
116 Follower
kurzweilig u spannend wie Geschwister mit Demenz beim Vater umgehen-
22. Apr. 2026
kurzweilig u spannend wie Geschwister mit Demenz beim Vater umgehen-
22. Apr. 2026
Blick ins Buch
"Leichtfüßig und unterhaltsam geschrieben. Ein abwechslungsreicher, berührender, aber auch aufbauender Roman über Familie, Zusammenhalt und Verantwortung." WDR2 Lesen
In ihrem neuen Roman erzählt Julie von Kessel von einer modernen Familie, in der jeder allein in seiner Krise steckt und niemand in der Lage ist, die Verantwortung für den anderen zu übernehmen. Bis ein Ereignis die Kinder zwingt, endlich erwachsen zu werden.
Familie Cramer droht die Zerreißprobe. Dabei waren sie einst eine Vorzeigefamilie. Ein erfolgreicher Diplomatenvater mit einer schönen Frau und drei wohlgeratenen Kindern. Erst Jahrzehnte später, Mutter Maria ist längst gestorben und die Kinder erwachsen, zeigen sich die Risse im Familienfundament. Und als der Patriarch in eine Demenz schlittert, drohen aus den Rissen einstürzende Wände zu werden.
Luka ist als Fernsehreporterin kaum je zu Hause, Tom mit der Leitung seiner psychiatrischen Klinik beschäftigt, und Elena steigert sich in ihre Jugendliebe hinein, weil sie vor einer unangenehmen Wahrheit die Augen verschließt.
In dem Glauben, von den anderen nicht verstanden zu werden, trägt jeder sein eigenes Päckchen – bis der Vater spurlos verschwindet.
»Ein wundervoller Familienroman voller Witz, Tiefe und einer berührenden Liebe zu allen Figuren. Pures Lesevergnügen und eine unbedingte Empfehlung!« Anna Schudt
109 Bewertungen
26 Rezensionen
4,2
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22. Apr. 2026
22. Apr. 2026

778 Follower
Drei Geschwister, mitten im Leben, alle mit beruflichen Herausforderungen und ein Vater mit zunehmender Demenz. Luka, Jornalistin, zu alt für die Kamera, Tom, Leiter einer Psychiatrie auf der Suche nach Erfüllung und beruflich angespannt und Elena, junge Mutter, die unzufrieden mit ihrer Lebenssituation und krank ist. Sie alle sind an einem Punkt im Leben, haben Fehler gemacht, wissen nicht weiter und müssten sich um den Vater kümmern. Realistisch geschildert sind Nähe und Distanz, Streit, Vertrauen, gegenseitige Annahme und Akzeptanz der Andersartigkeit der einzelnen, obwohl - oder gerade weil - man Familie ist. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt, jeweils aus Sicht der vier Protagonisten, die nicht sehr sympathisch, aber glaubhaft geschildert sind. Besonders gut fand ich den demenzkranken Vater geschildert. Seine Angst und Zerrissenheit kann man fast spüren. Auch kann man die Probleme aller gut verstehen und nachvollziehen. So baut sich auch eine gute Spanneng auf. Man möchte wissen, wie das zu lösen ist. Ein aktuelles Buch mit einer Familiengeschichte, die so oder ähnlich in vielen Familien vorkommen kann und das dazu anregt, zu überlegen an welcher Stelle man selbst gerade steht. Das Ende und die Entscheidung, wie alles weiter gehen kann, kam etwas plötzlichen. Doch sonst passte es gut, denn genauso ist das Leben.
11. Juli 2025
Drei Geschwister, mitten im Leben, alle mit beruflichen Herausforderungen und ein Vater mit zunehmender Demenz. Luka, Jornalistin, zu alt für die Kamera, Tom, Leiter einer Psychiatrie auf der Suche nach Erfüllung und beruflich angespannt und Elena, junge Mutter, die unzufrieden mit ihrer Lebenssituation und krank ist. Sie alle sind an einem Punkt im Leben, haben Fehler gemacht, wissen nicht weiter und müssten sich um den Vater kümmern. Realistisch geschildert sind Nähe und Distanz, Streit, Vertrauen, gegenseitige Annahme und Akzeptanz der Andersartigkeit der einzelnen, obwohl - oder gerade weil - man Familie ist. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln erzählt, jeweils aus Sicht der vier Protagonisten, die nicht sehr sympathisch, aber glaubhaft geschildert sind. Besonders gut fand ich den demenzkranken Vater geschildert. Seine Angst und Zerrissenheit kann man fast spüren. Auch kann man die Probleme aller gut verstehen und nachvollziehen. So baut sich auch eine gute Spanneng auf. Man möchte wissen, wie das zu lösen ist. Ein aktuelles Buch mit einer Familiengeschichte, die so oder ähnlich in vielen Familien vorkommen kann und das dazu anregt, zu überlegen an welcher Stelle man selbst gerade steht. Das Ende und die Entscheidung, wie alles weiter gehen kann, kam etwas plötzlichen. Doch sonst passte es gut, denn genauso ist das Leben.
11. Juli 2025

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10. Jan. 2025
10. Jan. 2025
3 von 26 Rezensionen
Seitenbasierte Kommentare

Ich denke, das wird emotional werden. Demenz ist so gemein.
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Autorin / Autor
Julie von Kessel ist Journalistin und freie Autorin. Seit vielen Jahren arbeitet sie beim ZDF-Morgenmagazin. Zuvor war sie im ZDF-Studio New York tätig, wo sie unter anderem über den 11. September 2001 berichtete. Bislang sind von ihr die Romane Altenstein, Als der Himmel fiel und Die andern sind das weite Meer erschienen. Sie wuchs in Helsinki, Wien, Zagreb, Bonn und Washington D.C. auf und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin.
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