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Bevor dieses Buch zu einer Trend-Lektüre geworden ist, wusste ich, dass ich es lesen muss. Es hat mich auf keiner Seite dieses Meisterwerks enttäuscht. Die Reise zurück in die Abenteuer-Welt des Mark Twain war so turbulent wie emotional, da ich bereits die Abenteuer des Tom Sawyer sowie Huckleberry Finns in meiner Kindheit förmlich verschlungen habe. Die Perspektive auf den Sklaven Jim bzw. James, der seine Rolle als unterwürfiger Arbeiter gegenüber den weißen Herren spielt, ist so grandios geschrieben, dass es einem leicht fällt, sich in diese Welt wieder einzufügen. Gleichzeitig legt Percival Everett mit dieser Diskrepanz so tief den Finger in die Wunde der damals salonfähigen Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Der Alltag in der Welt um den Mississippi River erscheint so ermüdend eingefahren, dass sich die Abenteuer von James, Huckleberry Finn und allen weiteren Figuren wie eine riesige Welt anfühlen. Augenscheinlich scheint diese Welt aber so begrenzt, dass man sich fragt, ob man überhaupt vom Fleck gekommen ist und wie viel sich nur in einer Gedankenwelt abspielt. Dieser kritische Blick auf die damalige Gesellschaft und einer bereits vorhandenen Romanfigur als Symbol des Widerstandes gegen Sklaverei ist einfach einmalig und jeder Buchpreis wird diesem Werk kaum gerecht. Jede Seite dieses Buches bereitet einen auf ein Finale vor, wie es in der Abenteuer-Literatur ihres gleichen suchen kann. Ohne zu viel zu Spoilern, strotzt dieses Werk nur so von Freundschaft, Verrat und dem unbändigen Willen der Verbesserung einer Gesellschaft, die man sich ohne Sklaverei zu dem Zeitpunkt nicht mal vorstellen konnte. Wenn man die Abenteuer von Huckleberry Finn und Tom Sawyer im Vorfeld gelesen hat, wird man sich in viele Begegnungen hineindenken können, wie die mit dem König von Frankreich und Lord Bridgewater und lässt einen in der Erinnerung noch deutlicher spüren, wie die gesellschaftlichen Konventionen zu der Zeit gewesen sind. Eine klare Leseempfehlung für jede Person, die es entweder mit Abenteuer- oder gesellschaftskritischer Literatur hält. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen.

4. Juni 2025
Bevor dieses Buch zu einer Trend-Lektüre geworden ist, wusste ich, dass ich es lesen muss. Es hat mich auf keiner Seite dieses Meisterwerks enttäuscht. Die Reise zurück in die Abenteuer-Welt des Mark Twain war so turbulent wie emotional, da ich bereits die Abenteuer des Tom Sawyer sowie Huckleberry Finns in meiner Kindheit förmlich verschlungen habe. Die Perspektive auf den Sklaven Jim bzw. James, der seine Rolle als unterwürfiger Arbeiter gegenüber den weißen Herren spielt, ist so grandios geschrieben, dass es einem leicht fällt, sich in diese Welt wieder einzufügen. Gleichzeitig legt Percival Everett mit dieser Diskrepanz so tief den Finger in die Wunde der damals salonfähigen Sklaverei in den Vereinigten Staaten. Der Alltag in der Welt um den Mississippi River erscheint so ermüdend eingefahren, dass sich die Abenteuer von James, Huckleberry Finn und allen weiteren Figuren wie eine riesige Welt anfühlen. Augenscheinlich scheint diese Welt aber so begrenzt, dass man sich fragt, ob man überhaupt vom Fleck gekommen ist und wie viel sich nur in einer Gedankenwelt abspielt. Dieser kritische Blick auf die damalige Gesellschaft und einer bereits vorhandenen Romanfigur als Symbol des Widerstandes gegen Sklaverei ist einfach einmalig und jeder Buchpreis wird diesem Werk kaum gerecht. Jede Seite dieses Buches bereitet einen auf ein Finale vor, wie es in der Abenteuer-Literatur ihres gleichen suchen kann. Ohne zu viel zu Spoilern, strotzt dieses Werk nur so von Freundschaft, Verrat und dem unbändigen Willen der Verbesserung einer Gesellschaft, die man sich ohne Sklaverei zu dem Zeitpunkt nicht mal vorstellen konnte. Wenn man die Abenteuer von Huckleberry Finn und Tom Sawyer im Vorfeld gelesen hat, wird man sich in viele Begegnungen hineindenken können, wie die mit dem König von Frankreich und Lord Bridgewater und lässt einen in der Erinnerung noch deutlicher spüren, wie die gesellschaftlichen Konventionen zu der Zeit gewesen sind. Eine klare Leseempfehlung für jede Person, die es entweder mit Abenteuer- oder gesellschaftskritischer Literatur hält. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen.
4. Juni 2025








