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Romane

Die Perserinnen

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Über das Buch

Flucht aus dem Iran und der Kampf um Identität und Anerkennung

Seit 1979, mit dem Sturz des Schahs, sind die Töchter der hochgestellten iranischen Familie Valiat im amerikanischen Exil. Nur ihre Mutter, die noch immer Heimat, Tradition und Stolz verkörpert, blieb damals in Iran. Als bei dem alljährlichen Familientreffen in Aspen die Dinge aus dem Ruder laufen und die exaltierte Shirin erst gegen Kaution wieder aus der Arrestzelle entlassen wird, verändert sich etwas in den Frauen, jede muss sich schmerzlichen Fragen stellen: Wie sie zu ihren persischen Wurzeln steht. Und wer sie in Zukunft sein will. Die Exil-Iranerin Sanam Mahloudji legt ihren ersten Roman vor. Elegant, politisch, voller absurder Komik erzählt sie eine außergewöhnliche Familiengeschichte, die internationales Aufsehen erregen wird.

Mitreißend gelesen von einem vielstimmigen Ensemble: Jasmin Tabatabai , Banafshe Hourmazdi, Monika Oschek , Yesim Meisheit und Marit Beyer .

Editionen (2)

ISBN9783844938296
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum31.05.24

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

8 Rezensionen

3,7

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  • dinaisy
    dinaisy

    213 Follower

    3,5

    Fünf Leben, drei Generationen, zwei Welten

    Elizabeth, Shirin, Sima, Niaz und Bita. Das sind die Frauen der Familie Valiat. Sie kämpfen - mal offensiv wie Shirin - mal im Verborgenen wie Elizabeth - um Anerkennung. Als Frau, als Mutter, als Tochter, als Nichte. Das Jahr 1979 ist ein großer Einschnitt im Familienleben. Shirin und Sima gehen mit ihren Familien in die USA. Sie sind schön, sie sind reich. Doch was machen sie jetzt mit ihrem Leben? Was haben sie zurückgelassen? Was macht ihr Leben aus? Diese Fragen stellen sich auch Niaz und Bita, die Töchter der beiden. Und Elizabeth, zurückgeblieben im Iran, wacht über ihr größtes persönliches Geheimnis. 🤫 Die Perspektivwechsel machen das Buch interessant, sie treiben die sonst etwas lahme Handlung voran. Insgesamt fand ich den Roman überzeugend, aber ich glaube, 100 Seiten weniger und es wäre noch besser gewesen!! Politik klingt immer wieder an, wird subtil eingewebt. Aber es geht stärker um Klassismus und weniger um die Revolution und ihre Folgen…

    31. März 2026

  • bookie321
    bookie321

    19 Follower

    4,0

    Ein wundervoller Familienroman den ich sehr gerne gelesen habe. Man braucht etwas bis man rein kommt, am Anfang fand ich alles etwas verwirrend. Aber dann war ich wie in einem Sog drin. Trotz des schweren Themas Revolution im Iran ein sehr witzig geschriebenes Buch mit Tiefgang.

    12. Okt. 2024

  • theagri
    theagri

    777 Follower

    4,0

    Zwei reiche Schwestern verlassen in den 70gern mit ihren Familien den Iran, um sich vor der Revolution in Sicherheit zu bringen. Eine 6jährige Tochter bleibt bei der Großmutter im Iran zurück. Es werden die Erlebnisse aller aus Sicht der Frauen erzählt, wie sie ein neues Leben in USA aufbauen, Familiengeheimnisse lüften und vor allen, wie sie einen Sinn im Leben suchen und versuchen zu erkennen, wer sie selbst sind, was Familie bedeutet. Besonders am Charakter der Shira wird erzählt, wie schwer es den persischen Frauen fällt, sich selbst zu erkennen, ohne sich als Mitglied der Familie zu identifizieren. Die andere Denkweise der persischen Frauen war interessant, auch, was Verlust der Heimat mit dem Selbstverständnis, der Identität als Person machen. Das Fremde, Andersartige kam gut in der Schreibweise rüber. Am Ende hätte ich gern etwas mehr über die Zukunft der Frauen gewusst, aber so passt es zur Erzählung und man erhält Denkanstöße.

    1. Juli 2024

3 von 8 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 30982%
josi17.89
josi17.896. Apr. 2026

Es ist spannend wie Elizabeth am Ende mit ihrer Liebe konfrontiert wird. Man möchte meinen man spürt eine Gewisse Spannung zwischen den beiden die aber gekonnt ausgehalten wird. Typisch für Iranische Menschen wird zwar über Gefühle geredet aber auch immer im sicherem Raum.

Autorin / Autor

Über Sanam Mahloudji

Sanam Mahloudji wurde 1977 in Teheran geboren und wuchs in Los Angeles auf, nachdem sie mit ihrer Familie während der iranischen Revolution in die USA geflohen war. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in London. Bevor sie sich dem Schreiben zuwandte, arbeitete Sanam Mahloudji als Juristin im Finanzwesen und am Gericht in Manhattan.Sie veröffentlichte zahlreiche Essays und Kurzgeschichten u. a. in McSweeney’s Quarterly Concern, im Kenyon Review, Idaho Review, Passages North und anderen literarischen Zeitschriften. 2018 war ihre erste Kurzgeschichte für den PEN/Robert J. Dau Short Story Prize for Emerging Writers nominiert. Eins ihrer Essays fand Eingang in die Anthologie Mothers Before: Stories and Portraits of Our Mothers as We Never Saw Them.

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