Tora e Piccilli (a nord di Caserta), settembre 1942. Davide trascorre le giornate, a volte anche la notte, coi maiali ai quali fa la guardia: li conosce così bene da chiamarli per nome. Zoppica dalla nascita, e per questo è deriso dai coetanei e maltrattato dal padre. Solo Teresa, che lavora nella corderia di famiglia e passa tutto il tempo libero a leggere, ha il coraggio di prendere le sue difese. Davide non riesce a immaginare altra vita che quella a Tora. Teresa invece non fa che ripetere che un giorno se ne andrà lontano, e Davide sa che dice la verità. L'arrivo di trentasei ebrei di Napoli, inviati nel paesino dalle autorità fasciste, cambierà per sempre le loro vite. Nicolas, con la sua bellezza inquieta, si porta dietro un mondo sconosciuto e scombussola le loro giornate. Davide comincia a frequentare di nascosto le lezioni del padre di Nicolas, che ha messo su una scuola clandestina. E così l'analfabeta figlio di un fascista impara a leggere e scrivere grazie a un ebreo. Davide, Teresa e Nicolas esplorano insieme la campagna intorno al paese, fino alle Ciampate del Diavolo (la credenza popolare dice che sul versante del vulcano spento vi siano impresse le impronte del maligno), ma anche il mondo inespresso dei loro sentimenti. Il fantasma di Nicolas accompagnerà Davide negli anni a venire, a Napoli dopo la guerra. Quando lavorerà duramente in fabbrica, quando comincerà per caso a frequentare una compagnia teatrale, quando ¿ ormai uomo, un altro uomo ¿ calcherà il palco come attore acclamato. Sarà proprio Nicolas, vivo eppure così simile a un fantasma, a ricondurlo a Tora, là dove tutto è iniziato.
Davide wächst als Schweinehirt in einem kleinen süditalienischen Dorf auf. Seine einzige Freundin ist Teresa, klug und einfühlsam, bis Nicolas das Leben der beiden kreuzt. Nicolas stellt das Leben von Teresa und Davide auf den Kopf, leise und unaufgeregt.
Eine Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, Faschismus, Ableismus und die Kraft von Bildung!
1. Dez. 2025
3,5
🐖📝🐖📝🐖
Davide wächst als Schweinehirt in einem kleinen süditalienischen Dorf auf. Seine einzige Freundin ist Teresa, klug und einfühlsam, bis Nicolas das Leben der beiden kreuzt. Nicolas stellt das Leben von Teresa und Davide auf den Kopf, leise und unaufgeregt.
Eine Geschichte über Freundschaft, erste Liebe, Faschismus, Ableismus und die Kraft von Bildung!
„Bei Licht ist alles zerbrechlich“ hat mich berührt. Für mich hat dieses Buch eine ganz besondere, sehr persönliche Bedeutung, weil es Erinnerungen geweckt hat an die Geschichten meiner Oma aus jener Zeit in Süditalien. Die leise Erzählweise hat mich sofort in die Welt von Davide, Nicolas und Teresa hineingezogen und die Atmosphäre war so eindrücklich, dass ich die Umgebung fast selbst spüren konnte. Es ist ein Roman voller Sehnsucht, Verlust und Hoffnung – und für mich eine absolute Leseempfehlung.
31. Aug. 2025
4,0
Ein Dorf in Süditalien während des Faschismus
„Bei Licht ist alles zerbrechlich“ hat mich berührt. Für mich hat dieses Buch eine ganz besondere, sehr persönliche Bedeutung, weil es Erinnerungen geweckt hat an die Geschichten meiner Oma aus jener Zeit in Süditalien. Die leise Erzählweise hat mich sofort in die Welt von Davide, Nicolas und Teresa hineingezogen und die Atmosphäre war so eindrücklich, dass ich die Umgebung fast selbst spüren konnte. Es ist ein Roman voller Sehnsucht, Verlust und Hoffnung – und für mich eine absolute Leseempfehlung.
Drei Jugendliche erleben den Sommer ihres Lebens - im Antlitz des 2. Weltkrieges ❤️🩹
Im Antlitz des 2. Weltkrieges erleben drei Jugendliche den Sommer ihres Lebens. „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ ist eines der grandiosen Bücher, das im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit Italien als Gastland erschienen ist. Es ist das jüngste Werk des Autors und Neapolitaners Gianni Solla.
Davides Schicksal wird vorherbestimmt mit der Entscheidung seines Vaters ihn auf dem familieneigenen Hof zu behalten, denn es lohne sich nicht weiter in seine (Schul-) Bildung zu investieren. Davide wird Schweinehirte doch strebt weiterhin nach Größerem und träumt sich in eine bessere Zukunft mit seiner Freundin Teresa, in einem kleinen Dorf Italiens: Tora e Piccilli, im Jahre 1942. Schon bald tritt Nicolas in ihr Leben, ein zwangsumgesiedelter Jude, und die drei entwickeln eine besondere Verbindung - bis die furchtbaren Auswüchse des Krieges auch ihr entlegenes Dörflein erreichen. Ist das besondere Band, was die Freunde verbindet, stark genug, um auch gegen die Schrecken des Krieges standzuhalten?!
