
14 Follower
Liebs!
1. Sept. 2025
Liebs!
1. Sept. 2025
Blick ins Buch
Brecht zeigt in der Heiligen Johanna der Schlachthöfe eine große Börsenspekulation in Fleisch und Vieh auf dem Hintergrund einer Überproduktionskrise. Er verlegt die Handlung auf die Viehhöfe und an die Fleischbörse Chicagos, wo infolge des weit entwickelten Kapitalismus die Widersprüche der Gesellschaft besonders deutlich werden. Johanna Dark, ein Heilsarmeesoldat, sieht die von den Fleischfabriken ausgesperrten und hungernden Arbeiter und stößt auf der Suche nach den Gründen der Aussperrung auf den Fleischkönig Pierpont Mauler. Vergeblich versucht er, Johanna für seine Sache zu gewinnen. Johanna, schließlich auch von den Armen verstoßen, geht auf den Schlachthöfen zugrunde. In diesem Stück sind »verwickelte Vorgänge« durchschaubar gemacht. Ihre Gesetzmäßigkeit ist dargestellt und als Mittel benutzt, die Vorgänge zu bewegen.
35 Bewertungen
3 Rezensionen
3,3
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14 Follower
1. Sept. 2025
1. Sept. 2025

31 Follower
Die Story rund um die Wirtschaftskrise ist wohl nicht immer leicht zu verstehen, aber gehört trotzdem zu den Schullektüren, die ich tatsächlich als wichtig erachte, da es das passierte eigentlich recht gut rüberbringt.
14. März 2023
Die Story rund um die Wirtschaftskrise ist wohl nicht immer leicht zu verstehen, aber gehört trotzdem zu den Schullektüren, die ich tatsächlich als wichtig erachte, da es das passierte eigentlich recht gut rüberbringt.
14. März 2023

1 Follower
Es enthält einen Haufen zitierwürdiger Passagen. Mein Favorit ist „Sorgt doch, dass ihr, die Welt verlassend, nicht nur gut wart, sondern verlasst eine gute Welt.“. Es handelt von Kampf der Arbeiter gegen die Bosse der Fleischhöfe. Es werden viele große Themen angesprochen wie soziale Ungerechtigkeit und Religion. Besonders interessant ist es, wenn man die (relativ) offensichtlichen Anspielungen zu „die Jungfrau von Orleans“ von Schiller versteht. Man kann es aber auch lesen und den ganzem was abgewinnen, wenn man das vorher nicht gelesen hat. Ich hatte sehr viel Spaß damit und kann es jedem empfehlen falls man nichts dagegen hat Theaterstücke zu lesen.
26. Jan. 2025
Es enthält einen Haufen zitierwürdiger Passagen. Mein Favorit ist „Sorgt doch, dass ihr, die Welt verlassend, nicht nur gut wart, sondern verlasst eine gute Welt.“. Es handelt von Kampf der Arbeiter gegen die Bosse der Fleischhöfe. Es werden viele große Themen angesprochen wie soziale Ungerechtigkeit und Religion. Besonders interessant ist es, wenn man die (relativ) offensichtlichen Anspielungen zu „die Jungfrau von Orleans“ von Schiller versteht. Man kann es aber auch lesen und den ganzem was abgewinnen, wenn man das vorher nicht gelesen hat. Ich hatte sehr viel Spaß damit und kann es jedem empfehlen falls man nichts dagegen hat Theaterstücke zu lesen.
26. Jan. 2025
Autorin / Autor
Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch Beiträge für mehrere Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod als Autor und Regisseur tätig war.
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