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Nadia hat ihre große Liebe Rosy verloren. Mit ihrer Mutter läuft es auch nicht ganz rund und irgendwie muss sie weg. Im Irak gibt es einen Job bei der UN, da sollen IS-Frauen deradikalisiert werden. Kurzentschlossen nimmt sie den Job an und weiß gar nicht so recht worauf sie sich da eingelassen hat. Dort trifft sie auf Sara. Sie kommt auch aus London, hat sich vor ein paar Jahren mit 15 dem IS angeschlossen und die beiden freuen sich an. Sara wurde ihre kleine Tochter weggenommen und Nadia kämpft darum, sie ihr wiederzubringen. Sie kämpft auch darum, die Frauen wieder an ihre Länder zu übergeben und wiedereinzugliedern. Doch wie weit ist Nadia bereit zu gehen? Warum macht sie das überhaupt und will immer jeder gerettet werden? Wow, was für ein Roman. Ich hab so oft laut gelacht und sicher stellt sich die Frage ob bei diesem Thema der Humor so angemessen ist. Ja, ist er. Schonungslos und ehrlich wird berichtet vom Leben im Irak, von Krieg, vom Verlust geliebter Menschen. Das Leben im UN Lager ist hart aber dennoch bleibt ab und zu Zeit mal zu feiern, Mensch zu sein. Das Thema geht unter die Haut aber durch den lockeren und leichten Schreibstil ist es gut verträglich. Vortrefflich ist die Kombination dieses ernsten Themas und Humor gelungen. Die derben Sprüche der zwei Frauen sind einfach köstlich und auch viele andere Protagonisten sind einfach toll. Lina, die Chefin, der mehr an ihrem Vogel liegt als an den Mitarbeitern. Oder James, der die Frauen unterrichten soll, der Hippie mit dem Nirvana Shirt. Der Roman wirft viele Fragen auf aber nie mit erhobenen Zeigefinger. Welche Werte sind eigentlich die richtigen? Ist es möglich gelernte Glaubenssätze völlig aus dem Kopf zu streichen? Helfe ich wegen mir oder wegen den anderen? Ein absolut großartiger Roman, frech und bissig. Ich feiere ihn sehr und möchte ihn euch sehr ans Herz legen.
16. Jan. 2026
Nadia hat ihre große Liebe Rosy verloren. Mit ihrer Mutter läuft es auch nicht ganz rund und irgendwie muss sie weg. Im Irak gibt es einen Job bei der UN, da sollen IS-Frauen deradikalisiert werden. Kurzentschlossen nimmt sie den Job an und weiß gar nicht so recht worauf sie sich da eingelassen hat. Dort trifft sie auf Sara. Sie kommt auch aus London, hat sich vor ein paar Jahren mit 15 dem IS angeschlossen und die beiden freuen sich an. Sara wurde ihre kleine Tochter weggenommen und Nadia kämpft darum, sie ihr wiederzubringen. Sie kämpft auch darum, die Frauen wieder an ihre Länder zu übergeben und wiedereinzugliedern. Doch wie weit ist Nadia bereit zu gehen? Warum macht sie das überhaupt und will immer jeder gerettet werden? Wow, was für ein Roman. Ich hab so oft laut gelacht und sicher stellt sich die Frage ob bei diesem Thema der Humor so angemessen ist. Ja, ist er. Schonungslos und ehrlich wird berichtet vom Leben im Irak, von Krieg, vom Verlust geliebter Menschen. Das Leben im UN Lager ist hart aber dennoch bleibt ab und zu Zeit mal zu feiern, Mensch zu sein. Das Thema geht unter die Haut aber durch den lockeren und leichten Schreibstil ist es gut verträglich. Vortrefflich ist die Kombination dieses ernsten Themas und Humor gelungen. Die derben Sprüche der zwei Frauen sind einfach köstlich und auch viele andere Protagonisten sind einfach toll. Lina, die Chefin, der mehr an ihrem Vogel liegt als an den Mitarbeitern. Oder James, der die Frauen unterrichten soll, der Hippie mit dem Nirvana Shirt. Der Roman wirft viele Fragen auf aber nie mit erhobenen Zeigefinger. Welche Werte sind eigentlich die richtigen? Ist es möglich gelernte Glaubenssätze völlig aus dem Kopf zu streichen? Helfe ich wegen mir oder wegen den anderen? Ein absolut großartiger Roman, frech und bissig. Ich feiere ihn sehr und möchte ihn euch sehr ans Herz legen.
16. Jan. 2026








