Romane

Angst

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Über das Buch

Angst ist eine Novelle von Stefan Zweig, die die Ängste einer Ehebrecherin zeigt. Die Novelle wurde 1910 in Wien geschrieben und 1925 als eigenständiges Werk veröffentlicht. Irene Wagner, die Hauptperson der Novelle, hat einen Geliebten. Immer, wenn sie diesen verlässt, hat sie Angst, dass ihr Ehemann herausfindet, dass sie ihn betrügt. Eines Tages wird sie von einer Frau aufgehalten, die behauptet, Irene hätte ihr den Geliebten abspenstig gemacht. Diese Frau erpresst Irene, woraufhin sie ihr Geld gibt und flieht.

Editionen (23)

ISBN9783745026009
Verlagepubli
Erscheinungsdatum02.10.17
Seitenzahl56

Rezensionen & Bewertungen

117 Bewertungen

20 Rezensionen

3,9

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  • dersinn
    dersinn

    8 Follower

    4,5

    Ein Blick in den Kopf einer Frau, deren schlechtes Gewissen sie in einem Labyrinth aus Angst gefangen hält.

    16. Juni 2026

  • nikiread
    nikiread

    17 Follower

    5,0

    Eine kurze, sehr einprägsame Novelle über das Gefühl der Angst und seine zermürbende Wirkung. Zweig zeigt, wie schon in der Schachnovelle, das er Gefühle sehr gut beschreiben und in Worte fassen kann, was mich beeindruckt. Er beschreibt die Angst und das Ungewisse als verheerender und schlimmer für einen Menschen als die Konsequenz/Strafe, die aus dem Fehler hervorgeht, da die Konsequenz etwas Gewisses an sich hat. Sehr empfehlenswertes Buch.

    9. März 2026

  • rattengraf
    rattengraf

    15 Follower

    4,0

    "Die Angst ist ärger als die Strafe, denn die ist ja etwas Bestimmtes und, viel oder wenig, immer mehr als das entsetzlich Unbestimmte, dies grauenhaft unendliche der Spannung." Der große Psychologe Stefan Zweig seziert in seiner Geschichte Angst dies Gefühl, auf pointierte und empathische Weise. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits.

    15. Nov. 2025

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“. Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

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