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Romane

Hier bin ich

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Über das Buch

Ein aufrüttelndes Meisterwerk über Identität, Familie und den Wunsch nach Zugehörigkeit – Jonathan Safran Foer enthüllt in »Hier bin ich« die essentielle Suche nach dem eigenen Platz in einer immer komplexeren Welt.

Wie können wir all die Rollen, die wir zu spielen haben, glaubhaft unter einen Hut bekommen? Wie gleichzeitig Sohn, Vater und Ehemann sein? Oder Mutter, Ehefrau und Geliebte? Erwachsener und Kind? Oder gar Amerikaner und Jude? Wie können wir wir selbst sein, wenn unser Leben doch so eng mit allen anderen verbunden ist? Diese Fragen stehen im Zentrum von Jonathan Safran Foers erstem Roman seit elf Jahren.

»Hier bin ich« erzählt von vier turbulenten Wochen im Leben einer Familie in tiefer Krise. Julia und Jacob haben sich auseinandergelebt, doch wie könnten sie sich trennen, ohne dass ihre drei Söhne darunter leiden oder gar sie selbst? Immer wieder diskutieren sie alle Szenarien durch, kümmern sich aufopferungsvoll um den inkontinenten Hund und die bevorstehende Bar Mitzwa des ältesten Sohns. Gerade als die israelische Verwandtschaft zur Familienfeier in Washington, D.C. eintrifft, ereignet sich ein katastrophales Erdbeben im Nahen Osten, das die Invasion Israels zur Folge hat. Die Fragen »Was ist Heimat? Was bedeutet Zuhause?« stellen sich noch einmal ganz neu, auch für Jacob.

Jonathan Safran Foer schreibt sich mit seinem dritten Roman endgültig in den Olymp der amerikanischen Literatur.

Editionen (5)

ISBN9783462048773
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum10.11.16
Seitenzahl688

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

4 Rezensionen

3,2

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  • saiya
    saiya

    15 Follower

    3,0

    2 Sterne für die teilweise sehr nervige Geschichte plus 1 Stern mehr für Christoph Maria Herbst, der die Geschichte überhaupt hörenswert macht. Das Buch hätte ich wahrscheinlich abgebrochen.

    25. Aug. 2022

  • sandywonka
    sandywonka

    5 Follower

    3,5

    Das Buch hat mir im gesamten gut gefallen. Ich fand es allerdings an manchen Stellen etwas zu langatmig. Immer wenn ich mir dann dachte ich höre einfach auf zu lesen passierte aber wieder was was mich wissen lassen wollte wie es weitergeht.

    25. Aug. 2024

  • readingconny
    readingconny

    38 Follower

    2,0

    Ich habe schon lange nicht mehr so mit einem Buch gekämpft. Mehrmals war ich kurz davor, es wegzulegen. Dann kamen wieder Sätze, die so voller Weisheit, Klarheit und doch so unkonventionell und anders waren, dass ich doch weiterlesen wollte. Die sexuellen Fantasien der männlichen Hauptfiguren sind echt abartig - hätte man sich sparen können. Die Lektüre wird erschwert durch ständige Zeit- und Personenwechsel nach vorne und zurück, manchmal mitten in einem Abschnitt. Und dann liest man die ganze Seite noch einmal, weil man nicht mehr verstehen kann, worum es eigentlich geht. Die Parallelen zwischen dem Untergang / Kampf Israels (übrigens eine sehr beängstigende Utopie, wie leicht dieser Staat untergehen könnte) und dem Untergang einer Ehe gehen thematisch unter im Erwachsenwerden des Sohnes und dem Tod des Großvaters, den Rückblenden in die schlechtere (Holocoust) und bessere (Beginn der Ehe) Vergangenheit. Insgesamt fand ich den Roman thematisch überfrachtet.

    11. Sept. 2022

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer gehört zu den profiliertesten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Seine Romane »Alles ist erleuchtet«, »Extrem laut und unglaublich nah« und »Hier bin ich« wurden mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York.

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