Davide erzählt uns seine ganz persönliche Geschichte aus seiner Perspektive und lässt uns Teilhaben an seinen ganz eigenen Tücken hin zum Erwachsenwerden. Was geht in einem Jugendlichen vor, der schon in frühen Jahren Erfahrungen machen muss, die manch einer nicht mal in seinen schlimmsten Albträumen durchleidet?! Wir dürfen Davide auf einem Stückchen seines Weges begleiten und erleben die Ambivalenzen des Innenlebens Davides‘ hautnah - den Wendepunkt, den das Eintreffen der Juden für ihn selbst und das Dorf markiert, sein plötzlicher Gefühlswandel Nicolas gegenüber, sein fast schon sturer Wille lesen und schreiben lernen zu wollen - er ist die Inkarnation einer Resilienz, die seinesgleichen
sucht.
Wer sollte „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ unbedingt lesen?!
Ich kann es von Herzen allen Leser*innen empfehlen, die mehr über den Faschismus Italiens erfahren wollen, der bisher eher ein blinder Fleck in meinem literarischen Diskurs mit diesem Thema bildete. Welche Konsequenzen hatte der Vormarsch der Deutschen für die drei Jugendlichen?! Gianni Solla gibt uns einen ebenso authentischen, wie gefühlvollen Einblick in die Schicksale Dreier Adoleszenter, die ganz unterschiedlich vom Krieg gebeutelt wurden. Was ich Euch schon verraten möchte: Es wird auf jeden Fall eine Antwort geben auf die Frage, ob das starke Band der drei Freunde sie schließlich wieder zusammengeführt hat, seid gespannt! Denn ich war’s auch - es war eine dieser Lektüren, die ich an einem Stück durchgesuchtet habe, denn ich war während des Lesens nicht nur ein stilles Mäuschen, sondern Teil der Geschichte. Und da konnte ich die drei doch nicht einfach beiseite legen und ihrem Schicksal überlassen - ich bin drangeblieben, bis zum Schluss! Danke Gianni Solla für diese Stunden im Lesefieber!
20. Dez. 2024
4,5
Drei Jugendliche erleben den Sommer ihres Lebens - im Antlitz des 2. Weltkrieges ❤️🩹
Im Antlitz des 2. Weltkrieges erleben drei Jugendliche den Sommer ihres Lebens. „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ ist eines der grandiosen Bücher, das im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit Italien als Gastland erschienen ist. Es ist das jüngste Werk des Autors und Neapolitaners Gianni Solla.
Davides Schicksal wird vorherbestimmt mit der Entscheidung seines Vaters ihn auf dem familieneigenen Hof zu behalten, denn es lohne sich nicht weiter in seine (Schul-) Bildung zu investieren. Davide wird Schweinehirte doch strebt weiterhin nach Größerem und träumt sich in eine bessere Zukunft mit seiner Freundin Teresa, in einem kleinen Dorf Italiens: Tora e Piccilli, im Jahre 1942. Schon bald tritt Nicolas in ihr Leben, ein zwangsumgesiedelter Jude, und die drei entwickeln eine besondere Verbindung - bis die furchtbaren Auswüchse des Krieges auch ihr entlegenes Dörflein erreichen. Ist das besondere Band, was die Freunde verbindet, stark genug, um auch gegen die Schrecken des Krieges standzuhalten?!
Davide erzählt uns seine ganz persönliche Geschichte aus seiner Perspektive und lässt uns Teilhaben an seinen ganz eigenen Tücken hin zum Erwachsenwerden. Was geht in einem Jugendlichen vor, der schon in frühen Jahren Erfahrungen machen muss, die manch einer nicht mal in seinen schlimmsten Albträumen durchleidet?! Wir dürfen Davide auf einem Stückchen seines Weges begleiten und erleben die Ambivalenzen des Innenlebens Davides‘ hautnah - den Wendepunkt, den das Eintreffen der Juden für ihn selbst und das Dorf markiert, sein plötzlicher Gefühlswandel Nicolas gegenüber, sein fast schon sturer Wille lesen und schreiben lernen zu wollen - er ist die Inkarnation einer Resilienz, die seinesgleichen
sucht.
Wer sollte „Bei Licht ist alles zerbrechlich“ unbedingt lesen?!
Ich kann es von Herzen allen Leser*innen empfehlen, die mehr über den Faschismus Italiens erfahren wollen, der bisher eher ein blinder Fleck in meinem literarischen Diskurs mit diesem Thema bildete. Welche Konsequenzen hatte der Vormarsch der Deutschen für die drei Jugendlichen?! Gianni Solla gibt uns einen ebenso authentischen, wie gefühlvollen Einblick in die Schicksale Dreier Adoleszenter, die ganz unterschiedlich vom Krieg gebeutelt wurden. Was ich Euch schon verraten möchte: Es wird auf jeden Fall eine Antwort geben auf die Frage, ob das starke Band der drei Freunde sie schließlich wieder zusammengeführt hat, seid gespannt! Denn ich war’s auch - es war eine dieser Lektüren, die ich an einem Stück durchgesuchtet habe, denn ich war während des Lesens nicht nur ein stilles Mäuschen, sondern Teil der Geschichte. Und da konnte ich die drei doch nicht einfach beiseite legen und ihrem Schicksal überlassen - ich bin drangeblieben, bis zum Schluss! Danke Gianni Solla für diese Stunden im Lesefieber!