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Suc ve Ceza

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Über das Buch

Rus romancisi, Moskovada dogdu, Petrogradda öldü. Babasi hekimdi. Cocukluk yillarini Moskovada, zorba bir baba ile hasta bir anne arasinda gecirdi. Bir süre sonra annesi öldü, babasi kendini ickiye verdi. Petrograd Askeri Mühendislik Okulunu bitirdi 1843.

Petrograddaki yasami, bilimsel ve askeri bir siki düzen altinda gecti. Gecimini saglayabilmek icin ceviriler yapti. Memurlukta tutunamayacagini anladi. Yazar olmaya karar verdi. Mektup bicimindeki ilk yapiti Insanciklari o sirada yazdi 1846. Roman, sicak bir ilgiyle karsilandi. Ancak, daha sonra yazdigi Ak geceler, Bir yufka yürekli, Netocka Nezvanova gibi romanlari, ayni ustalikla yazilmamisti. Onun icin, halkin hayranligi ilgisizlige dönüverdi. Umudu kirilan yazar, genc liberallerin cevresine girdi. Petracevskiy entrikasina karistigi icin tutuklandi 1849. Yargilanarak ölüm cezasina carptirildiysa da sonradan bagislandi, ama Sibiryaya sürgün edildi. Dört yil orada zorla calistirildi. Serbest birakildiginda 1854 sara illetine tutulmustu. Cezasini tamamlamak icin, gene Sibiryada er olarak orduda kaldi 1859a dek. Bu arada evlenmisti. 1857. Ordudan ayrilmasina izin cikti. Ama 4 ay daha bir kentte kalmaya zorlandi. Tümden bagislanarak Petrograda döndü. Yeniden yazmaya basladi. Vremya zaman adinda bir dergi cikarmaya basladi. 1861.

Stepancikovo köyü, Amcamin düsü, Ölüler evinde Anilari yazdi. Sürgün yasamini anlatan bu son yapit, ona yeniden ün kazandirdi, cari bile etkiledi. Ilk Avrupa gezisine cikti 1862. Dergisi kapatildi 1863. Gene Avrupaya gitti.

Epoka Cag adli yeni bir dergi cikarmaya basladi 1864. Karisi ve kardesi öldü. Parasiz kaldigindan, dergisini kapatti 1864. Yer Altinda Notlari da yine sürgün yasaminin anilarina dayanarak yazdi. Borc icinde yasiyordu. Almanyaya gitti, kumara daldi. Danimarka üstünden Petrograda döndü. Sekreteriyle evlendi 1867. Almanyaya gittiler, gene kumara daldi. Cenevreye gectiler. Bundan sonraki dört yilini karisiyla birlikte Avrupada gecirdi. Italyayi gezdi. Petrograda döndüler 1871. Vaktiyle babasinin öldürüldügü ciftlikte bir süre kaldi 1877.
Sibiryadan döner dönmez yazdigi Suc ve ceza, asil ününü saglayacak romanlar dizisinin ilkidir.

Editionen (44)

ISBN9786059828925
VerlagYilmaz Kitabevi
Erscheinungsdatum01.06.00
Seitenzahl632

Rezensionen & Bewertungen

495 Bewertungen

63 Rezensionen

4,2

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  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    3,5

