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Finde den Sinn in der Leere
Nichts in den Pflanzen war für mich ein eher ungewöhnliches Leseerlebnis. Der Schreibstil ist sehr nüchtern, stark beschreibend und definitiv mal etwas anderes, auch wenn er mich stellenweise etwas verwirrt hat. Die Geschichte fühlt sich weniger wie ein klassischer Roman an, sondern eher wie eine Sammlung von Gedanken, Wahrnehmungen und Momenten. Sprachwechsel, Wiederholungen und Brüche gehören hier ganz bewusst dazu und erzeugen eher ein Gesamtgefühl als eine klar strukturierte Handlung. Im Mittelpunkt steht das Thema Entfremdung – vom eigenen Körper, von anderen Menschen und von der Welt an sich. Besonders die Distanz zum eigenen Körper wird sehr eindrücklich dargestellt, fast so, als wäre er nur etwas, das existiert, aber nicht wirklich zu einem gehört. Der Text wirkt absichtlich emotionslos und leer, was beim Lesen genau dieses Gefühl vermittelt. Irgendwann habe ich aufgehört, nach einem tieferen „Sinn“ zu suchen, und verstanden, dass genau diese Sinnlosigkeit Teil der Aussage ist. Am Ende fand ich das Buch durchaus gelungen, weil es genau das erreicht, was es erreichen will. Trotzdem hat es mich im Nachhinein nicht nachhaltig beschäftigt – und ein Buch, zu dem ich wahrscheinlich nicht noch einmal greifen würde.
11. Jan. 2026
Finde den Sinn in der Leere
Nichts in den Pflanzen war für mich ein eher ungewöhnliches Leseerlebnis. Der Schreibstil ist sehr nüchtern, stark beschreibend und definitiv mal etwas anderes, auch wenn er mich stellenweise etwas verwirrt hat. Die Geschichte fühlt sich weniger wie ein klassischer Roman an, sondern eher wie eine Sammlung von Gedanken, Wahrnehmungen und Momenten. Sprachwechsel, Wiederholungen und Brüche gehören hier ganz bewusst dazu und erzeugen eher ein Gesamtgefühl als eine klar strukturierte Handlung. Im Mittelpunkt steht das Thema Entfremdung – vom eigenen Körper, von anderen Menschen und von der Welt an sich. Besonders die Distanz zum eigenen Körper wird sehr eindrücklich dargestellt, fast so, als wäre er nur etwas, das existiert, aber nicht wirklich zu einem gehört. Der Text wirkt absichtlich emotionslos und leer, was beim Lesen genau dieses Gefühl vermittelt. Irgendwann habe ich aufgehört, nach einem tieferen „Sinn“ zu suchen, und verstanden, dass genau diese Sinnlosigkeit Teil der Aussage ist. Am Ende fand ich das Buch durchaus gelungen, weil es genau das erreicht, was es erreichen will. Trotzdem hat es mich im Nachhinein nicht nachhaltig beschäftigt – und ein Buch, zu dem ich wahrscheinlich nicht noch einmal greifen würde.
11. Jan. 2026







