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Ms Darling und ihre Nachbarn von Freya Sampson ist ein herzerwärmendes, ergreifendes Buch mit zwei sympathischen Protagonistinnen. Von der Autorin habe ich bereits „Menschen, die wir noch nicht kennen“ sehr gern gelesen. Dorothy Darling lebt seit über dreißig Jahren im Shelley House in dem bei London gelegenen Dorf Chalcot. In dem Haus gibt es sechs Wohnungen, in einer davon wohnt Joseph mit seinem Jack Russel Terrier Reggie. Joseph bessert seine Rente auf, indem er ein Zimmer untervermietet. Ms. Darling behagt seine neue Untermieterin Kat mit ihren pinken Haaren und Tattoos so gar nicht. Kat ist froh, das Zimmer günstig mieten zu können, will sich ansonsten von Nachbarn und den anderen Dorfbewohnern fernhalten. Sie kennt Chalcot aus ihrer Kindheit und befürchtet, erkannt zu werden. Fünfzehn Jahre zuvor musste sie Chalcot überstürzt verlassen, ein traumatisches Erlebnis, das sie bis heute nicht verwunden hatte. Als Joseph in seiner Wohnung überfallen wird, bleibt Kat nichts anderes übrig, als sich um den Hund zu kümmern. Da sie tagsüber in einem Café arbeitet, bittet sie Ms Darling, Reggie während ihrer Abwesenheit zu beaufsichtigen. Diese stimmt zähneknirschend zu – sie mag keine Hunde und will keinen Kontakt zu den Nachbarn. Doch nicht nur die Betreuung des Hundes bringt die beiden ungleichen Frauen zusammen: Shelley House soll abgerissen werden. Ein Immobilienhai möchte auf dem Grundstück der alten Villa moderne Wohnungen bauen lassen. Die Hausgemeinschaft schließt sich zusammen und protestiert gegen das Bauvorhaben. Geheimnisse aus der Vergangenheit kommen nach und nach zutage. Wir erfahren, welche Erlebnisse/Augenblicke dazu geführt hatten, dass Dorothy und Kat verbittert und menschenscheu geworden sind. „Ich habe mich so sehr von WAS WÄRE, WENNS und dem Leben, das mir gestohlen wurde, verzehren lassen, dass ich aufgehört habe, das Leben zu leben, das ich noch habe.“ (S. 272) Ich habe die Geschichte von Dorothy und Kat sehr gern gelesen, auch das Ende hat mich überzeugt. Freya Sampson schreibt kurzweilig und unterhaltsam, die Schicksale der beiden Protagonistinnen haben mein Herz berührt. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr.
17. Mai 2025
Ms Darling und ihre Nachbarn von Freya Sampson ist ein herzerwärmendes, ergreifendes Buch mit zwei sympathischen Protagonistinnen. Von der Autorin habe ich bereits „Menschen, die wir noch nicht kennen“ sehr gern gelesen. Dorothy Darling lebt seit über dreißig Jahren im Shelley House in dem bei London gelegenen Dorf Chalcot. In dem Haus gibt es sechs Wohnungen, in einer davon wohnt Joseph mit seinem Jack Russel Terrier Reggie. Joseph bessert seine Rente auf, indem er ein Zimmer untervermietet. Ms. Darling behagt seine neue Untermieterin Kat mit ihren pinken Haaren und Tattoos so gar nicht. Kat ist froh, das Zimmer günstig mieten zu können, will sich ansonsten von Nachbarn und den anderen Dorfbewohnern fernhalten. Sie kennt Chalcot aus ihrer Kindheit und befürchtet, erkannt zu werden. Fünfzehn Jahre zuvor musste sie Chalcot überstürzt verlassen, ein traumatisches Erlebnis, das sie bis heute nicht verwunden hatte. Als Joseph in seiner Wohnung überfallen wird, bleibt Kat nichts anderes übrig, als sich um den Hund zu kümmern. Da sie tagsüber in einem Café arbeitet, bittet sie Ms Darling, Reggie während ihrer Abwesenheit zu beaufsichtigen. Diese stimmt zähneknirschend zu – sie mag keine Hunde und will keinen Kontakt zu den Nachbarn. Doch nicht nur die Betreuung des Hundes bringt die beiden ungleichen Frauen zusammen: Shelley House soll abgerissen werden. Ein Immobilienhai möchte auf dem Grundstück der alten Villa moderne Wohnungen bauen lassen. Die Hausgemeinschaft schließt sich zusammen und protestiert gegen das Bauvorhaben. Geheimnisse aus der Vergangenheit kommen nach und nach zutage. Wir erfahren, welche Erlebnisse/Augenblicke dazu geführt hatten, dass Dorothy und Kat verbittert und menschenscheu geworden sind. „Ich habe mich so sehr von WAS WÄRE, WENNS und dem Leben, das mir gestohlen wurde, verzehren lassen, dass ich aufgehört habe, das Leben zu leben, das ich noch habe.“ (S. 272) Ich habe die Geschichte von Dorothy und Kat sehr gern gelesen, auch das Ende hat mich überzeugt. Freya Sampson schreibt kurzweilig und unterhaltsam, die Schicksale der beiden Protagonistinnen haben mein Herz berührt. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr.
17. Mai 2025








