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"Wie sollen wir heilen, wenn wir immer nur verdrängen?"
Puhhh, was für ein Buch... Für mich, ist es auch aufgrund der schweren Thematik schwierig zu bewerten. Diese Geschichte zu lesen tut einfach nur weh! Wir begleiten hier Miryam, die in ihrer Kindheit einfach viel zu viel erlebt hat und mitmachen musste. Als Miryam denkt, sie hat ihre Vergangenheit überwunden, wird sie Mutter einer kleinen Tochter. Doch anstatt Familienglück mit ihrem Partner und Kind, spürt sie etwas vollkommen anderes, denn die Traumata aus ihrer Vergangenheit kommen wieder hoch. Kann sie diese überwinden und eine glückliche Familie werden oder zerstört sie ihren Traum von einer heilen Familie? Die Geschichte hat mich traurig, wütend und manchmal fassungslos gemacht! Ich kann gar nicht zählen, wie oft das Buch durch die Gegend pfeffern wollte, mir vor Frustration gegen die Stirn geschlagen habe oder die Protagonisten (meistens Miryams Familie) einfach nur anschreien wollte. Das gleiche wie oben wollte ich auf bei Miryam machen, aber am meisten wollte ich einfach in die Geschichte springen und sie einfach nur umarmen und ihr sagen, dass alles gut wird und sie das alles echt toll macht. Wie sie versucht den Schmerz aus ihrer Herkunftsfamilie zu überwinden und zu heilen. Als selbstbewusster Mensch kann man manche Entscheidungen von Myriam nur schwer nachvollziehen. Das sie aber nie Selbstbewusst sein konnte, kann man durch die schwere Kindheit gut verstehen, da sie dort nur Leid erfahren hat und ihr niemand wirklich zu Hilfe kam. An einigen Stellen konnte man sich auch selbst erkennen, mit den Unsicherheiten, das Treffen der (Fehl-)Entscheidungen oder auch in den Gedanken, dass man als junge Frau in der Gesellschaft nicht genug ernst genommen wird. Denn: "Werden tut weh". Durch den tollen und flüssigen Schreibstil hat die Autorin eine Figur erschaffen, wo ich wirklich gut ihre Emotionen und Gefühle mitfühlen konnte und die in mir auch Reaktionen ausgelöst haben. Dadurch ist eine sehr realistische Protagonistin und eine tiefgehende Geschichte entstanden. Chapeau! Auch die anderen Charaktere waren dadurch sehr nahbar und realistisch. Dadurch bin ich durch die Seite geflogen. Es war als wenn eine gute Freundin mir ihre Geschichte erzählt. Durch diese Nahbarkeit wird die Geschichte noch lange in mir nachhallen. Das Buch kann ich wirklich sehr empfehlen zu lesen, ist aber nichts für schwache Nerven. Und durch die schweren Themen sollten wirklich die Triggerwarnungen beachtet werden! P.S. Wie man sieht, konnte ich viel annotieren :)

25. Mai 2026
"Wie sollen wir heilen, wenn wir immer nur verdrängen?"
Puhhh, was für ein Buch... Für mich, ist es auch aufgrund der schweren Thematik schwierig zu bewerten. Diese Geschichte zu lesen tut einfach nur weh! Wir begleiten hier Miryam, die in ihrer Kindheit einfach viel zu viel erlebt hat und mitmachen musste. Als Miryam denkt, sie hat ihre Vergangenheit überwunden, wird sie Mutter einer kleinen Tochter. Doch anstatt Familienglück mit ihrem Partner und Kind, spürt sie etwas vollkommen anderes, denn die Traumata aus ihrer Vergangenheit kommen wieder hoch. Kann sie diese überwinden und eine glückliche Familie werden oder zerstört sie ihren Traum von einer heilen Familie? Die Geschichte hat mich traurig, wütend und manchmal fassungslos gemacht! Ich kann gar nicht zählen, wie oft das Buch durch die Gegend pfeffern wollte, mir vor Frustration gegen die Stirn geschlagen habe oder die Protagonisten (meistens Miryams Familie) einfach nur anschreien wollte. Das gleiche wie oben wollte ich auf bei Miryam machen, aber am meisten wollte ich einfach in die Geschichte springen und sie einfach nur umarmen und ihr sagen, dass alles gut wird und sie das alles echt toll macht. Wie sie versucht den Schmerz aus ihrer Herkunftsfamilie zu überwinden und zu heilen. Als selbstbewusster Mensch kann man manche Entscheidungen von Myriam nur schwer nachvollziehen. Das sie aber nie Selbstbewusst sein konnte, kann man durch die schwere Kindheit gut verstehen, da sie dort nur Leid erfahren hat und ihr niemand wirklich zu Hilfe kam. An einigen Stellen konnte man sich auch selbst erkennen, mit den Unsicherheiten, das Treffen der (Fehl-)Entscheidungen oder auch in den Gedanken, dass man als junge Frau in der Gesellschaft nicht genug ernst genommen wird. Denn: "Werden tut weh". Durch den tollen und flüssigen Schreibstil hat die Autorin eine Figur erschaffen, wo ich wirklich gut ihre Emotionen und Gefühle mitfühlen konnte und die in mir auch Reaktionen ausgelöst haben. Dadurch ist eine sehr realistische Protagonistin und eine tiefgehende Geschichte entstanden. Chapeau! Auch die anderen Charaktere waren dadurch sehr nahbar und realistisch. Dadurch bin ich durch die Seite geflogen. Es war als wenn eine gute Freundin mir ihre Geschichte erzählt. Durch diese Nahbarkeit wird die Geschichte noch lange in mir nachhallen. Das Buch kann ich wirklich sehr empfehlen zu lesen, ist aber nichts für schwache Nerven. Und durch die schweren Themen sollten wirklich die Triggerwarnungen beachtet werden! P.S. Wie man sieht, konnte ich viel annotieren :)
25. Mai 2026







