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Regency Top, aber Krimi Flop
Jane Austen ist definitiv nicht Jane Maple, leider. Hatte mir nämlich Krimi-technisch mehr erwartet. Die Aurorin schafft es die Regency-Ära gut rüberzubringen, ihre Beschreibungen sind bildlich und die Charaktere haben Substanz, selbst die Nebenrollen weisen eine gewisse Tiefe auf. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Wenn es sich um einen Gesellschaftsroman gehandelt hätte, hätte ich gute 4 Sterne vergeben. Doch es sollte ja ein Krimi sein und das ist es für mich leider so gar nicht. Ok, es passiert ein Mord und der Täter muss gefunden werden. Aber Jane stellt sich nicht besonders klug an. Es ist eher so nach dem Motto, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn. Ich hatte auf eine Jane Maple gehofft, die mit klugen Überlegungen und Neugier den Täter/die Täterin überführt. Doch hier ist bei Jane Austen Fehlanzeige, sie zieht übereilte Schlussfolgerungen und posaunt sie den Verdächtigen gleich ins Gesicht. Ich musste so oft mit den Augen rollen, das war echt unangenehm. Ihre zarte Liebelei mit Tom hat mich nur genervt, ich hoffe nur, dass es der echten Jane nicht ganz so ergangen ist. Tom war mir nämlich unsympathisch. Fazit: Wer Regency-Romane mag, kann mal einen Blick riskieren, aber wer wegen einem Krimi zu dem Buch greift, sollte die Erwartungen definitiv zurückschrauben.
1. Nov. 2025
Regency Top, aber Krimi Flop
Jane Austen ist definitiv nicht Jane Maple, leider. Hatte mir nämlich Krimi-technisch mehr erwartet. Die Aurorin schafft es die Regency-Ära gut rüberzubringen, ihre Beschreibungen sind bildlich und die Charaktere haben Substanz, selbst die Nebenrollen weisen eine gewisse Tiefe auf. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Wenn es sich um einen Gesellschaftsroman gehandelt hätte, hätte ich gute 4 Sterne vergeben. Doch es sollte ja ein Krimi sein und das ist es für mich leider so gar nicht. Ok, es passiert ein Mord und der Täter muss gefunden werden. Aber Jane stellt sich nicht besonders klug an. Es ist eher so nach dem Motto, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn. Ich hatte auf eine Jane Maple gehofft, die mit klugen Überlegungen und Neugier den Täter/die Täterin überführt. Doch hier ist bei Jane Austen Fehlanzeige, sie zieht übereilte Schlussfolgerungen und posaunt sie den Verdächtigen gleich ins Gesicht. Ich musste so oft mit den Augen rollen, das war echt unangenehm. Ihre zarte Liebelei mit Tom hat mich nur genervt, ich hoffe nur, dass es der echten Jane nicht ganz so ergangen ist. Tom war mir nämlich unsympathisch. Fazit: Wer Regency-Romane mag, kann mal einen Blick riskieren, aber wer wegen einem Krimi zu dem Buch greift, sollte die Erwartungen definitiv zurückschrauben.
1. Nov. 2025






