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Die stille Gewalt

4,7(149)
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Über das Buch

Der einsame Weg aus der Gewalt

Gewalt gegen Frauen ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit, sie hat sich in den letzten Jahren noch einmal deutlich verschärft. Asha Hedayati, Anwältin für Familienrecht, beschreibt in ihrem Buch, wie der Staat die betroffenen Frauen alleinlässt, und zeigt auf, was sich ändern muss, damit die zuständigen Institutionen wirklich den Schutz bieten, den sie leisten sollten. Die Autorin macht immer wieder die Erfahrung, dass die staatlichen Strukturen Frauen nicht nur unzureichend vor Gewalt schützen, sondern sogar selbst Teil eines gewaltvollen Systems sind. Partnerschaftsgewalt ist wie ein blinder Fleck bei Familiengerichten, Polizei und Jugendämtern, in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Dabei ist jede vierte Frau ist einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrer Partnerschaft betroffen; mit großer Sicherheit haben wir alle im Bekannten- und Freundeskreis sowohl Betroffene als auch Täter.

«Entschieden und präzise beschreibt Asha Hedayati, wie viel mehr Gesetzgebung, Recht und Gesellschaft tun müssen, damit Frauen gewaltfrei leben können. Ausreden, noch länger damit zu warten, gibt es nach diesem Buch nicht mehr.» Teresa Bücker

«Dank dieser dringlichen Analyse von häuslicher Gewalt finden alle, die die gesellschaftliche Dimension und die Mitverantwortung der staatlichen Institutionen verstehen und verändern möchten, eine klare, hellsichtige und bestärkende Stimme.» Asal Dardan

Editionen (1)

ISBN9783499010323
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum12.09.23
Seitenzahl192

Merkmale

1 Bewertungen

InformativMittelKomplexTraurigVerstörendSpannend

Rezensionen & Bewertungen

149 Bewertungen

30 Rezensionen

4,7

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  • schimmel
    schimmel

    1 Follower

    5,0

    Ein Muss für alle, die mit gewaltbetroffenen Frauen arbeiten. Aber eigentlich auch ein Muss für alle.

    15. Apr. 2026

  • 5,0

    JEDER sollte dieses Buch lesen.

    Es lässt einen unheimlich wütend zurück. Während des Lesens wollte man so oft helfen, aber man ist, genau wie alle anderen auch machtlos. Diese harten überwältigenden Zahlen und Fakten. Diese krassen Schicksale. Diese festen, irrsinnigen patriarchalen Strukturen der Institutionen. Es zeigt wie viel noch getan werden muss. Das Gleichberechtigung vor dem Gesetz nicht gleich Gleichstellung bedeutet. Jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch die Hand ihres (Ex-)Mannes. Das muss aufhören. Lest dieses Buch. Sprecht offen über Feminismus und toxische patriarchale Strukturen. Erzieht eure Söhne. Sensibilität die Männer in eurem Umfeld. Es ist so, so wichtig. ♥️🫶 Und an all die Frauen da draußen: Ihr seid nicht allein. Ich hoffe ihr werdet endlich gesehen und könnt Heilung finden. #metoo

    26. Juli 2025

  • aufgebucht
    aufgebucht

    142 Follower

    3,5

    Ein sehr sehr wichtiges Buch, das mich, beim lesen, aber auch unfassbar wütend gemacht hat. Auf jeden fall sehr lesenswert!

    30. Jan. 2026

3 von 30 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 149%
miii.riii
miii.riii4. Feb. 2026

Friedrich Merz stimmte gegen Vergewaltigung in der Ehe. Das sagt für mich schon alles 😡

Seite 12565%

1 Kommentar verdeckt

Seite 18295%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Asha Hedayati

Geboren 1984 in Teheran, Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin. Als Rechtsanwältin arbeitet sie seit fast 10 Jahren Im Bereich des Familienrechts und vertritt dabei schwerpunktmäßig gewaltbetroffene Frauen in Trennungs-, Scheidungs-, und Gewaltschutzverfahren. Neben der Arbeit als Anwältin, bildet sie Sozialarbeiter*innen von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen im gesamten Bundesgebiet aus und ist Gastdozentin für Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht an der Alice-Salomon-Hochschule und der Paritätischen Akademie für Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit. Als Panelistin und Speakerin spricht sie regelmäßig öffentlich zu den Themen häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen. Ziel ihrer Arbeit ist das Sichtbarmachen von Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen marginalisierter Gruppen und das Aufzeigen der strukturellen Problematik beim Thema Gewalt gegen Frauen.

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