    Der Plot ist schnell erzählt: Der junge ehemalige Student Raskolnikow bringt eine alte Pfandleiherin und deren Schwester um und verzweifelt dann an seiner Tat. Raskolnikow ist sich sicher, richtig gehandelt zu haben, da die Pfandleiherin ein böser Mensch war, und er hat nicht vor zu gestehen. Doch dann kommen Zweifel auf und plötzlich hat er mit Gewissensbissen und Paranoia zu kämpfen. Einerseits gefällt er sich darin, ein schreckliches Geheimnis zu haben, andererseits befürchtet er ständig, entlarvt zu werden und verrät sich dadurch fast selbst. Das Buch ist, wie es damals modern war, extrem ausschweifend und mit viel Dramatik geschrieben und teilweise war das wirklich ermüdend. Für mich hat das Buch auf ca. Seite 700 seinen Höhepunkt erreicht, wo Raskolnikows Tat eine tiefere psychologische Ebene erhält, die auf vieles übertragbar ist und sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich bedeutsam ist. Aber an der Stelle darf man halt noch nicht eingeschlafen sein. Dann folgten weitere 250 Seiten. Ich konnte hier drei Übersetzungen ausprobieren und möchte darauf gerne eingehen, denn bei Klassikern finde ich das entscheidend und hier hat man ja oft die Wahl. Ich hatte mich letztlich dafür entschieden, das Buch in der Übersetzung von Werner Bergengruen in der kleinformatigen Ausgabe aus dem Manesse Verlag zu lesen, hier sind noch Zeichnungen, ein Nachwort und ein Personenregister (sehr hilfreich!) enthalten. Diese Übersetzung war für mich am flüssigsten, atmosphärischsten und auch am verständlichsten. Die Taschenbuchausgabe aus dem Aufbau-Verlag, übersetzt von Margit und Rolf Bräuer, klang für mich moderner, etwas flapsig und irgendwie holprig, also nicht ganz stimmig. Die Übersetzung von Hermann Röhl gibt es auf jeden Fall in verschiedenen Ausgaben, ich habe die aus dem Schuber von Anaconda. Die empfand ich als etwas steril. Es gibt noch eine Übersetzung von Swetlana Geier unter dem Titel "Verbrechen und Strafe". " Schuld und Sühne" war weder inhaltlich noch sprachlich ein wirklicher Lesegenuss. Dennoch denke ich, dass ich es mit einem weiteren großen Roman von Dostojewski versuchen werde. Habt ihr "Schuld und Sühne" schon gelesen oder es noch vor? Habt ihr eines seiner anderen Werke gelesen? Wie ging es euch damit? Was würdet ihr empfehlen?

    26. Nov. 2025

  • karandi
    karandi

    244 Follower

    3,5

    Schwierige Moralvorstellung

    Auch wenn Schuld und Sühne mit eines seiner bekanntesten Werke ist oder vielleicht sogar das bekannteste Werk muss ich persönlich sagen, finde ich die Moralvorstellung in diesem Buch äußerst schwierig. Ein Doppelmord aus Habgier. Egal wie verzweifelt man auch sein mag, sollte es nie eine Rechtfertigung sein, auch wenn das Opfer sozusagen das Wort gebrochen hat und eine nicht geltenden Schuldschein gültig machen wollte. Hinzukommt natürlich, wie es sich für ein Kriminalroman gehört ein Katz und Mausspiel mit der Polizei, welcher sich meiner Meinung nach aber über zu viele Seiten hinweg bewegt. Dennoch endet dieses Buch mit einem Teil Happy End. Die gefundene Liebe des Protagonisten steht loyal zu ihm und ist bereit, auf ihn zu warten, bis er seine Strafe verbüßt hat. Es ist natürlich bei Klassikern immer zu bedenken sie wurden in einer anderen Zeit in einem anderen Jahrhundert geschrieben. Von daher gelten auch andere Werte. Meine Meinung über Schuld und Sühne ist, dass es ein Werk ist, was man nicht unbedingt in seinem Leben gelesen haben muss, aber gelesen haben kann.

    25. März 2026

  • benjamin.devitt
    benjamin.devitt

    30 Follower

    5,0

    Aufwühlend, fordernd, hinterfragend, FANTASTISCH

    Der Roman hat mich sofort verschlungen in die Welt und in die psychologischen Gedankenströme. Wie Dostojewski mit den Perspektiven Gut und Böse, Verbrechen und Heldentat spielt, ist unbeschreiblich meisterlich. Er hinterfragt die Grenzen von Gesetz, Moral und Verstand. Ein Mensch ist nicht „mehr“ böse, nur weil er ein Verbrechen begangen hat. Ein Mensch der nichts verbrochen hat, kann ein weitaus „böserer“ Mensch sein, oder nicht? Der Titel ist Programm. Dieses Buch muss man gelesen haben!

    11. März 2026

3 von 63 Rezensionen

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