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Romane

Die Perserinnen

3,7(43)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Eine Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung
Seit 1979, mit dem Sturz des Schahs, sind die Töchter der hochgestellten iranischen Familie Valiat im amerikanischen Exil. Ihre Mutter, die noch immer Heimat, Tradition und Stolz verkörpert, blieb damals allein mit der Enkelin in Iran zurück. Als bei dem alljährlichen Familientreffen in Aspen die Dinge aus dem Ruder laufen und die exaltierte Shirin erst gegen Kaution wieder aus der Arrestzelle entlassen wird, verändert sich etwas in den Frauen, jede muss sich schmerzlichen Fragen stellen: Wie sie zu ihren persischen Wurzeln steht. Und wer sie in Zukunft sein will. Die Exil-Iranerin Sanam Mahloudji legt ihren ersten Roman vor.

»Dieses Buch hat alles: Drama, Liebe, Witz!« emotion

Wie soll man ein Leben führen, wenn man nicht dort ist, wo man hingehört? »Die Perserinnen« ist alles zugleich: Komödie, Drama und Farce. Ein intensives, ganz und gar unvergessliches Leseerlebnis.

„... ein lebhaft erzählter Roman, der mit starken Charakteren, oft witzigen Dialogen und mit der Vielfalt seiner Perspektiven überzeugt" Deutschlandfunkt

Editionen (2)

ISBN9783492072267
VerlagPiper
Erscheinungsdatum31.05.24
Seitenzahl448

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelAnschaulichNachdenklichHerzerwärmendVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

8 Rezensionen

3,7

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  • dinaisy
    dinaisy

    215 Follower

    3,5

    Fünf Leben, drei Generationen, zwei Welten

    Elizabeth, Shirin, Sima, Niaz und Bita. Das sind die Frauen der Familie Valiat. Sie kämpfen - mal offensiv wie Shirin - mal im Verborgenen wie Elizabeth - um Anerkennung. Als Frau, als Mutter, als Tochter, als Nichte. Das Jahr 1979 ist ein großer Einschnitt im Familienleben. Shirin und Sima gehen mit ihren Familien in die USA. Sie sind schön, sie sind reich. Doch was machen sie jetzt mit ihrem Leben? Was haben sie zurückgelassen? Was macht ihr Leben aus? Diese Fragen stellen sich auch Niaz und Bita, die Töchter der beiden. Und Elizabeth, zurückgeblieben im Iran, wacht über ihr größtes persönliches Geheimnis. 🤫 Die Perspektivwechsel machen das Buch interessant, sie treiben die sonst etwas lahme Handlung voran. Insgesamt fand ich den Roman überzeugend, aber ich glaube, 100 Seiten weniger und es wäre noch besser gewesen!! Politik klingt immer wieder an, wird subtil eingewebt. Aber es geht stärker um Klassismus und weniger um die Revolution und ihre Folgen…

    31. März 2026

  • bookie321
    bookie321

    19 Follower

    4,0

    Ein wundervoller Familienroman den ich sehr gerne gelesen habe. Man braucht etwas bis man rein kommt, am Anfang fand ich alles etwas verwirrend. Aber dann war ich wie in einem Sog drin. Trotz des schweren Themas Revolution im Iran ein sehr witzig geschriebenes Buch mit Tiefgang.

    12. Okt. 2024

  • theagri
    theagri

    779 Follower

    4,0

    Zwei reiche Schwestern verlassen in den 70gern mit ihren Familien den Iran, um sich vor der Revolution in Sicherheit zu bringen. Eine 6jährige Tochter bleibt bei der Großmutter im Iran zurück. Es werden die Erlebnisse aller aus Sicht der Frauen erzählt, wie sie ein neues Leben in USA aufbauen, Familiengeheimnisse lüften und vor allen, wie sie einen Sinn im Leben suchen und versuchen zu erkennen, wer sie selbst sind, was Familie bedeutet. Besonders am Charakter der Shira wird erzählt, wie schwer es den persischen Frauen fällt, sich selbst zu erkennen, ohne sich als Mitglied der Familie zu identifizieren. Die andere Denkweise der persischen Frauen war interessant, auch, was Verlust der Heimat mit dem Selbstverständnis, der Identität als Person machen. Das Fremde, Andersartige kam gut in der Schreibweise rüber. Am Ende hätte ich gern etwas mehr über die Zukunft der Frauen gewusst, aber so passt es zur Erzählung und man erhält Denkanstöße.

    1. Juli 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sanam Mahloudji

Sanam Mahloudji ist amerikanische Schriftstellerin, wurde in Teheran geboren und lebt in London. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet und für den PEN/Robert J. Dau Short Story Prize for Emerging Writers nominiert. Sie hat u.a. in McSweeney's, Idaho Review und Kenyon Review veröffentlicht. Ihr Debütroman „Die Perserinnen“ stand auf der Shortlist des Women’s Prize for Fiction.

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