
261 Follower
Ein Roman, in dem das Land selbst zur Hauptfigur wird Maggie O’Farrell nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte Irlands und erzählt von Menschen, deren Leben untrennbar mit dem Land verbunden ist. Dabei wechseln die Zeitebenen und Perspektiven immer wieder, doch jede einzelne Geschichte hat mich auf ihre eigene Weise gefesselt. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Sie ist oft düster, geheimnisvoll und durchzogen von einem Hauch Magie, ohne jemals zu viel zu werden. Die Autorin verbindet historischen Roman und magischen Realismus so selbstverständlich miteinander, dass sich beides ganz natürlich anfühlt. Auch die Mitglieder von Tomas’ Familie sind wunderbar gezeichnet. Jeder von ihnen geht seinen eigenen Weg, erlebt Glück und Verlust auf unterschiedliche Weise und trägt seinen Teil zur großen Familiengeschichte bei. Gerade diese Vielfalt hat den Roman für mich so besonders gemacht. Besonders beeindruckt hat mich der respektvolle Blick auf die indigene Bevölkerung. Man spürt auf jeder Seite, wie achtsam Maggie O’Farrell mit ihrer Geschichte und ihrer Verbindung zur Natur umgeht. Während des Lesens hatte ich immer wieder den Gedanken, dass das Land selbst der eigentliche Protagonist dieses Romans ist – still, unverrückbar und doch prägend für alle Menschen, die auf ihm leben. Das Ende hat bei mir noch Fragen offengelassen und ich musste es erst etwas sacken lassen. Trotzdem bleibt vor allem O’Farrells wunderschöne Sprache und die besondere Stimmung dieses Romans in Erinnerung. Ein atmosphärischer, kluger Roman, der weniger von großen Ereignissen lebt als von den Menschen und dem Land, das sie verbindet. ⭐⭐⭐⭐️
6 Tage vor
Ein Roman, in dem das Land selbst zur Hauptfigur wird Maggie O’Farrell nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte Irlands und erzählt von Menschen, deren Leben untrennbar mit dem Land verbunden ist. Dabei wechseln die Zeitebenen und Perspektiven immer wieder, doch jede einzelne Geschichte hat mich auf ihre eigene Weise gefesselt. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Sie ist oft düster, geheimnisvoll und durchzogen von einem Hauch Magie, ohne jemals zu viel zu werden. Die Autorin verbindet historischen Roman und magischen Realismus so selbstverständlich miteinander, dass sich beides ganz natürlich anfühlt. Auch die Mitglieder von Tomas’ Familie sind wunderbar gezeichnet. Jeder von ihnen geht seinen eigenen Weg, erlebt Glück und Verlust auf unterschiedliche Weise und trägt seinen Teil zur großen Familiengeschichte bei. Gerade diese Vielfalt hat den Roman für mich so besonders gemacht. Besonders beeindruckt hat mich der respektvolle Blick auf die indigene Bevölkerung. Man spürt auf jeder Seite, wie achtsam Maggie O’Farrell mit ihrer Geschichte und ihrer Verbindung zur Natur umgeht. Während des Lesens hatte ich immer wieder den Gedanken, dass das Land selbst der eigentliche Protagonist dieses Romans ist – still, unverrückbar und doch prägend für alle Menschen, die auf ihm leben. Das Ende hat bei mir noch Fragen offengelassen und ich musste es erst etwas sacken lassen. Trotzdem bleibt vor allem O’Farrells wunderschöne Sprache und die besondere Stimmung dieses Romans in Erinnerung. Ein atmosphärischer, kluger Roman, der weniger von großen Ereignissen lebt als von den Menschen und dem Land, das sie verbindet. ⭐⭐⭐⭐️
6 Tage vor





