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Pizza Orlando

3,6(58)
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Über das Buch

»Ich schreibe weinend ins digitale Nichts, aber es ist alles real hier bei mir. Ich wäre gerne deine Partnerin und nicht dein Sidekick.«

Clara und Nina kennen sich seit Jugendtagen, lange bevor diese Geschichte beginnt. Als sie nach vielen Jahren als erwachsene Frauen wieder aufeinandertreffen, leidet Nina bereits an den ersten Symptomen einer unheilbaren Erkrankung, der Huntington-Krankheit. Die beiden verlieben sich und stürzen sich in eine rasende Liebesbeziehung. Trotz der Distanz zwischen ihren Leben in Berlin und Hamburg entsteht eine intensive Nähe. In ihren Chatnachrichten bricht sich Begehren und Verletzlichkeit Bahn, Alltägliches steht neben Existenziellem. Während Nina trotz ihrer begrenzten Lebenszeit um eine Zukunftsperspektive mit Clara ringt, kämpft diese als alleinerziehende Mutter um Selbstbestimmung in einem Alltag aus Kinderpflege, Studium und Lohnarbeit. Wie lässt sich diese Liebe leben – angesichts der begrenzten Zeit, die Nina und Clara bleibt?

Lebendig, berührend und voller Sehnsucht erzählt »Pizza Orlando« vom Wunsch, der eigenen Geschichte habhaft zu werden.

Eine pulsierende, rauschhafte Liebesgeschichte von wahrhaftiger Schönheit. Für Fans von Hengameh Yaghoobifarah, Martina Hefter und Chris Kraus.

» Pizza Orlando ist Reflektieren und Dialog, Erinnern und Verstehen-Wollen. Liebe, Leid, Leidenschaft – ein unglaublich bewegender Text.« Franziska Gänsler

ISBN9783753001159
VerlagEcco Verlag
Erscheinungsdatum27.01.26
Seitenzahl176

Merkmale

1 Bewertungen

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Rezensionen & Bewertungen

58 Bewertungen

11 Rezensionen

3,6

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  • lisagss
    lisagss

    373 Follower

    1,0

    Nein, einfach nur nein. Das war nichts.

    10. Mai 2026

  • corinna.th
    corinna.th

    138 Follower

    4,0

    »Für den Sanften - und das sind Sie schon -, der weinen kann, ist das Leben nicht so hart wie für den, der sich ständig beherrscht und zusammenreißt. Wer weich sein kann, vermag sich zu biegen, ohne zu brechen.« (S.51)

    „Pizza Orlando“ erzählt die Geschichte von Clara und Nina, zwei Menschen, die sich nach Jahren wieder begegnen und sich nichts mehr wünschen, als eine gemeinsame Beziehung zu führen. Doch so einfach ist das nicht. Nina ist schwer krank und Clara ist Alleinerziehende Mutter. Die Geschichte wird durch zahlreiche Chatverläufe erzählt, die den Lesefluss erleichtern. Allerdings sind einige Chats recht kurz und weit auseinander, was den Zugang zu den Figuren manchmal erschwert. Die rohe und harte Wahrheit zwischen den beiden hat mich sehr berührt. Ein emotionales Buch über Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft und Leid.

    »Für den Sanften - und das sind Sie schon -, der weinen kann, ist das Leben nicht so hart wie für den, der sich ständig beherrscht und zusammenreißt. Wer weich sein kann, vermag sich zu biegen, ohne zu brechen.« (S.51)

    9. März 2026

  • soulfulrina_reads
    soulfulrina_reads

    116 Follower

    4,0

    Wir verfolgen über Chatverläufe die Beziehung zwischen Nina und Clara. Nach Jahren treffen sie sich als Erwachsene wieder und verlieben sich ineinander. Doch Nina leidet an der Huntington-Krankheit, erste Anzeichen machen sich bereits bemerkbar. Trotzdem wünscht sie sich eine Zukunft mit Clara. Clara hingegen ist unsicher und weiß nicht, ob sie Nina mit ihrer Krankheit auf Augenhöhe begegnen kann - vor allem angesichts ihrer Verantwortung als alleinerziehende Mutter, die jeden Monat mit ihrem Job darum kämpft, über die Runden zu kommen. Und doch können sie einander nicht loslassen. Die hier erzählte Liebesgeschichte ist ehrlich und direkt. Sie schämt sich weder ihrer Leidenschaft noch ihrer Fehler. Sie erzählt von Liebe, Unsicherheit und dem Wunsch nach Sterblichkeit und Unsterblichkeit zugleich. Sie blickt auf eine unheilbare Krankheit und ihre Folgen, auf Gedanken an einen selbstgewählten Ausweg -und gleichzeitig auf die Hoffnung auf Liebe und Leben. Der Schreibstil ist direkt, zärtlich und roh in dem, was er transportiert. Er zeigt, wie es ist zu lieben, wenn plötzlich eine unheilbare Krankheit wie eine dritte Person zwischen den Liebenden steht. Gehen oder bleiben? Habe ich die Kraft dazu? Und werde ich die Person, die ich liebe, noch lieben können, wenn sie sich durch die Krankheit vollständig verändert? Ein Buch, das viel zum Nachdenken mitgibt, wenn man sich auf die ungewöhnliche Erzählweise einlassen kann. Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um hineinzufinden, aber dann hat es mich gepackt und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. Von mir eine klare Empfehlung. * unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar

    27. Jan. 2026

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Clara Umbach

Clara Umbach, geboren 1982, studierte bildende Kunst in Berlin, Karlsruhe und Hamburg. Mittels wechselnder Medien (Text, Keramik, Performance) beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität und queeren Lebensformen. Ihre häufig in kollektiven Prozessen entstandenen Arbeiten sind an Theatern und in Galerien zu sehen. Ihre Texte wurden in Literaturzeitschriften veröffentlicht. Gemeinsam mit 17 anderen Autor:innen schrieb sie den Kollektivroman WIR KOMMEN (2024). Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

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