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Draussen vor der Tür

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Über das Buch

Dieses Buch ist ursprünglich bei Walde + Graf, Berlin erschienen.

Die Geschichte des jungen Kriegsheimkehrers Beckmann, der nach Kriegsende in der Trümmerlandschaft Hamburgs herumirrt und seinen Protest gegen den Krieg und jede Form von Willkür in die Welt hinausschreit, um den Verantwortlichen der Gräueltaten ihre Verantwortung zurückzugeben, entstand in nur acht Tagen. In dieser kurzen Zeit schrieb der erst 26-jährige, schwerkranke Wolfgang Borchert wie im Fiebertraum eines der wichtigsten Dramen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur.

Editionen (41)

ISBN9783968491349
VerlagFavoritenpresse GmbH
Erscheinungsdatum01.10.24
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

147 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • sequoia
    sequoia

    32 Follower

    5,0

    Gute Reise, Beckmann, Leb wohl, Mädchen, Danke, Anderer, Mach’s gut, Elbe!

    Diesen ergreifenden Klassiker habe ich viel zu spät gelesen… Oder vielleicht war es doch gerade der richtige Zeitpunkt, um mich diesem intensiven und sehr nachdenklich-machendem Stück zu stellen. Es ist natürlich keine leichte Kost, aber genau deshalb hat es mich so berührt. Ich habe mit Beckmann mitgelitten und mich ab und an selbst in seiner Kritik entdeckt. Die Sprache ist hart und klar und fesselt einen von der ersten Seite an. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen dieses Stück lesen und offen sind für die Gedanken, die dadurch entstehen. Danke, Wolfgang Borchert, für dieses ehrliche Werk.

    6. Mai 2025

  • somniummortem
    somniummortem

    15 Follower

    5,0

    Wow

    Ich war bisher nich nie, nach dem Lesen eines Theaterstücken so erpicht darauf dieses auf der Bühne zu sehen wie hier. Ein emotionales und tief herzergreifendes Stück über die Zeit nach dem Ende des Krieges aus der Sicht eines aus der Zeit gefallenen Soldaten.

    9. Juni 2025

  • tink_wi
    tink_wi

    47 Follower

    4,0

    Klassiker

    27. Sept. 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert (* 20. Mai 1921 in Hamburg; † 20. November 1947 in Basel) war ein deutscher Schriftsteller. Sein schmales Werk mit Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück machte ihn nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der Trümmerliteratur. Mit seinem Heimkehrerdrama «Draußen vor der Tür« war er einer der ersten deutschen Schriftsteller, der die Frage nach Schuld und Verantwortung an den Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges der deutschen Bevölkerung stellte. Wolfgang Borchert schrieb schon in seiner Jugend zahlreiche Gedichte, dennoch strebte er lange den Beruf eines Schauspielers an. Nach einer Schauspielausbildung und wenigen Monaten in einem Tourneetheater wurde Borchert 1941 zum Kriegsdienst in die Wehrmacht eingezogen und musste am Angriff auf die Sowjetunion teilnehmen. An der Front zog er sich schwere Verwundungen und Infektionen zu. Mehrfach wurde er wegen Kritik am Regime des Nationalsozialismus und sogenannter Wehrkraftzersetzung verurteilt und inhaftiert. In der Nachkriegszeit litt Borchert stark an einer Leberschädigung und blieb weitestgehend ans Krankenbett gefesselt. Dort entstanden zwischen Januar 1946 und September 1947 zahlreiche Kurzgeschichten und innerhalb eines Zeitraums von acht Tagen das Drama «Draußen vor der Tür«. Während eines Kuraufenthalts in der Schweiz starb er am 20. November 1947 mit 26 Jahren an den Folgen seiner Lebererkrankung – einen Tag vor der Hamburger Theateruraufführung von «Draußen vor der Tür«.

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