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Romane

Kindheit

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Über das Buch

Wie intensiv kann ein Leben sein? Tove Ditlevsen schreibt über ein Frauenleben, ihr eigenes, so bewegend und universell wie niemand sonst. »KINDHEIT« erzählt vom Aufwachsen im Kopenhagen der 1920er Jahre in einfachsten Verhältnissen. Tove passt dort nicht hinein, ihre Kindheit scheint wie für ein anderes Mädchen gemacht. Die Mutter ist unnahbar, der Vater verliert seinen Job als Heizer. Zusammen mit ihrer Freundin, der wilden Ruth, entdeckt Tove die Stadt. Aber eigentlich interessiert sie sich für die Welt der Bücher und hat den brennenden Wunsch, Schriftstellerin zu werden, und dafür ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen. Tove Ditlevsens Meisterwerk, die Kopenhagen-Trilogie, wird weltweit als große literarische Wiederentdeckung gefeiert.

Editionen (5)

ISBN9783742419965
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum22.01.21

Rezensionen & Bewertungen

384 Bewertungen

50 Rezensionen

4,2

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  • bea777
    bea777

    482 Follower

    4,5

    Kindheit der 1. Teil der Kopenhagen-Triologie

    Aus der Sicht der kindlichen Tove wird das Leben in ihrer Familie in Kopenhagen der 1920er und 1930er Jahre gezeichnet. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf das Innenleben der Familie, die Beziehungen untereinander. Diese sind von Konflikten gekennzeichnet, bspw. zwischen den Eltern, aber auch von einer Lieblosigkeit der Eltern gegenüber den Kindern. Wahrscheinlich in dieser Zeit nich untypisch. Kindheit scheint in ihrer Vorstellung kein erstrebenswert Zustand zu sein. Zitat: Verstohlen beobachten wir die Erwachsenen, deren Kindheit zerlumpt und durchlöchert in ihnen liegt wie ein abgewetzter, mottenzerfressener Teppich, an den niemand denkt und den niemand mehr braucht. Zwischen den Zeilen spürt man auch die Spannungen zwischen den Eltern in Bezug auf die politische Situation Dänemarks. Der Vater hält es mit den Sozialdemokraten., was auf Unverständnis bei der Mutter stößt. Tove selbst schreibt schon in ihrer Kindheit Gedichte und träumt davon, diese irgendwann zu veröffentlichen. Bezüglich dieses Traums nimmt sie keiner Ernst. Im Gegenteil, von ihrem Bruder erfährt sie Gelächter und Hohn. Ihr Vater lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass sie als Frau niemals erfolgreich Gedichte wird schreiben können. Tove Ditlevsen hat diesen Roman in den 1960er Jahren verfasst. Ebenso wie die beiden folgenden Bände Jugend und Abhängigkeit. Diese liegen schon auf der Wunschliste.

    Kindheit der 1. Teil der Kopenhagen-Triologie

    29. Juni 2025

  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    3,5

    25 Frauen 2025 - Buch 9: Tove Ditlevsen, die 1917 in Kopenhagen geboren wurde und sich 1976 dort das Leben nahm, beschreibt ihre eigene Kindheit. Dabei bekommt man nicht nur interessante Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, sondern auch in die gesellschaftlichen und sozialen Umstände damals in Dänemark. Ditlevsen wächst in einem Arbeiterhaushalt auf, in dem es wichtiger ist, den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, als liebevoll miteinander umzugehen. Früh beginnt Ditlevsen zu schreiben. Dafür verwendet sie ein Poesiealbum, das sie vor ihrer Familie versteckt, denn laut Vater ist es unmöglich, dass Frauen dichten. Mir hat dieser autobiographische Text gefallen und ich habe Lust, auch die anderen zwei Teile der "Kopenhagen-Trilogie" zu lesen.

    19. März 2025

  • kingofmusic
    kingofmusic

    224 Follower

    4,0

    Poetische Reise in die Kindheit einer Frau, die sich trotz aller Widerstände und Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt. Macht neugierig auf die beiden Nachfolgebände. 😎

    24. Sept. 2025

3 von 50 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 1815%
bea777
bea77727. Juni 2025

Manche Sätze gehen so unter die Haut, wenn sie über die Kindheit schreibt, die mottenzerfressen und zerlumpt an einem hängt.

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