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Das Buch entwickelt schnell einen extrem starken Sog. Es hat einen schönen, angenehmen und auch außergewöhnlichen Stil. Es geht um Vida, die mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel im Norden Deutschlands lebt und bald ihren Kindheitsfreund heiraten wird. Vidas großer Bruder Zander ist aufs Festland gegangen und hat eine große Lücke in der Familie hinterlassen, vor allem die Mutter trauert. Deshalb ist für Vida auch klar, dass sie bleiben und ihren Eltern helfen muss. Sie hinterfragt diesen Lebensentwurf nicht. Bis Marie ins Nachbarhaus einzieht und so ganz anders ist. Alle Inselbewohner reden über sie, aber nicht mit ihr. Außer Vida, die sich schließlich auch in Marie verliebt. Die beiden beginnen eine Affäre und nun stellt Vida ihr Leben, ihre geplante Hochzeit, ihre Zukunftspläne in Frage, während für Marie immer einfach nur der Augenblick zählt. Dann taucht Zander wieder auf und es kommt zur Katastrophe. Vida konnte ich in Allem sehr gut nachvollziehen. Sogar Zander konnte ich nachvollziehen, denn man erfährt aus Vidas Sicht schon einiges über das Aufwachsen der Geschwister, auch wenn man hier viel Interpretationsspielraum hat. Aber Maries Verhalten im Laufe der Zeit ist mir unverständlich und mir kam das auch wirklich unrealistisch vor. Man erfährt aber auch sehr wenig über ihre Vergangenheit und ihre Gefühle. Und das ist sicher gewollt, dass ihrem Charakter etwas Mysteriöses anhaftet, aber was ist dann der Sinn? Wie gesagt, Vidas Perspektive war super, aber dass sich Marie total daneben verhält und ich auch gar keine Anhaltspunkte bekomme, mir das zu erklären, hat mich gestört.
30. Nov. 2024
Das Buch entwickelt schnell einen extrem starken Sog. Es hat einen schönen, angenehmen und auch außergewöhnlichen Stil. Es geht um Vida, die mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel im Norden Deutschlands lebt und bald ihren Kindheitsfreund heiraten wird. Vidas großer Bruder Zander ist aufs Festland gegangen und hat eine große Lücke in der Familie hinterlassen, vor allem die Mutter trauert. Deshalb ist für Vida auch klar, dass sie bleiben und ihren Eltern helfen muss. Sie hinterfragt diesen Lebensentwurf nicht. Bis Marie ins Nachbarhaus einzieht und so ganz anders ist. Alle Inselbewohner reden über sie, aber nicht mit ihr. Außer Vida, die sich schließlich auch in Marie verliebt. Die beiden beginnen eine Affäre und nun stellt Vida ihr Leben, ihre geplante Hochzeit, ihre Zukunftspläne in Frage, während für Marie immer einfach nur der Augenblick zählt. Dann taucht Zander wieder auf und es kommt zur Katastrophe. Vida konnte ich in Allem sehr gut nachvollziehen. Sogar Zander konnte ich nachvollziehen, denn man erfährt aus Vidas Sicht schon einiges über das Aufwachsen der Geschwister, auch wenn man hier viel Interpretationsspielraum hat. Aber Maries Verhalten im Laufe der Zeit ist mir unverständlich und mir kam das auch wirklich unrealistisch vor. Man erfährt aber auch sehr wenig über ihre Vergangenheit und ihre Gefühle. Und das ist sicher gewollt, dass ihrem Charakter etwas Mysteriöses anhaftet, aber was ist dann der Sinn? Wie gesagt, Vidas Perspektive war super, aber dass sich Marie total daneben verhält und ich auch gar keine Anhaltspunkte bekomme, mir das zu erklären, hat mich gestört.
30. Nov. 2024








