Romane

Lady MacBethad

3,8(75)
Sprache
Englisch
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Über das Buch

SHORTLISTED FOR THE GOLDSBORO GLASS BELL AWARD 2024
LONGLISTED FOR THE CWA HISTORICAL DAGGER 2024


Power. History. Love. Hate. Vengeance.

She will be Queen. Whatever it takes...

Daughter of an ousted king. Descendant of powerful druids. Destined to take her place in history.

As a child, Gruoch's grandmother prophesies that she will one day be Queen of Alba and reclaim the lands of her Pictish kin. When, many years later, she is betrothed to Duncan, the heir-elect, the prophecy appears to come true. Determined to never to be as powerless as her parents, Gruoch leaves behind her home, her family and her friend MacBethad, and travels to the royal seat at Scone to seal her fate.

But when a deadly turn of events forces Gruoch to flee Duncan and the capital, Gruoch finds herself at the mercy of an old enemy.

Her hope of becoming Queen all but lost, Gruoch does what she must to survive, until she is given a choice: live a long, peaceful life but fall into obscurity, or seize her chance for vengeance and a path back to the throne.

An unputdownable, sweeping historical epic, Lady MacBethad reimagines the life of Gruoch - the real life Scottish Queen who inspired one of Shakespeare's most famous characters.

Reader Reviews:

'I adored this book'
'One of the most interesting, complex and captivating protagonists I've ever come across'
'I could not put this book down'
'So good that I'm almost sad I've finished it'

Editionen (1)

ISBN9781526647245
VerlagBloomsbury UK
Erscheinungsdatum25.04.24
Seitenzahl362

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

18 Rezensionen

3,8

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  • blackorchid1004
    blackorchid1004

    60 Follower

    5,0

    Lady Macbeth folgt mir aktuell auf Schritt und Tritt. Dieses Buch liefert, ähnlich wie die Version von Ava Reid, ein Prequel für Shakespeares berühmte Frauenfigur und macht seine Sache recht ordentlich. Insbesondere gefiel mir der flüssige Erzählstil. Ich hab es vorgestern gekauft und heute ausgelesen. Ein Manko: Die Spicy-Szenen wirkten aufgrund der Wortwahl etwas deplatziert und unnötig. Bei zweien kann ich aus storytechnischen Gründen drüber hinwegsehen, aber m.E. wäre das Buch an sich auch ohne Spice ausgekommen.

