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Der Protagonist Ernst kehrt nach Jahren des Kampfes und Krieges in den Schützengräben des 1. Weltkrieges zurück nach Hause. An seiner Seite sind andere Überlebende seiner Generation, größtenteils Kameraden noch vor dem Krieg. Doch nicht alle sind zurückgekehrt, so wie Paul Bäumer, die Hauptfigur des vorherigen Romans „Im Westen nichts Neues“. Anders als Paul ist es Ernst noch vergönnt weiterzuleben. Doch was hat das Leben nach den Schrecken des Krieges überhaupt noch zu bieten? Kann ein „Weg zurück“ überhaupt gelingen? Dass der wohl bekannteste Kriegsroman „Im Westen nichts Neues“ einen zweiten Teil hat, ist wohl vielen Menschen nicht bewusst; und das völlig zu Unrecht. Der Kriegsgegner Remarque erzählt hier nämlich einen Teil des Kriegsschreckens, der allzu oft hinten runterfällt: das Danach. Kann nach so viel Tod überhaupt noch ein Leben gestaltet werden? Remarque zeichnet ein Bild traumatisierter Männer, die ihrer Jugend und Unbeschwertheit beraubt wurden. Für ihre physischen und psychischen Verletzungen ist im krisengebeutelten Deutschland kein Platz. Und so müssen sie irgendwie wieder Teil einer Gesellschaft werden, die sie kritisch und verständnislos mustert. Das mündet größtenteils in Kriminalität, Alkoholismus, Depression, Selbstmord etc. „Der Weg zurück“ kann nur trostlos und schonungslos sein, denn Krieg und seine Folgen sind genau das. Und trotzdem gelingt es Remarque zwischen all dem Leid, ein zartes humanistisches Pflänzchen zu setzen, dass Hoffnung und Glaube in das Leben spendet. Ein zeitlos wichtiger Roman, wenngleich ich als Remarque-Ultra andere Texte von ihm stärker finde.
5 Tage vor
Der Protagonist Ernst kehrt nach Jahren des Kampfes und Krieges in den Schützengräben des 1. Weltkrieges zurück nach Hause. An seiner Seite sind andere Überlebende seiner Generation, größtenteils Kameraden noch vor dem Krieg. Doch nicht alle sind zurückgekehrt, so wie Paul Bäumer, die Hauptfigur des vorherigen Romans „Im Westen nichts Neues“. Anders als Paul ist es Ernst noch vergönnt weiterzuleben. Doch was hat das Leben nach den Schrecken des Krieges überhaupt noch zu bieten? Kann ein „Weg zurück“ überhaupt gelingen? Dass der wohl bekannteste Kriegsroman „Im Westen nichts Neues“ einen zweiten Teil hat, ist wohl vielen Menschen nicht bewusst; und das völlig zu Unrecht. Der Kriegsgegner Remarque erzählt hier nämlich einen Teil des Kriegsschreckens, der allzu oft hinten runterfällt: das Danach. Kann nach so viel Tod überhaupt noch ein Leben gestaltet werden? Remarque zeichnet ein Bild traumatisierter Männer, die ihrer Jugend und Unbeschwertheit beraubt wurden. Für ihre physischen und psychischen Verletzungen ist im krisengebeutelten Deutschland kein Platz. Und so müssen sie irgendwie wieder Teil einer Gesellschaft werden, die sie kritisch und verständnislos mustert. Das mündet größtenteils in Kriminalität, Alkoholismus, Depression, Selbstmord etc. „Der Weg zurück“ kann nur trostlos und schonungslos sein, denn Krieg und seine Folgen sind genau das. Und trotzdem gelingt es Remarque zwischen all dem Leid, ein zartes humanistisches Pflänzchen zu setzen, dass Hoffnung und Glaube in das Leben spendet. Ein zeitlos wichtiger Roman, wenngleich ich als Remarque-Ultra andere Texte von ihm stärker finde.
5 Tage vor






