Blick ins Buch

Romane

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

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Über das Buch

Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen? Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Editionen (8)

ISBN9783869093079
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum28.07.22

Rezensionen & Bewertungen

1259 Bewertungen

181 Rezensionen

4,2

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  • brillenschlange78
    brillenschlange78

    556 Follower

    5,0

    Eine spannende Familiengeschichte die sehr glaubwürdig daherkommt.

    26. Okt. 2025

  • emilo
    emilo

    433 Follower

    4,0

    Das Buch erzählt eine spannende Geschichte über die Suche nach einem in der Nazi-Zeit verschwundenen Kunstwerk. Es ist angenehm und leicht zu lesen. Emotionale Themen sind gut eingearbeitet, sodass die Handlung einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Aber: Mein Gott, sind mir viele Figuren unsympathisch. Jörg, Andreas, Ulrich, Trude, Evelyn ... 🤮 Das Ende war auch nicht besonders zufriedenstellend, aber noch okay. Trotzdem: Die Mischung aus Spannung, Geschichte und Emotionen macht das Buch lesenswert.

    3. Sept. 2025

  • bea777
    bea777

    481 Follower

    5,0

    Das liest sich in einem Rutsch weg!

    Alena Schröder hat ein mitreissendes Buch über vier Frauen geschrieben. Senta, Evelyn, Silvia und Hannah. Die Lesenden begleiten v.a. Hannah bei der Recherche zur Familiengeschichte. Alles beginnt mit einem Besuch bei Großmutter Evelyn, bei dem Hannah auf einen Brief einer israelischen Anwaltskanzlei stößt. Plötzlich gibt es angeheiratete jüdische Wurzeln und Evelyn die Erbin, die Restitutionsansprüche zu geraubter Kunst geltend machen kann. Bei der Schilderung der Geschichte geht es vor allem um die Auseinandersetzung von Evelyn mit der Vergangenheit, die sie immer verdrängt. Auch jetzt ist sie eigentlich nicht bereit, sich dem zu stellen und versucht die bohrenden Fragen von Hannah zu ignorieren. Auf verschiedenen Zeitebenen erzählt Alena Schröder vom Erstarken nationalsozialistischer Kräfte, dem Wegschauen des Großteils der Bevölkerung, dem perfiden Vernichtungsplan gegenüber der jüdischen Bevölkerung und der Flucht ins Exil. Die Charaktere sind aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Insbesondere Evelyn kann ich mir sehr gut als resolute Frau Doktor vorstellen. Ein wirklich tolles Lesevergnügen.

    8. Okt. 2024

3 von 181 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 338%
eva_bae
eva_bae1. Apr. 2026

Ich mag den Schreibstil bisher sehr, aber bin ich die einzige, die die genauen Stadt-/Straßen-/Ubahnangaben nerven? Ich hatte bei Berlin irgendwie direkt eine Vorahnung und das hat sich leider bestätigt. Sätze wie: "Und jetzt, im Bus, dann in der U1 in Richtung Kreuzberg, auf dem Weg vom Kotti in ihre Wohnung im zweiten Stock der Uranienstraße (...)" brechen irgendwie total den Lesefluss.

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Autorin / Autor

Über Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der BRIGITTE-Redaktion, arbeitet sie heute frei u. a. für BRIGITTE, das SZ-Magazin, DIE ZEIT und MERIAN. Sie ist Autorin mehrere Sachbücher sowie fiktionaler Bücher (unter dem Pseudonym Benni-Mama).Julia Nachtmann gehörte lange zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und ist mittlerweile auf verschiedenen Bühnen zu sehen. Sie wurde mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wirkte die Schauspielerin in der Kinokomödie »Die Kirche bleibt im Dorf« und in Fernsehproduktionen wie »Endstation Glück« oder in »Nord Nord Mord« mit. Als Hörbuchsprecherin hat sie neben Krimis von Nele Neuhaus verschiedene literarische Romane wie Nino Haratischwilis »Das achte Leben (Für Brilka)« gelesen.

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