    4 Tage vor

  • 3,0

    Die Vorgeschichte zu Macbeth

    Schon früh wird der jungen Gruoch durch eine Prophezeiung ihr Weg vorgezeichnet: Sie wird einmal Königin von Schottland werden. Doch zunächst scheint sie nur der hilflose Spielball machthungriger Männer zu sein. Die Erfüllung ihres Schicksals scheint in weite Ferne zu rücken … Die Frage, die sich mir nach dem Lesen dieses Romans stellt, ist die, WAS ich da jetzt gerade gelesen habe. Und WAS will die Autorin mit ihrem Roman bezwecken? In ihrem Nachwort schreibt sie, dass sie einen Blick auf die ‚echte‘ Lady Macbeth werfen wollte. Das fand ich schon mal ganz interessant, denn die wenigsten wissen ja, dass Macbeth tatsächlich im 11. Jahrhundert König von Schottland war. Allerdings - im Gegensatz zu Shakespeare Tragödie, der es ja aber ohnehin nie so mit historischer Genauigkeit hatte - ein sehr guter, der Schottland Stabilität und Sicherheit brachte. Also ganz unspektakulär, und seine Frau war dann vermutlich auch keine mordende, schlafwandelnde Irre. Somit wäre es eine hervorragende Gelegenheit gewesen, Shakespeares doch ziemlich misogynes Bild dieser Königin gerade zu rücken. Aber leider, leider hat Isabelle Schuler diese Chance grandios verpasst. Ihre Gruoch ist nämlich tatsächlich einfach nur die bekannte Lady Macbeth in jung. Ein verzogenes, überhebliches Gör, dass ohne nennenswerte Fähigkeiten - wenn man von ihrem Aussehen absieht - darauf beharrt, ein Anrecht auf den Königsthron zu haben. Sie ist manipulativ, wechselt ihr Fähnchen in Windeseile von einem Mann zum anderen und hat für den Großteil ihrer Umgebung (egal ob Mann oder Frau) nur Verachtung übrig. Und natürlich, wer ihr im Weg steht, wird heimtückisch aus dem Weg geräumt. Selbst daraus könnte man eine starke Frauenfigur machen, Machthunger per se ist ja erst mal nicht schlecht. Aber leider bedient Schuler nur Shakespeares bekanntes Narrativ einer sexbesessenen, skrupellosen Frau. Schade. Dazu kommt ein viel zu moderner Sprach- und Gedankenstil der in keinster Weise ins 11. Jahrhundert passt, ebenso wie die Autorin auch moderne Lebensgewohnheiten einfach mal ins Mittelalter verfrachtet (eine Aufteilung in Frühstück/Mittagessen/Abendessen gab es so damals z. B. nicht). Auch der Umgang mit Homosexualität war im Mittelalter sehr viel komplexer und gerade in Adelskreisen sehr viel offener als dies die Autorin glauben machen will. Überhaupt finde ich die Darstellungen von Gruochs erstem Ehemann als extrem bedenklich - der ‚Schwule‘ ist natürlich ein verweichlichter, unfähiger Lebemann, der sie und ihren Sohn im Stich lässt … Puh … Sieht man darüber hinweg, ist das Buch ganz flüssig wegzulesen und ich persönlich mochte auch den eher distanzierten Schreibstil. Von daher war es als Zeitvertreib ganz ok, als feministisches oder historisches Werk kann ich es aus oben genannten Gründen allerdings nicht sehen.

    Die Vorgeschichte zu Macbeth

    25. Juni 2026

  • ivyliestalles
    ivyliestalles

    157 Follower

    4,5

    Eine Frau mit einer Mission

    Kräuter, Druiden, Schottland. Das sind schon mal drei Zutaten, die dafür sorgen können, dass mich ein Buch begeistert! Und dieses Buch konnte mich begeistern. Wir begleiten das Mädchen Gruoch durch ihr Leben und durch eine Zeit in der Frauen keine größere Bedeutung zukommt. Auch die Liebe zu ihrer Großmutter, einer Druidin, wirkt auf ihr Umfeld irritierend. Diese prophezeit Gruoch eine Königin zu werden und Gruoch hält an dieser Prophezeiung fest. Durch unstete Zeiten, durch schreckliche Begebenheiten hält Gruoch an ihrer Bestimmung fest. Dieses Buch ist alles andere als eine schöne Liebesgeschichte und auch alles andere als ein schönes Märchen. Es ist die Geschichte einer Frau mit einer Mission. Eine Frau auf den Spuren ihrer Ahnen und auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Der Erzählstil war für mich absolut einnehmend. Ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht! Das Setting hat natürlich sein Übriges getan. Schottland im 11. Jahrhundert. Absolut und genau mein Ding! Auch wenn das Druidentum zwar immer wieder erwähnt wird, liegt der Fokus auf Gruoch und den Menschen um sie herum. Im Nachwort der Autorin verrät sie, in der gesamten Geschichte "Easter Eggs" versteckt zu haben. Ich habe Macbeth leider vor Jahren nur kurz angelesen und werde das Lesen dieses bedeutenden Werkes Shakespeare's nun nachholen. Und ich hoffe, die "Easter Eggs" auch im Nachhinein zu finden. Ich, Lady MacBeth ist für mich ein wirklich empfehlenswertes Buch. Die Geschichte um Gruoch hat mich einfach mitgerissen. Eine große Leseempfehlung von mir.

    Eine Frau mit einer Mission

    27. Feb. 2024

3 von 18 Rezensionen

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