Blick ins Buch

Jugendbücher

Der Fotograf von Auschwitz

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Über das Buch

Die Menschen zu retten war für ihn unmöglich. Zeugnis abzulegen unabdingbar.

Warum? Mit diesem Wort beginnen seit Wilhelm Brasses Ankunft in Auschwitz alle Fragen. Warum dieses unfassbare Leid? Warum greift niemand ein? Als Häftling Nr. 3444 zum Erkennungsdienst abkommandiert, soll er die anderen KZ-Insassen fotografieren. Menschen, denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern verschwinden. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis abzulegen von den unfassbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Ausstattung: Mit einem Vorwort von Max Mannheimer!

Editionen (3)

ISBN9783570312360
Verlagcbt
Erscheinungsdatum10.09.18
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

9 Rezensionen

4,5

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  • angelika84
    angelika84

    53 Follower

    5,0

    Tief bewegend – Ein Mahnmal gegen das Vergessen

    Der Fotograf von Auschwitz ist ein Buch, das mich zutiefst nachdenklich zurückgelassen hat. Da die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, gehen einem die Schilderungen besonders nah – es ist die reale Dokumentation des Unvorstellbaren. Dieses Buch macht schmerzhaft deutlich, dass dieses Geschehen niemals in Vergessenheit geraten darf. Beim Lesen spürt man förmlich die allgegenwärtige Angst und das lähmende Gefühl der Machtlosigkeit, dem die Menschen damals ausgeliefert waren. Keine leichte Kost, aber eine notwendige und wichtige Lektüre über ein wahres Schicksal, das einen so schnell nicht mehr loslässt.

    29. März 2026

  • ver_wil
    ver_wil

    43 Follower

    4,0

    Unaufgeregte Schilderung der Erlebnisse in Auschwitz! Ein wertvolles Zeitzeugnis über unaussprechliche Grausamkeiten!

    4. Juni 2024

  • buch.klatsch
    buch.klatsch

    333 Follower

    4,5

    Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben.

    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Dieses Buch erzählt eine Geschichte die unter die Haut geht. Es erzählt die Erlebnisse von Wilhelm Brasse, einem Häftling in Auschwitz der als Fotograf für die SS arbeiten musste. Die teilweise zurückhaltende Sprache macht das Gelesene noch schwerer zu ertragen. Besonders berührt haben mich die Momente in denen Wilhelm Brasse trotz der ständigen Angst versucht anderen zu helfen. Man erhält durch seine Erzählung nicht nur Einblicke in das Grauen des Lageralltags, sondern auch in seinen inneren Kampf, während er das Unaussprechliche dokumentieren musste. Obwohl es als Jugendbuch gilt, würde ich es nicht uneingeschränkt empfehlen. Viele Szenen sind schwer zu verkraften und ich denke, es braucht eine Begleitung, um das Gelesene zu verarbeiten. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 4,5 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖, Jeanette.

    Ein bewegendes Buch das eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist Erinnerung zu bewahren und weiterzugeben.

    1. März 2025

3 von 9 Rezensionen

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Autorin / Autor

Über Reiner Engelmann

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen. Für sein engagiertes Wirken in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit wurde Reiner Engelmann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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