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Lyrik & Dramen

Draußen vor der Tür

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Über das Buch

Das einzige Drama des früh verstorbenen Dichters ist ein verzweifelter Protestschrei gegen die zerstörerische und verderbnisträchtige Macht des Krieges. Seine Erzählungen und Prosastücke berichten mit sicher akzentuierter Ausdruckskraft von den verheerenden Kriegsfolgen im einzelnen und im gemeinsamen Menschenleben.

Editionen (41)

ISBN9783499101700
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.12.75
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

147 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • sequoia
    sequoia

    32 Follower

    5,0

    Gute Reise, Beckmann, Leb wohl, Mädchen, Danke, Anderer, Mach’s gut, Elbe!

    Diesen ergreifenden Klassiker habe ich viel zu spät gelesen… Oder vielleicht war es doch gerade der richtige Zeitpunkt, um mich diesem intensiven und sehr nachdenklich-machendem Stück zu stellen. Es ist natürlich keine leichte Kost, aber genau deshalb hat es mich so berührt. Ich habe mit Beckmann mitgelitten und mich ab und an selbst in seiner Kritik entdeckt. Die Sprache ist hart und klar und fesselt einen von der ersten Seite an. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen dieses Stück lesen und offen sind für die Gedanken, die dadurch entstehen. Danke, Wolfgang Borchert, für dieses ehrliche Werk.

    6. Mai 2025

  • somniummortem
    somniummortem

    15 Follower

    5,0

    Wow

    Ich war bisher nich nie, nach dem Lesen eines Theaterstücken so erpicht darauf dieses auf der Bühne zu sehen wie hier. Ein emotionales und tief herzergreifendes Stück über die Zeit nach dem Ende des Krieges aus der Sicht eines aus der Zeit gefallenen Soldaten.

    9. Juni 2025

  • tink_wi
    tink_wi

    47 Follower

    4,0

    Klassiker

    27. Sept. 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Wolfgang Borchert

Geboren am 20.5.1921. Borchert war zunächst Buchhändler und Schauspieler. 1941 wurde er als Soldat an die Ostfront verlegt; zwei Mal wurde er wegen "Zersetzung" zu Haftstrafen verurteilt. Als er 1945 nach Hamburg zurückkam, war er bereits schwerkrank. Am 20. 11. 1947 starb er, gerade 26 Jahre alt, in Basel. Wie kein anderer artikulierte er in seinen von Melancholie durchzogenen Gedichten und Erzählungen die Bitterkeit und Trauer einer "verratenen Generation". Die Erzählung "Die Hundeblume" machte ihn mit einem Schlag berühmt: In ihr ist das traumatische Erlebnis der Gefangenschaft auf eine immer neu variierte Situation reduziert: den täglichen Hofgang der Gefangenen. Seinen größten Erfolg erzielte er mit seinem in ungeheurer Intensität gehaltenen Drama "Draußen vor der Tür", das, zunächst als Hörspiel gesendet, einen Tag nach seinem Tod in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt wurde. Wolfgang Borchert gilt als Repräsentant der sog. "Trümmerliteratur" und Wegbereiter der Nachkriegsliteratur.

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