Blick ins Buch

Romane

Der Gärtner und der Tod

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Über das Buch

»Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.« In seinem bisher persönlichsten Roman lässt Georgi Gospodinov das Leben seines Vaters in einer bewegenden Hommage auferstehen. Mit Witz und Wärme feiert er den leidenschaftlichen Gärtner, der bis zum Schluss nicht vom Umgraben, Säen und Jäten abzubringen ist - und vom Geschichtenerzählen. Der Vater zeichnet mit seinen Worten ein Bild der Welt, überall und so lebendig, dass alle Schmerzen vergehen und der Blütenstaub der geschilderten Kirschbäume sich in den Aschenbechern seiner Ärzte wiederfindet. Ein Buch über unsere Eltern, die uns nicht nur beibringen zu leben, sondern auch, was es heißt, Abschied zu nehmen. »Einer der bedeutendsten Schriftsteller Europas. Jedes Buch ist ein Ereignis.« Garth Greenwel

Editionen (3)

ISBN9783863527655
VerlagHierax Medien
Erscheinungsdatum01.09.25

Rezensionen & Bewertungen

49 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • flo_reads
    flo_reads

    65 Follower

    5,0

    Ein wunderschönes Buch

    Dieser Roman hat mich zutiefst berührt. Georgi Gospodinov erzählt in „Der Gärtner und der Tod“ von seinem Vater, der seinen Garten geliebt hat und immer eine „Geschichte für alle Fälle“ zu erzählen hatte. Er schreibt über seinen Vater, der an Krebs erkrankt, und er schreibt von dessen Tod und dem Umgang mit der Trauer. Und dies tut er in so einfühlsamer, zärtlicher und liebevoller Weise, dass es einfach nur zutiefst berührt und mich wirklich emotional aufgewühlt hat. Und dass auch deshalb, da ich vor etwas mehr als einem Jahr auch meinen Vater verloren habe und einfach alles sehr mitfühlen konnte. Trotz allem ist der Roman nicht schwermütig, sondern einfach voller Liebe und Empathie. Und voll von Gedanken und Metaphern aus der Botanik, in der der Tod und das „Vergehen“ immer auch ein ganz natürlicher Schritt im Weg des Lebens und der Natur ist. Eine absolute Leseempfehlung!

    Ein wunderschönes Buch

    3. Mai 2026

  • tausendlexi
    tausendlexi

    99 Follower

    5,0

    Ein berührendes und zugleich tröstliches Buch ✨️

    24. Aug. 2025

  • wildeskopfkino
    wildeskopfkino

    148 Follower

    5,0

    Ein Garten voller Geschichten und Trost

    Manchmal reicht ein Satz, um mitten ins Herz zu treffen: »Mein Vater war Gärtner. Jetzt ist er ein Garten.« – Zack, erwischt. Wer das liest und noch keine kleine Träne verdrückt hat, muss vermutlich aus Stein sein oder braucht dringend mehr Kirschblütenduft im Leben. Gospodinov schreibt hier nicht nur über seinen Vater, er pflanzt ihn quasi zwischen die Seiten. Und während man liest, wachsen überall kleine Erinnerungssträucher im eigenen Kopf. Das Schöne ist: Trotz des Themas – Abschied, Vergänglichkeit, Tod – hängt über dem Buch kein grauer Trauerschleier, sondern eher ein buntes Flatterband. Da wird gelacht, da wird geflucht, da wird ein Leben gefeiert, das nach Erde riecht und nach Geschichten schmeckt. Der Vater, dieser unverbesserliche Gärtner, hackt und gräbt sich selbst im Krankenhaus noch durchs Leben. Und ich? Ich hab beim Lesen ständig gedacht: Bitte lass mich irgendwann auch so stur, lebenshungrig und voller Witz sein. Man sollte meinen, so ein Buch macht traurig. Tut es aber gar nicht (okay, ein bisschen schon, aber auf die gute Art). Es tröstet, es stupst einen an, wieder öfter die Hände in die Erde zu stecken oder die eigenen Eltern anzurufen, solange man kann. Gleichzeitig ist es ein großes Dankeschön an alle, die uns beigebracht haben, wie man lebt – und wie man loslässt. Kurz: Gospodinov hat nicht nur einen Roman geschrieben, er hat einen Komposthaufen fürs Herz angelegt. Alles, was schwer ist, verwandelt er in etwas Fruchtbares, aus dem Hoffnung wächst. Und wenn ich könnte, würde ich diesem Buch nicht fünf, sondern gleich sieben Gänseblümchen-Sterne geben.

    Ein Garten voller Geschichten und Trost

    18. Aug. 2025

3 von 9 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5120%
mathiaz
mathiaz18. März 2026

„Die Kinder des Sozialismus wurden ohne viele Rituale geliebt, sie waren einfach lästige Gören, die wissen mussten, wo ihr Platz war.“ Wie war 🙃

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