch reizvoll, doch die Handlung selbst wollte sich für mich nicht ganz entfalten. Teilweise zog sie sich und hatte Längen, in denen wenig geschah. Der Schreibstil ist gut verständlich, wirkte auf mich stellenweise jedoch etwas unvollständig, als würde zwischen den Zeilen etwas fehlen. Auch die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, insbesondere rund um den Ziegenhüter, blieb für mein Empfinden eher oberflächlich, während eine andere zwischenmenschliche Verbindung deutlich intensiver ausgearbeitet war. Insgesamt eine interessante Idee mit liebenswerten Ansätzen, die mich jedoch emotional nicht ganz erreichen konnte. Vielleicht hätte es etwas mehr Entwicklung, Dynamik oder Tiefe gebraucht, damit die Geschichte wirklich packt.

    9. Feb. 2026

  • puni
    puni

    166 Follower

    4,0

    Wohlfühlroman

    Eine herrlich skurille Geschichte über ein Dorf, das unsichtbar sein will mit liebevollen Charakteren.

    14. Juni 2026

3 von 72 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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heyizlisa
heyizlisa14. März 2025

Es war ganz nett aber nachdem ich das Buch in @wastarasagt Instagram gesehen hab habe ich mir mehr erhofft. Der große Twist blieb für mich aus.

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Autorin / Autor

Über Johanna Sebauer

JOHANNA SEBAUER, 1988 in Wien geboren, ist im Burgenland aufgewachsen. Ihr Roman ›Nincshof‹ (DuMont 2023) wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für das Hamburger Buch des Jahres 2023. Ihre Kurzgeschichte ›Das Gurkerl‹ (DuMont 2026) erhielt beim Bachmann-Wettbewerb 2024 den 3sat-Preis und den Publikumspreis. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt Johanna Sebauer heute wieder in einem kleinen Dorf im Burgenland.

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