Blick ins Buch

Biografien

Der Fotograf von Auschwitz

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Über das Buch

Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen.

Editionen (3)

ISBN9783863525118
VerlagHierax Medien
Erscheinungsdatum26.10.21

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

9 Rezensionen

4,5

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  • angelika84
    angelika84

    53 Follower

    5,0

    Tief bewegend – Ein Mahnmal gegen das Vergessen

    Der Fotograf von Auschwitz ist ein Buch, das mich zutiefst nachdenklich zurückgelassen hat. Da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, gehen einem die Schilderungen besonders nah – es ist die reale Dokumentation des Unvorstellbaren. Dieses Buch macht schmerzhaft deutlich, dass dieses Geschehen niemals in Vergessenheit geraten darf. Beim Lesen spürt man förmlich die allgegenwärtige Angst und das lähmende Gefühl der Machtlosigkeit, dem die Menschen damals ausgeliefert waren. Keine leichte Kost, aber eine notwendige und wichtige Lektüre über ein wahres Schicksal, das einen so schnell nicht mehr loslässt.

    29. März 2026

  • ver_wil
    ver_wil

    43 Follower

    4,0

    Unaufgeregte Schilderung der Erlebnisse in Auschwitz! Ein wertvolles Zeitzeugnis über unaussprechliche Grausamkeiten!

    4. Juni 2024

  • buch.klatsch
    buch.klatsch

    333 Follower

    4,5

    Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben.

    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Dieses Buch erzählt eine Geschichte die unter die Haut geht. Es erzählt die Erlebnisse von Wilhelm Brasse, einem Häftling in Auschwitz der als Fotograf für die SS arbeiten musste. Die teilweise zurückhaltende Sprache macht das Gelesene noch schwerer zu ertragen. Besonders berührt haben mich die Momente in denen Wilhelm Brasse trotz der ständigen Angst versucht anderen zu helfen. Man erhält durch seine Erzählung nicht nur Einblicke in das Grauen des Lageralltags, sondern auch in seinen inneren Kampf, während er das Unaussprechliche dokumentieren musste. Obwohl es als Jugendbuch gilt, würde ich es nicht uneingeschränkt empfehlen. Viele Szenen sind schwer zu verkraften und ich denke, es braucht eine Begleitung, um das Gelesene zu verarbeiten. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 4,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖, Jeanette.

    Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben.

    1. März 2025

3 von 9 Rezensionen

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