Blick ins Buch

Suc ve Ceza

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Über das Buch

Dostoyevski, insan bilinclerindeki, ruhundaki tepkileri, dayanma kapasitelerini, hayat karsisindaki direnclerini gözlemlemek icin karakterlerini en uc durumlarda, adeta ucurumun kenarindaki bir konumda ele alir. Insanin tüm potansiyelleri böyle durumlarda harekete gecebildigi gibi, gercek yüzü de ancak bu sekilde anlasilabilir.

Bedenin tüm sinir uclari uyarildigi zaman, kisi kaniksamis oldugu benim dedigi aliskanliklarindan, duygularindan uyanir, baska bir boyuta gectiginin, adeta dogayla, kainatla birlikte nefes aldiginin, titrestiginin farkina varir. O yalniz degildir.

Derin bir hayal kirikligi, caresizlik ve ruh cöküntüsü icinde kendi idealine ve ailesinin onunla ilgili beklentilerine yarasan biri olmadiginin bilincine varan Raskolnikov da yalniz degildir. Gerci cilginliga varan bir yalnizlik icinde, kücücük tavan arasinda hayatla, dünyayla ilgili büyük büyük fikirler, diger yandan da en sefil, bencilce düsler kurarken, sayiklarken görmüyor degiliz onu.

Ama gene de akil almaz bir sekilde islenen cinayetlerin ardindan Svidrigaylovlar, Lujinler, kendi ailesi, Sonya ve digerleriyle birlikte, bu zengin karakterler örgüsü icindeki onu, iliskilerini, gerilimlerini, catismalarini okudugumuzda, büyük yapinin bir parcasi olarak insan ruhunun birligi hakkinda, derin mi derin karanligi hakkinda zihin acici ipuclarina ulasiyoruz.

Hayatin anlamindan cok, hayatin kendisini sevmek gerekir. Sevgiyi ögrenebilmek icin de ancak ötekilerin selameti icin kendini feda etme, adama düsüncesini uyardiklari zaman gelecegin anlam kazandigini bilen ruhlar olmak böylece yeniden dirilmis ve degismis olarak hayata yeniden baslarlar. Burada Raskolnikov ve Sonya ile, diger romanlarinda baska ölümsüz karakterlerle bu düsüncesini israrla isleyen Dostoyevski belki de bu yüzden dünyanin en sevilen romancisi

Editionen (44)

ISBN9786055063221
VerlagDogu Bati Yayinlari
Erscheinungsdatum01.10.20
Seitenzahl718

Rezensionen & Bewertungen

495 Bewertungen

63 Rezensionen

4,2

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  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    3,5

    Der Plot ist schnell erzählt: Der junge ehemalige Student Raskolnikow bringt eine alte Pfandleiherin und deren Schwester um und verzweifelt dann an seiner Tat. Raskolnikow ist sich sicher, richtig gehandelt zu haben, da die Pfandleiherin ein böser Mensch war, und er hat nicht vor zu gestehen. Doch dann kommen Zweifel auf und plötzlich hat er mit Gewissensbissen und Paranoia zu kämpfen. Einerseits gefällt er sich darin, ein schreckliches Geheimnis zu haben, andererseits befürchtet er ständig, entlarvt zu werden und verrät sich dadurch fast selbst. Das Buch ist, wie es damals modern war, extrem ausschweifend und mit viel Dramatik geschrieben und teilweise war das wirklich ermüdend. Für mich hat das Buch auf ca. Seite 700 seinen Höhepunkt erreicht, wo Raskolnikows Tat eine tiefere psychologische Ebene erhält, die auf vieles übertragbar ist und sowohl individuell als auch gesamtgesellschaftlich bedeutsam ist. Aber an der Stelle darf man halt noch nicht eingeschlafen sein. Dann folgten weitere 250 Seiten. Ich konnte hier drei Übersetzungen ausprobieren und möchte darauf gerne eingehen, denn bei Klassikern finde ich das entscheidend und hier hat man ja oft die Wahl. Ich hatte mich letztlich dafür entschieden, das Buch in der Übersetzung von Werner Bergengruen in der kleinformatigen Ausgabe aus dem Manesse Verlag zu lesen, hier sind noch Zeichnungen, ein Nachwort und ein Personenregister (sehr hilfreich!) enthalten. Diese Übersetzung war für mich am flüssigsten, atmosphärischsten und auch am verständlichsten. Die Taschenbuchausgabe aus dem Aufbau-Verlag, übersetzt von Margit und Rolf Bräuer, klang für mich moderner, etwas flapsig und irgendwie holprig, also nicht ganz stimmig. Die Übersetzung von Hermann Röhl gibt es auf jeden Fall in verschiedenen Ausgaben, ich habe die aus dem Schuber von Anaconda. Die empfand ich als etwas steril. Es gibt noch eine Übersetzung von Swetlana Geier unter dem Titel "Verbrechen und Strafe". " Schuld und Sühne" war weder inhaltlich noch sprachlich ein wirklicher Lesegenuss. Dennoch denke ich, dass ich es mit einem weiteren großen Roman von Dostojewski versuchen werde. Habt ihr "Schuld und Sühne" schon gelesen oder es noch vor? Habt ihr eines seiner anderen Werke gelesen? Wie ging es euch damit? Was würdet ihr empfehlen?

    26. Nov. 2025

  • karandi
    karandi

    244 Follower

    3,5

    Schwierige Moralvorstellung

    Auch wenn Schuld und Sühne mit eines seiner bekanntesten Werke ist oder vielleicht sogar das bekannteste Werk muss ich persönlich sagen, finde ich die Moralvorstellung in diesem Buch äußerst schwierig. Ein Doppelmord aus Habgier. Egal wie verzweifelt man auch sein mag, sollte es nie eine Rechtfertigung sein, auch wenn das Opfer sozusagen das Wort gebrochen hat und eine nicht geltenden Schuldschein gültig machen wollte. Hinzukommt natürlich, wie es sich für ein Kriminalroman gehört ein Katz und Mausspiel mit der Polizei, welcher sich meiner Meinung nach aber über zu viele Seiten hinweg bewegt. Dennoch endet dieses Buch mit einem Teil Happy End. Die gefundene Liebe des Protagonisten steht loyal zu ihm und ist bereit, auf ihn zu warten, bis er seine Strafe verbüßt hat. Es ist natürlich bei Klassikern immer zu bedenken sie wurden in einer anderen Zeit in einem anderen Jahrhundert geschrieben. Von daher gelten auch andere Werte. Meine Meinung über Schuld und Sühne ist, dass es ein Werk ist, was man nicht unbedingt in seinem Leben gelesen haben muss, aber gelesen haben kann.

    25. März 2026

  • benjamin.devitt
    benjamin.devitt

    30 Follower

    5,0

    Aufwühlend, fordernd, hinterfragend, FANTASTISCH

    Der Roman hat mich sofort verschlungen in die Welt und in die psychologischen Gedankenströme. Wie Dostojewski mit den Perspektiven Gut und Böse, Verbrechen und Heldentat spielt, ist unbeschreiblich meisterlich. Er hinterfragt die Grenzen von Gesetz, Moral und Verstand. Ein Mensch ist nicht „mehr“ böse, nur weil er ein Verbrechen begangen hat. Ein Mensch der nichts verbrochen hat, kann ein weitaus „böserer“ Mensch sein, oder nicht? Der Titel ist Programm. Dieses Buch muss man gelesen haben!

    11. März 2026

3 von 63 Rezensionen

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