Blick ins Buch

Romane

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

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Über das Buch

Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens – jetzt im Großdruck!

Alena Schröders mitreißender SPIEGEL-Bestseller-Roman

Eine bewegende Geschichte von Müttern und Töchtern – und von einem Geheimnis, das sie über Generationen hinweg verbindet.

Berlin in den Zwanzigerjahren: Senta hat sich von der einfachen Schreibkraft zur Journalistin hochgearbeitet und ist mit einem jüdischen Kollegen verheiratet. Doch für ihr selbstbestimmtes Leben in Berlin musste sie Jahre zuvor eine folgenschwere Entscheidung treffen: ihr Kind zurücklassen. Und mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten gerät Sentas neue Familie in Gefahr. Fast ein Jahrhundert später bekommt Hannah Borowski einen Brief, der sie als mögliche Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausweist. Wo sind die Bilder jetzt? Warum weiß Hannah nichts von den jüdischen Vorfahren? Und warum weigert sich ihre Großmutter Evelyn so beharrlich, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt

»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen.« Stern

»Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch.« NDR Kultur

Editionen (8)

ISBN9783423250290
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum14.09.23
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

1259 Bewertungen

181 Rezensionen

4,2

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  • brillenschlange78
    brillenschlange78

    556 Follower

    5,0

    Eine spannende Familiengeschichte die sehr glaubwürdig daherkommt.

    26. Okt. 2025

  • emilo
    emilo

    433 Follower

    4,0

    Das Buch erzählt eine spannende Geschichte über die Suche nach einem in der Nazi-Zeit verschwundenen Kunstwerk. Es ist angenehm und leicht zu lesen. Emotionale Themen sind gut eingearbeitet, sodass die Handlung einen auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Aber: Mein Gott, sind mir viele Figuren unsympathisch. Jörg, Andreas, Ulrich, Trude, Evelyn ... 🤮 Das Ende war auch nicht besonders zufriedenstellend, aber noch okay. Trotzdem: Die Mischung aus Spannung, Geschichte und Emotionen macht das Buch lesenswert.

    3. Sept. 2025

  • bea777
    bea777

    481 Follower

    5,0

    Das liest sich in einem Rutsch weg!

    Alena Schröder hat ein mitreissendes Buch über vier Frauen geschrieben. Senta, Evelyn, Silvia und Hannah. Die Lesenden begleiten v.a. Hannah bei der Recherche zur Familiengeschichte. Alles beginnt mit einem Besuch bei Großmutter Evelyn, bei dem Hannah auf einen Brief einer israelischen Anwaltskanzlei stößt. Plötzlich gibt es angeheiratete jüdische Wurzeln und Evelyn die Erbin, die Restitutionsansprüche zu geraubter Kunst geltend machen kann. Bei der Schilderung der Geschichte geht es vor allem um die Auseinandersetzung von Evelyn mit der Vergangenheit, die sie immer verdrängt. Auch jetzt ist sie eigentlich nicht bereit, sich dem zu stellen und versucht die bohrenden Fragen von Hannah zu ignorieren. Auf verschiedenen Zeitebenen erzählt Alena Schröder vom Erstarken nationalsozialistischer Kräfte, dem Wegschauen des Großteils der Bevölkerung, dem perfiden Vernichtungsplan gegenüber der jüdischen Bevölkerung und der Flucht ins Exil. Die Charaktere sind aus meiner Sicht sehr gut beschrieben. Insbesondere Evelyn kann ich mir sehr gut als resolute Frau Doktor vorstellen. Ein wirklich tolles Lesevergnügen.

    8. Okt. 2024

3 von 181 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 338%
eva_bae
eva_bae1. Apr. 2026

Ich mag den Schreibstil bisher sehr, aber bin ich die einzige, die die genauen Stadt-/Straßen-/Ubahnangaben nerven? Ich hatte bei Berlin irgendwie direkt eine Vorahnung und das hat sich leider bestätigt. Sätze wie: "Und jetzt, im Bus, dann in der U1 in Richtung Kreuzberg, auf dem Weg vom Kotti in ihre Wohnung im zweiten Stock der Uranienstraße (...)" brechen irgendwie total den Lesefluss.

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Autorin / Autor

Über Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben.

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