Blick ins Buch

Romane

Ginsterhöhe

4,2(81)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Eine Geschichte von Liebe und Mut in unruhigen Zeiten

1919: Der junge Bauer Albert Lintermann kehrt aus der Kriegsgefangenschaft in sein Heimatdorf Wollseifen zurück. Seine Frau Bertha und er wissen nicht, wie sie miteinander umgehen sollen, zwischen ihnen stehen Jahre der Entfremdung. Doch Albert lässt sich nicht unterkriegen, und es gelingt ihm, seinen Platz in der Familie und der Dorfgemeinschaft wiederzufinden, nicht zuletzt, weil ihm Leni, die Verlobte seines im Krieg gefallenen Freundes, dabei hilft. Eine Zeitlang sieht es so aus, als könne das Leben wieder in geordneten Bahnen verlaufen: die Familie wächst, der Hof wird größer und trotz der zunehmenden Inflation hält der Fortschritt Einzug in Wollseifen. Bis die Nationalsozialisten in die karge ländliche Idylle einfallen und das Schicksal der kleinen Eifelgemeinde und ihrer Bewohner für immer besiegeln …

Editionen (4)

ISBN9783864932021
VerlagUllstein extra
Erscheinungsdatum29.12.22
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

81 Bewertungen

33 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • flatterohrchefin
    flatterohrchefin

    20 Follower

    3,5

    Viele Themen, viele Einzelschicksale, aber alle nur oberflächlich behandelt

    Der Klappentext klang vielversprechend, ist aber ein bisschen irreführend, so im Nachhinein. Albert Lintermann, ein Bauer, kehrt verletzt sus dem Großen Krieg zurück. Die entstellende Kriegsverletzung bleibt ein Randthema und ist innerhalb weniger Seiten erledigt. Die Beziehung zwischen Leni und Albert kommt im Buch quasi nicht vor, Alberts Ehe wird knapp abgehandelt, die Kinder sind ein Thema und - was die Autorin tatsächlich am ausführlichsten beschreibt - die Freundschaft zwischen Silvio und Albert. Leider hat aber keine Figur genug Tiefe, um mitzureißen. Ab der Machtübernahme der Nazis verzettelt sich die Geschichte dann in viele, viele Themen, eines schlimmer als das andere - aber ein roter Faden fehlt. Irritierend bis störend, weil völlig aus dem Erzählfluss fallend, empfand ich die oftmals erklärenden Tagebucheinträge des Lehrers, einer recht unwichtigen Nebenfigur. Diese ausschließlich für den Leser gedachte Off-Stimme machte deutlich, wie sehr hier eben eine stringente Handlung fehlt. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

    27. Apr. 2026

  • goedi
    goedi

    83 Follower

    3,5

    Lebendige Geschichte

    Erzählt wird hier deutsche Geschichte von 1919 bis 1949, angelehnt an ein damals real existierendes Dorf in der Eifel, das es heute (leider) nicht mehr gibt. In diesem Buch werden wirklich viele Themen angesprochen, die meiner Meinung nach alle etwas knapp abgehandelt werden. Gerne wäre ich tiefer in die Thematik von Albert's Kriegstrauma, seiner Kriegsverletzung und deren Beseitigung eingetaucht. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sehr wenig Vorkenntnisse vorausgesetzt, was während der Nazi-Zeit geschehen ist. Das Buch hat mich gut unterhalten. Wer allerdings Näheres über diese Zeit wissen möchte, sollte Bücher lesen, die gezielter auf einzelne Inhalte dieses Romans eingehen.

    26. Feb. 2026

  • conny.liest
    conny.liest

    74 Follower

    4,5

    Portrait des Untergangs eines Dorfes.

    26. Juni 2026

3 von 33 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Anna-Maria Caspari

Anna-Maria Caspari, geboren 1955 in Köln, lebt als Literatur-Übersetzerin und Autorin am Rand des Nationalparks Eifel. Die Geschichte des Dorfes Wollseifen, dem seine Nähe zu Vogelsang, einer Ordensburg der Nationalsozialisten, zum Verhängnis wurde, inspirierte sie zu dem Roman Ginsterhöhe.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick