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Romane

Die Frauen von Maine

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Über das Buch

Ein mitreißender Roman über Familiengeheimnisse vor der atemberaubenden Kulisse Maines
Auf einer abgelegenen Klippe an der Küste Maines steht ein Haus, das Geheimnisse aus einem ganzen Jahrhundert birgt. »Die Frauen von Maine« erzählt die Geschichte dieses besonderen Ortes und die Leben der Frauen, die mit ihm verwoben sind. Ein umwerfend schöner Generationenroman der amerikanischen Bestsellerautorin J. Courtney Sullivan.

In ihrer Kindheit zieht es Jane Flanagan oft in das geheimnisumwitterte Haus, das einsam auf den Klippen von Maine steht. Als Erwachsene kehrt Jane in ihre Heimat zurück – nach einem schrecklichen Fehler, der ihre Ehe und ihren Beruf als Archivarin in Harvard bedroht. Erst ist sie skeptisch, als Genevieve, die neue Besitzerin des viktorianischen Hauses, sie bei den Nachforschungen zu dessen Geschichte um Hilfe bittet, doch dann erwacht ihr Spürsinn. Je tiefer sie gräbt, desto lebendiger werden die Frauen, die das Haus einst bewohnt haben, und mit ihnen ihre großen Sehnsüchte und Verluste. Und sie sind aufs Engste mit Janes eigener Vergangenheit verwoben – eine Entdeckung, die ihr Leben völlig verändert. „Die Frauen von Maine“ ist ein inspirierendes Buch über Mütter, Ehen, Freundschaften und Selbstfindung. Ein Roman über die Frauen, die vor uns kamen und mit denen wir über alle Zeiten hinweg verbunden sind.

Editionen (2)

ISBN9783608988246
VerlagKlett-Cotta
Erscheinungsdatum07.09.24
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

60 Bewertungen

14 Rezensionen

3,8

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  • ro_ke
    ro_ke

    487 Follower

    5,0

    Vielschichtig gezeichnete Frauenfiguren treffen auf eine ebensolche Handlung! Unterhaltsam, mystisch, dabei sehr berührend und mit großartiger Rechercheleistung!

    30. Sept. 2024

  • missbookread
    missbookread

    4 Follower

    4,0

    🧡Nicht bloß eine Familiengeschichte🧡

    🩵 Meine Meinung 🩵 Als ich den Klappentext gelesen hatte, in einer Vorschau, war mir klar, diesen Roman muss ich lesen. Starke Frauen und dazu eine Familiengeschichte mit Geheimnissen aus einer früheren Zeit. Doch nicht nur das wurde mir geboten. Die Autorin hat viele Themen angepackt, gut recherchiert und in den Plot eingebaut. J. Courtney Sullivan hat eine wunderschöne Sprache gefunden um mir die verschiedenen Frauencharaktere näher zu bringen. Mit viel Tiefgang und Gefühl kommt man ihnen sehr nah und fühlt sich durch ein unsichtbares Band verbunden. Was mir auch gut gefallen hat, waren die Beschreibungen außerhalb und innerhalb vom "Lila Haus". Zum Glück wurde sich hier Zeit genommen, so das ich mir alles bildlich gut vorstellen konnte. Sehr ausführlich werden auch folgende Thematiken in die Geschichte eingebunden: u.a. indigene Völker, Spiritualität, Rückführung und Glaubensgemeinschaften. Das muss man mögen. Diese Abschnitte sind passend und an den richtigen Stellen erzählt, aber mir persönlich war einiges zu ausufernden erzählt.

    10. Nov. 2024

  • dunis.lesefutter
    dunis.lesefutter

    421 Follower

    4,0

    Eine Geschichte wie ein fein gewebter Teppich

    Ich häng mein Herz ja nicht so sehr an Haus, Hof und Grund. Doch in die viktorianische Villa, die hier eine größere Rolle spielt, habe ich mich sofort verliebt. Sie erinnert mich an meine Zeit in der Nähe von Boston, wo ich in einer Straße gewohnt hab in der viele solche alten Häuser stehen. Horrende Preise werden für die oft liebevoll renovierten Objekte verlangt. 1 Million $. Ist da schon ein Schnapper. Das Haus in unserer Geschichte ist aber stark renovierungsbedürftig. Geneviève verbringt ihre Zeit damit, die Villa samt Grundstück auf Vordermann zu bringen. Auch ein Pool soll her, doch dem steht etwas im Weg, das sie noch lange begleiten soll. Der Platz hinter der Villa mit Blick aufs Meer war Janes Lieblingsplatz in Jugendtagen. Nun kehrt sie nach 20 Jahren nach Hause zurück und sieht sich mit Geschichte und Geschichten konfrontiert. Dabei hat sie ihre eigene mit sich rumzuschleppen, denn Jane hat was ganz Dummes angestellt, etwas, das ihr Leben nachhaltig verändert und was vor allem ihre Beziehung zu David kaputt gemacht hat. Sie flüchtet nach Awadapquit, dem Ort ihrer Kindheit. Ihre Mutter starb ein Jahr zuvor, und Jane testet sich vorsichtig an ihre Vergangenheit ran. Ihre Kindheit war nicht glücklich. Wie ein Fremdkörper fühlte sie sich in ihrer Familie. Die Mutter trank, ihre Schwester Holly hielt mit, nur ihre Großmutter schien ganz anders zu sein. Noch viele andere Frauengeschichten könnte ich euch hier vorstellen, denn das Buch ist voll davon. Fein verwebt die Autorin die Schicksale der Frauen von Maine mit der Geschichte der Region Im Mittelpunkt steht Jane die nicht wahrhaben will, dass sich eine Krankheit durch ihre Familie zieht. Als feministisch-historisch orientierte Bibliothekarin beginnt sie sich mit der Geschichte des Hauses und den damit verbundenen Frauen zu beschäftigen. Dabei stößt sie nicht nur auf die Biografie von Geschlechtsgenosinnen, sondern lernt unterschiedliche Zeitzeugen kennen. Der Kern des Buches ist Spiritualität auf verschiedenen Ebenen. Man muss also offen sein für andere Dimensionen, die immer mal wieder wie Nebelschleier in den Plot hinein wabern. Wir sind Gast in Séancen oder lernen eines der letzten Mitglieder der Shaker Gemeinschaft kennen. Was mir richtig gut gefallen hat, sind die Bezüge zur indigenen Vergangenheit. Alles hat hier sein Ursprung und ist mit den Ritualen, den Bräuchen und dem Vermächtnis der First Nations, die auf diesem Land gelebt haben, verbunden. Darüber habe ich ziemlich viel gelernt. Und das Ende fand ich richtig gut. Die Autorin bleibt bei ihrem Leitmotiv, den Frauen und sieht davon, ab romantische Beziehung in den Mittelpunkt zu rücken. Das fand ich sehr authentisch. Sullivan schreibt sehr plastisch und die Atmosphäre dieses Teils von Maine war für mich deutlich spürbar. Stilistisch ist es überhaupt kein Problem, diesen Roman zu lesen. Allerdings schreibt die Autorin sehr detailliert. Das macht das Werk nicht nur sehr umfangreich, sondern ließ mich ab und an die Übersicht verlieren. Zu viele Personen tauchen auf. Zu viele Stränge hält man in der Hand. Dieses Buch erfordert also Konzentration und Zeit. Es ist nichts, was man mal ebenso weg snackt, sondern in das man sich richtig vertieft, und von dem man dann lange noch etwas hat. Ein Roman für den Urlaub oder die Zeit zwischen den Jahren, wenn alles still steht und man für länger in andere Leben eintauchen möchte.

    3. Dez. 2024

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über J. Courtney Sullivan

J. Courtney Sullivan ist New York Times-Bestsellerautorin und wurde für ihre Bücher mehrfach ausgezeichnet. Als Journalistin hat sie u. a. für die New York Times, Chicago Tribune, Elle und Glamour gearbeitet. Mit ihrer Familie lebt die Autorin in New York.

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