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Romane

Schäfchen im Trockenen

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Über das Buch

Resi hätte wissen können, dass ein Untermietverhältnis unter Freunden nicht die sicherste Wohnform darstellt, denn Freundschaft hört bekanntlich beim Geld auf. Sie hätte wissen können, dass spätestens mit der Familiengründung der erbfähige Teil ihrer Clique abbiegt in Richtung Eigenheim und Abschottung und sie als Aufsteigerkind zusehen muss, wie sie da mithält. Aber Resi wusste es nicht.

Editionen (4)

ISBN9783940018816
Verlagspeak low
Erscheinungsdatum13.12.19

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

7 Rezensionen

3,4

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  • amandaliese
    amandaliese

    122 Follower

    2,5

    Die Protagonistin hat mich einfach nur genervt. Jammern auf hohem niveau

    23. Nov. 2025

  • _js_
    _js_

    91 Follower

    4,5

    Bähmullig …

    … beleidigt, vergrätzt, müde, missgelaunt. So könnte die allgemeine Stimmung des Romans beschrieben werden. Die Protagonistin und Autorin Resi schreibt an ihre Tochter Bea, über Vergangenheit und Gegenwart, über Freundschaften und deren Bedeutung; hinterfragt sie in diesem Zug auch ihre eigene Klasse und die ihrer Freund:innen. Wie viel hält der, damals als Jugendliche und heute als Mutter vierer Kinder, Klassenunterschied zu den Freund:innen aus? Darf sie dies überhaupt in Frage stellen und Gedanken aufschreiben, aussprechen und laut sein, direkt? Ein unverstellter, ungeschönter Roman von Anke Stelling der hinterfragt und die Antworten offen lässt.

    18. Dez. 2024

  • _felicitas_
    _felicitas_

    12 Follower

    4,0

    “Schäfchen im Trockenen” (2018) ist ein Roman von Anke Stelling. Die Protagonistin Resi ist ein “Aufsteigerkind”. Sie ist mit Freund*innen aufgewachsen, die aus Mittelschichtsfamilien kamen, in Eigenheimen lebten, in den Skiurlaub fuhren und Bausparverträge hatten. Sie sind in dem Glauben aufgewachsen, dass Geld und sozialer Status sie nicht grundlegend unterscheiden. Nun aber sind die Freund*innen in ein Wohnprojekt in Prenzlauer Berg gezogen, während Resi und ihrer Familie die Mietwohnung gekündigt wurde und sie die Herbstferien am Computer verbringen. Resi ist Schriftstellerin. In ihrem Schreiben vollzieht sie den Prozess der Erkenntnis nach, dass sie und ihre Freund*innen nie gleich waren. Das zeigt sich schon in den kleinen Dingen - den Tischmanieren, dem Klavierspielen, dem Skifahren - und setzt sich in Fragen der finanziellen Absicherung fort. Sie alle zeigen, wie ungleiche Startbedingungen und Klasse auch heute noch das Leben in Deutschland prägen. Die vermeintliche Durchlässigkeit ist eine Illusion. Resi hatte zwar die Chance, am bürgerlichen Leben ihrer Freund*innen teilzuhaben - einen von ihnen zu heiraten oder ein Geldgeschenk des anderen anzunehmen -, aber darin zeigt sich nur umso mehr ihre Ohnmacht. In einem Zeitungsartikel rechnet sie satirisch mit den Freund*innen ab, die daraufhin zu ehemaligen Freund*innen werden. Resi ist keine durch und durch sympathische Figur. Sie kann anstrengend sein und aufbrausend und sucht die Konfrontation. Aber genau darum geht es wohl: dass es ungerecht ist, dass sie nett sein, sich anbiedern und Almosen annehmen muss. Statt vorgeblicher Gleichheit wählt sie deshalb lieber die offene Anklage.

    28. Juni 2025

3 von 7 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 4817%
patricev
patricev31. März 2026

Ich dachte, der Schreibstil ändert sich irgendwann noch, aber das ist gerade sehr anstrengend.

Lesen ist schöner mit der READO App.

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