Blick ins Buch

Romane

Männer töten

3,5(388)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

»Wer ist Opfer, wer Täter*in?«

Rasant erzählte Utopie eines wehrhaften Feminismus.

Anna Maria lebt ein typisches Großstadtleben: Sie arbeitet in einer hippen Firma, geht am Wochenende mit ihren Freundinnen feiern und hat eine komplizierte Ex-Beziehung. Bis sie Hannes an der Bar eines Nachtclubs kennenlernt. Er ist aus Engelhartskirchen, einem oberösterreichischen Dorf, von dem sie bis dahin noch nie gehört hat. Und ganz sicher rechnet sie nicht damit, eines Morgens mit Hannes in diesem Nest aufzuwachen. Als es doch passiert, lassen die Klischees zunächst grüßen: Kühe, Knödel, Kirchturmglocken. Dann aber bemerkt Anna Maria, dass nicht alles ins Bild passen will. Warum gibt es eine Pfarrerin, obwohl das Dorf katholisch ist? Wie kommt es, dass die Frauen hier viel lauter feiern als anderswo? Wo sind die Männer hin? Und was hat das alles mit Kathrin Glock zu tun? Eva Reisinger erzählt eine skandalöse Geschichte über Macht, Freundinnenschaft und weiblichen Zusammenhalt in einem ungewöhnlichen Setting. Eine Tour de Force durch dringliche Themen der Gegenwart, voller popkultureller Poesie.

Editionen (2)

ISBN9783701182978
VerlagLeykam
Erscheinungsdatum14.08.23
Seitenzahl288

Merkmale

1 Bewertungen

VariabelMittelUngewöhnlichEntwickelndSympathischSpannend

Rezensionen & Bewertungen

388 Bewertungen

66 Rezensionen

3,5

Tippen zum Filtern

  • lillith_or_eva
    lillith_or_eva

    201 Follower

    2,5

    Naja, ein Burner war das nicht...

    Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht von diesem Buch, da ich die Idee dahinter so gut fand, aber die Umsetzung gar nicht meins war. Es soll ein feministisches Werk sein, aber nur weil die Realität (Männer töten Frauen) umgedreht wird (hier töten Frauen Männer) hat das noch lange nichts mit Feminismus zu tun. Feminismus ist definitiv besser als DAS. VIEL besser. Ja, Frauen haben begonnen sich gegen ekelhafte, verbrecherische Männer zu wehren. Und das ist gut so. Aber doch bitte nicht mit Mord? Weiters hat mir der Schreibstil nicht gefallen. Es hat sich wie die Aneinanderreihung vieler Gedankensprünge gelesen, nicht wie ein durchdachtes Konzept. Die Story hätte so viel Potential gehabt, aber letztendlich wurde da nicht wirklich was draus. Interessant fand ich die (fiktive) Entstehung dieses sogenannten Matriarchats. Aber das wurde so kurz abgehandelt, es war einfach nur schade. Es war auch relativ unrealistisch, dass jahrelang niemand etwas von den Morden gemerkt haben soll. Einerseits sollte das Ganze Utopie sein, gleichzeitig orientierte sich alles an der aktuellen Realität. Nein, war leider nicht mein Fall, obwohl es das Zeug dazu hätte haben können.

    4. Jan. 2026

  • liesmalmeh
    liesmalmeh

    110 Follower

    3,0

    Ich habe die Geschichte geliebt! Eine intensive Mischung aus weird, traurig, witzig und stellenweise richtig wütend machend. Nur der letzte Teil des Buches hat mich mit einigen Fragezeichen zurückgelassen und den ansonsten sehr starken Gesamteindruck etwas getrübt.

    Ich habe die Geschichte geliebt! Eine intensive Mischung aus weird, traurig, witzig und stellenweise richtig wütend machend. Nur der letzte Teil des Buches hat mich mit einigen Fragezeichen zurückgelassen und den ansonsten sehr starken Gesamteindruck etwas getrübt.

    26. Feb. 2026

  • hergen
    hergen

    148 Follower

    4,0

    Hannes und Anna Maria leben gemeinsam in Österreich im familieneigenen Mehrgenerationenhaus im idyllischen Provinzdorf Engelhartskirchen. Polterabend. So könnte ein schöner Heimatroman beginnen - aber der Titel lässt schon vermuten, dass es um etwas anderen geht. Zu Beginn ist Hannes ist gerade mit dem Studium durch und feiert das gebührend in Berlin. Dort lernt er die ewige Praktikantin Anna Maria kennen und in einer rasanten Entwicklung ziehen sie zusammen in Hannes österreicherisches Elternhaus. Das finden die feministischen Freundinnen Evin und Yama fragwürdig. Neben diesem inneren Konflikt steht Anna Maria vor weiteren Herausforderungen. Dort muss Anna Maria sich zurechtfinden, freundet sich mit der Nachbarschaft an und… an der Stelle solltet ihr selbst weiterlesen. Ich finde es gelungen, wie im Roman mit Informationen gespielt wird. Man muss nicht jeden letzten Umstand Wissen. Ich habe ihn, vielleicht auch gerade deswegen, sehr gerne und mit viel Amusement gelesen. Vor allem stehen soziale Beziehungen und Gefühle im Vordergrund. Es geht auch um innere Konflikte und um die Frage nach ethischen Normen und Werten. Sicherlich ein Roman, der für Diskussionsstoff sorgen kann.

    13. Sept. 2025

3 von 66 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10135%
fraukec
fraukec24. März 2026

Mh. Bisher begeistert es mich nicht so richtig. Mal abwarten. Ich glaub mir sind die Sätze zu kurz und generell alles etwas zu unemotional geschrieben. Finde es kommt nicht richtig was rüber.

Seite 10637%

1 Kommentar verdeckt

Seite 10838%

1 Kommentar verdeckt

Seite 11440%

1 Kommentar verdeckt

Seite 16056%

1 Kommentar verdeckt

6 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Autorin / Autor

Über Eva Reisinger

Eva Reisinger, 1992 geboren, wuchs in der oberösterreichischen Provinz zwischen Zeltfest und Wodkabull auf. Sie studierte in Wien Journalismus, arbeitete in Medienhäusern in Hamburg, Berlin und Istanbul. Ab 2017 baute sie einen Österreich-Schwerpunkt für das junge Medium der ZEIT auf und berichtete als Korrespondentin aus dem Nachbarland. Ihr erstes Buch »Was geht, Österreich?« erschien 2021 bei Kiepenheuer & Witsch. Für ihren Debütroman erhielt sie das Start-Literaturstipendium der Stadt Wien. Sie lebt als freie Autorin mit ihrer Hündin Frieda in Wien und träumt vom Matriarchat.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick