Blick ins Buch

Romane

Man kann auch in die Höhe fallen

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Über das Buch

Mit Mitte fünfzig zieht der Erzähler zu seiner Mitte achtzigjährigen Mutter aufs Land, um dort an einem Roman über das Theater mit dem Titel »Scham und Bühne« zu schreiben. Es werden unvergleichliche, ereignisreiche Wochen, in denen er durch die Hilfe seiner Mutter aus einer tiefen Lebenskrise findet.

Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer.

Auf der Geburtstagsfeier seines kleinen Sohnes ereignet sich ein Zwischenfall, der keinen Zweifel daran lässt, dass es so nicht weitergehen kann. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter aufs Land, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt seinen Theaterroman und andere Geschichten zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.

Editionen (4)

ISBN9783462006995
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum07.11.24
Seitenzahl368

Merkmale

1 Bewertungen

WitzigMittelSympathischGlaubwürdigVielschichtigMittel

Rezensionen & Bewertungen

303 Bewertungen

42 Rezensionen

4,1

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  • leselicht78
    leselicht78

    202 Follower

    3,5

    Erinnerungen & Mutter-Sohn-Beziehung

    Der Schauspieler Joachim Meyerhoff gerät nach einem Schlaganfall in ein Burnout und nimmt sich eine Auszeit auf dem Land bei seiner 86jährigen Mutter. In dem Buch werden Erinnerungsfragmente und Theateranekdoten in kleine Geschichten über die skurrile Mutter verwoben. Meyerhoff kann gut schreiben. Er ist selbstverliebt aber intelligent genug, dies mit Selbstironie zu kompensieren. Das mochte ich nicht, und ich finde seine Mutter auch fragwürdig, wenn sie ihn als Siebenjährigen mit seinen Brüdern nach einem Streit stundenlang auf der Straße aussetzt und einfach wegfährt. Dagegen ist sein Ausraster gegenüber seinem Sohn ja fast harmlos. Das Buch hat mich zwiegespalten zurück gelassen. Ich glaube, dass Joachim Meyerhoff eine interessante, aber anstrengende Persönlichkeit hat. Und ich weiß auch nicht, ob ich noch mehr von ihm lesen muss.

    25. Mai 2025

  • 5,0

    Mein erstes Buch von Joachim Meyerhoff. Einfache Geschichten aus dem Leben. In einer Lebenskrise zieht er zu seiner Mutter aufs Land. Er erinnert sich an seine Kindheit und an seine Anfänge als Schauspieler. Ich fand's toll. Da werden wohl bald auch die anderen Bücher von ihm einziehen.

    27. Dez. 2024

  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    5,0

    Joachim Meyerhoff beschreibt im sechsten Teil seines Zyklus "Alle Toten fliegen hoch" das Verhältnis zu seiner eloquenten 87-Jährigen Mutter. In deren Haus mit großem Grundstück verbringt er anlässlich einer größeren Lebenskrise einige Monate Auszeit, findet das innere Gleichgewicht wieder und gewöhnt sich schließlich auch noch an ihren rasanten Fahrstil. Wunderbares Leseerlebnis!

    Tipp: Die Reihe am besten mit der "Lücke" als Hörbuch beginnen.

    20. Apr. 2025

3 von 42 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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jutta1010
jutta101010. Jan. 2025

Ich kann leider den Hype für dieses Buch nicht teilen. Ich habe jetzt 130 Seiten gelesen und warte eigentlich darauf, dass es endlich besser wird. Die Geschichte über seine Mama ist ja ganz nett aber das wars dann auch für mich. Die Erzählungen über das Theater sind so zäh. Ich hab für mich jetzt beschlossen das Buch zu beenden.

Autorin / Autor

Über Joachim Meyerhoff

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, hat als Schauspieler an verschiedenen Theatern gespielt, unter anderem am Burgtheater in Wien, am Schauspielhaus in Hamburg, an der Berliner Schaubühne und den Münchner Kammerspielen. Dreimal wurde er für seine Arbeit zum Schauspieler des Jahres gewählt. 2011 begann er mit der Veröffentlichung seines mehrteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch«. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2024 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

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