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Das Bücherschiff des Monsieur Perdu

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Über das Buch

Das schönste Buch des Jahres kommt von Nina George: die Fortsetzung des Weltbestsellers "Das Lavendelzimmer"!

Vier Jahre sind vergangen, seit der Buchhändler Jean Perdu sein Bücherschiff, die „Pharmacie Littéraire“ verließ, und den Aufbruch in eine neue Liebe mit der Bildhauerin Catherine in der Provence wagte. Doch die in einer Zeitkapsel aufbewahrte letzte Bitte des Schriftstellers José Saramago an Monsieur Perdu lockt ihn zurück, in das Herz seiner Leidenschaft: Bücher und Menschen zusammen zu bringen, und für jede Seelen-Maladie die wirksamste Lektüre zu empfehlen. Auf der gemeinsamen Reise mit Max Jordan über die Kanäle Frankreichs nach Paris wird das Bücherschiff des Monsieur Perdu bald zu einer Arche, auf der sich Menschen, Kinder, Tiere – und Bücher! – begegnen, die einander für immer verändern. Und das große Abenteuer Leben hält für jeden von ihnen einen zweiten Anfang bereit – auch für Monsieur Perdu…

EXTRA IM BUCH: Die Große Enzyklopädie der Kleinen Gefühle – das Handbuch für Literarische Pharmazeut:innen von Jean Perdu, Pauline Lahbibi und Jean Bagnol.

Editionen (4)

ISBN9783426519899
VerlagKnaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.04.25
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

116 Bewertungen

31 Rezensionen

4,3

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  • greenwitchthinks
    greenwitchthinks

    161 Follower

    4,5

    Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher

    Wie sehr ich die Bücherschiff-Reihe von Nina George schätze. Auch dieses Buch ist wieder voller Urlaubsgefühl, Poesie und Leichtigkeit. Und natürlich dreht sich alles um die einzig wahre Liebe: die zu Büchern. Wie beeinflussen uns Bücher? Wie findet das richtige Buch den richtigen Menschen? Genau diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Geschichte und beschreibt auf wunderschöne Weise die unendliche Liebe zur Literatur und ihre vielen Facetten. Jean Perdu hält sein Gedankenkarussell oder vielmehr seine Gedankenblitze – in der „Großen Enzyklopädie der kleinen Gefühle“ fest. Er beschreibt das Lesen von Büchern als eine Form von Medizin. Gerade diese Zwischenkapitel haben mir unglaublich viel Freude bereitet. Auch Jean Perdu selbst hat seit dem Vorgänger eine wunderbare Entwicklung durchgemacht. Seine einst etwas altmodische Art ist einer größeren Leichtigkeit gewichen. Er ist nicht mehr allein. Neben einer Partnerin hat er inzwischen Freunde gefunden und das spürt man. Er blüht regelrecht auf und ist sogar bereit, sich auf einen Generationenkonflikt einzulassen. Leider sehen nicht alle Menschen Bücher als Medizin an. Deshalb begegnet Perdu immer wieder Kritikern, die sich über seine Idee eines „pharmazeutischen Buchschiffs“ lustig machen. Dadurch gerät das Buchschiff zeitweise sogar ins Wanken. Mit ihrer klugen und poetischen Wortwahl ist Nina George eine Fortsetzung gelungen, die einen erneut daran erinnert, warum Bücher so wertvoll sind. Sie weckt die Liebe zur Literatur und zeigt, welche Kraft Geschichten haben können. Dieses Buch fühlt sich an wie eine große Umarmung.

    1. Juli 2026

  • yaya
    yaya

    512 Follower

    5,0

    Hier geht es um die heilende Kraft der Literatur, Liebe und Verlust. Der Schreibstil so poetisch und emotional. Das Setting um Paris lässt die Magie der Bücher lebendig werden. Durch das Gesagte wie das Ungesagte, bekommt man einentiefen Einblich in das Leben der Protagonisten. Die Geschichte ist so bildhaft erzählt, dass man komplet in die Geschichte versinken kann. Für mich war dies ein wahres Leseerlebnis, ich hatte das Gefühl die Geschichte auf der Lulu des Monsieur Perdu live mitzuerleben. Für mich ein absolutes Must-Read wenn ihr an die heilende Kraft der Literatur glaubt, und euch von einer einfühlsamen Geschichte verzaubern lassen wollt.

    28. Dez. 2024

  • andibuecher
    andibuecher

    30 Follower

    4,0

    Ähnlich gut wie Bd. 1, mit einigen tollen Pointen

    "Lese-Verfassung: 16 Grundsätze 1 . Jeder Mensch ist vor einem Buch gleich. 2 . Jeder Mensch hat das Recht, zu lesen. 3 . Und zwar wo er will und wie er will; Umberto Eco rät Menschen, die sich ans regelmäßige Lesen gewöhnen müssen, auf dem Klo damit zu beginnen; erstens sei man da allein und zweitens seinem Inneren sehr nah. [...] 4 . Jeder Mensch kann Kapitel überspringen, ein Buch mehrmals lesen, hinten nachschauen, ob es gut ausgeht, und sowieso vor- und zurückgehen, wie es ihm gefällt. 5 . Kein Buch muss zu Ende gelesen werden. Leistungsbestreben oder Schuldgefühle sind ehrenwert, doch schlimmer ist es, ein Buch frech anzulügen, dass man es mag, wenn man eigentlich längst darauf verzichten kann. 6 . Jeder Mensch darf keine Lust, Drang, Interesse am Lesen (mehr) haben. Jeder und jede hat das Recht auf sein eigenes Unglück und auch das eigene Glück. 7 . Es darf jedes Buch gelesen werden. Es hat niemand über die Lektüren des Lesenden zu urteilen. 8 . In eigene Bücher darf gekritzelt, notiert, unterstrichen, angemarkert und hineingekrümelt werden. 9 . Lesezeichen entziehen sich jeglicher Bewertung. Eingeknickte Ecken sind kein Ausdruck eines niederen Charakters; Bücher wollen benutzt, angefasst, absorbiert werden in Alltag und Sein. Dazu gehören getrocknete Gräser, Fahrscheine, Postkarten, Bons, Geldscheine längst nicht mehr gültiger Währungen. 10 . Man muss geschenkte Bücher nicht loben. 11 . Niemand muss über seine Lektüren sprechen. 12 . Bücher, die vielen gefallen, gefallen nicht jedem. 13 . Wer viel liest, ist nicht mehr wert als jemand, der wenig oder gar nicht liest. 14 . Kritiken und Rezensionen sagen mehr über den Verfasser und die Verfasserin aus als über das Buch. 15 . Was der Autor oder die Autorin meinte, hat selten etwas mit der Interpretation im Unterricht zu tun. 16 . Es darf geweint, gelacht, geschwiegen oder geärgert werden, denn das Buch ist der Ort der vollkommenen Freiheit."

    19. Juni 2026

3 von 31 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Nina George

Die mehrfach ausgezeichnete internationale Bestsellerautorin Nina George, geboren 1973 in Bielefeld, schreibt seit 1992 Romane, Sachbücher, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten, Blogs und Kolumnen. Ihr Roman Das Lavendelzimmer wurde in 36 Sprachen übersetzt und eroberte weltweit die Charts, so etwa die New York Times-Bestsellerliste in den USA. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens J. Kramer, schreibt Nina George Kinderbücher und Provencethriller. Sie lebt in Berlin und in der Bretagne. Nina George ist Ehrenpräsidentin des European Writers’ Council, dem Dachverband von 50 europäischen Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverbänden.

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