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Dieses Buch hat eigentlich nicht viel Handlung, aber sehr viel Meinung: Sandra lebt mit Mann und zwei Kindern in einem Gemeinschaftshaus im Prenzlauer Berg und verzweifelt mehr oder weniger an ihrem Leben und an ihrer Umgebung, angefangen bei ihrer Schwester bis hin zu ihren Mitbewohnern im Haus. Sie beschreibt ihr Umbehagen am Muttersein und an der modernen Kindererziehung, aber auch an der Generation der eigenen Mutter, die alles anders machen wollte. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es mir manchmal sehr nischig vorkam, da es halt auch viele Scheinprobleme eines spezifischen Milieus (linksliberale, leicht alternative, gutsituierte Großstädter) behandelt, über die mindestlohnbeziehende Alleinerziehende in öden Mittelstädten wahrscheinlich nur müde lächeln können. Und ähnlich wie eine andere Rezensentin habe ich den Eindruck, dass vor allem der Finger in die Wunde gelegt und alles eher negativ betrachtet wurde, ohne einen Ausweg anzubieten. Aber gut, das kann man von einem Roman auch nicht unbedingt erwarten. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.
17. Sept. 2024
Dieses Buch hat eigentlich nicht viel Handlung, aber sehr viel Meinung: Sandra lebt mit Mann und zwei Kindern in einem Gemeinschaftshaus im Prenzlauer Berg und verzweifelt mehr oder weniger an ihrem Leben und an ihrer Umgebung, angefangen bei ihrer Schwester bis hin zu ihren Mitbewohnern im Haus. Sie beschreibt ihr Umbehagen am Muttersein und an der modernen Kindererziehung, aber auch an der Generation der eigenen Mutter, die alles anders machen wollte. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es mir manchmal sehr nischig vorkam, da es halt auch viele Scheinprobleme eines spezifischen Milieus (linksliberale, leicht alternative, gutsituierte Großstädter) behandelt, über die mindestlohnbeziehende Alleinerziehende in öden Mittelstädten wahrscheinlich nur müde lächeln können. Und ähnlich wie eine andere Rezensentin habe ich den Eindruck, dass vor allem der Finger in die Wunde gelegt und alles eher negativ betrachtet wurde, ohne einen Ausweg anzubieten. Aber gut, das kann man von einem Roman auch nicht unbedingt erwarten. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.
17. Sept. 2024







