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Romane

Die Perserinnen

3,7(43)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Eine Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung

Shirins Vater war im Cabrio durch Teheran gefahren, blaue Ledersitze, die Herald Tribune auf dem Schoß. Die Valiats gehörten zu den wichtigsten Familien in Iran. Jetzt, im amerikanischen Exil, muss sich Shirin vor einem Gericht verantworten: versuchte Prostitution. Lachhaft, drauf geschissen, meint sie. Das sieht ihre Nichte Bita ganz anders. Die pflichtbewusste Bita. Doch eines steht fest: Es wird allmählich Zeit, sich ihrer verdrängten Familiengeschichte zu stellen.

Eine Geschichte, in der Tradition und Stolz, Reichtum und Verzweiflung ebenso Platz finden wie Affären und später Frieden.

Editionen (2)

ISBN9783492322508
VerlagPiper
Erscheinungsdatum29.08.25
Seitenzahl448

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachAnschaulichVielschichtigWitzigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

8 Rezensionen

3,7

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  • dinaisy
    dinaisy

    213 Follower

    3,5

    Fünf Leben, drei Generationen, zwei Welten

    Elizabeth, Shirin, Sima, Niaz und Bita. Das sind die Frauen der Familie Valiat. Sie kämpfen - mal offensiv wie Shirin - mal im Verborgenen wie Elizabeth - um Anerkennung. Als Frau, als Mutter, als Tochter, als Nichte. Das Jahr 1979 ist ein großer Einschnitt im Familienleben. Shirin und Sima gehen mit ihren Familien in die USA. Sie sind schön, sie sind reich. Doch was machen sie jetzt mit ihrem Leben? Was haben sie zurückgelassen? Was macht ihr Leben aus? Diese Fragen stellen sich auch Niaz und Bita, die Töchter der beiden. Und Elizabeth, zurückgeblieben im Iran, wacht über ihr größtes persönliches Geheimnis. 🤫 Die Perspektivwechsel machen das Buch interessant, sie treiben die sonst etwas lahme Handlung voran. Insgesamt fand ich den Roman überzeugend, aber ich glaube, 100 Seiten weniger und es wäre noch besser gewesen!! Politik klingt immer wieder an, wird subtil eingewebt. Aber es geht stärker um Klassismus und weniger um die Revolution und ihre Folgen…

    31. März 2026

  • bookie321
    bookie321

    19 Follower

    4,0

    Ein wundervoller Familienroman den ich sehr gerne gelesen habe. Man braucht etwas bis man rein kommt, am Anfang fand ich alles etwas verwirrend. Aber dann war ich wie in einem Sog drin. Trotz des schweren Themas Revolution im Iran ein sehr witzig geschriebenes Buch mit Tiefgang.

    12. Okt. 2024

  • theagri
    theagri

    777 Follower

    4,0

    Zwei reiche Schwestern verlassen in den 70gern mit ihren Familien den Iran, um sich vor der Revolution in Sicherheit zu bringen. Eine 6jährige Tochter bleibt bei der Großmutter im Iran zurück. Es werden die Erlebnisse aller aus Sicht der Frauen erzählt, wie sie ein neues Leben in USA aufbauen, Familiengeheimnisse lüften und vor allen, wie sie einen Sinn im Leben suchen und versuchen zu erkennen, wer sie selbst sind, was Familie bedeutet. Besonders am Charakter der Shira wird erzählt, wie schwer es den persischen Frauen fällt, sich selbst zu erkennen, ohne sich als Mitglied der Familie zu identifizieren. Die andere Denkweise der persischen Frauen war interessant, auch, was Verlust der Heimat mit dem Selbstverständnis, der Identität als Person machen. Das Fremde, Andersartige kam gut in der Schreibweise rüber. Am Ende hätte ich gern etwas mehr über die Zukunft der Frauen gewusst, aber so passt es zur Erzählung und man erhält Denkanstöße.

    1. Juli 2024

3 von 8 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 30982%
josi17.89
josi17.896. Apr. 2026

Es ist spannend wie Elizabeth am Ende mit ihrer Liebe konfrontiert wird. Man möchte meinen man spürt eine Gewisse Spannung zwischen den beiden die aber gekonnt ausgehalten wird. Typisch für Iranische Menschen wird zwar über Gefühle geredet aber auch immer im sicherem Raum.

Autorin / Autor

Über Sanam Mahloudji

Sanam Mahloudji ist amerikanische Schriftstellerin, wurde in Teheran geboren und lebt in London. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet und für den PEN/Robert J. Dau Short Story Prize for Emerging Writers nominiert. Sie hat u.a. in McSweeney's, Idaho Review und Kenyon Review veröffentlicht. Ihr Debütroman „Die Perserinnen“ stand auf der Shortlist des Women’s Prize for Fiction.

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