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Guter letzter Teil der Reihe.
16. März 2026
Guter letzter Teil der Reihe.
16. März 2026
Blick ins Buch
Kann es Hoffnung geben, wenn die Welt in Trümmern liegt?
Mitte der Vierzigerjahre rückt die Front immer näher an Deutschland heran. Klara ist inzwischen Mutter von vier kleinen Kindern, während ihr Mann Gustav in Schlesien ums Überleben kämpft. Zwischen Bombennächten, Hunger, Terror und Angst versucht Klara ihren Kindern eine schöne Kindheit zu bereiten – doch die Schuldgefühle, das jüdische Mädchen Tolla weggegeben zu haben, wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss Klara sich fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen.
Über fünfzig Jahre später: Nach dem Tod ihrer Großmutter entdeckt Isabell einen Karton mit Tonbändern, auf die Klara ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat. Mit ihrer Tochter auf dem Schoß, lauscht Isabell der vertrauten Stimme und begibt sich auf eine emotionale Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und sie fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe?
Inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte, erzählt Alexa Hennig von Lange mitreißend, klug und empathisch von dem Versuch, menschlich zu bleiben – auch in dunkelsten Zeiten –, und davon, wie die Vergangenheit uns prägt.
»Vielleicht können wir glücklich sein« ist nach »Die karierten Mädchen« und »Zwischen den Sommern« der dritte Band der »Heimkehr-Trilogie«. Alexa Hennig von Lange ist dabei von den Erinnerungen ihrer Großmutter inspiriert worden, die diese im hohen Alter auf mehr als einhundertdreißig Tonbandkassetten aufgenommen hat.
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32 Rezensionen
4,3
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16. März 2026
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5. März 2026
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Das war also der letzte Teil dieser Trilogie, schade, ich würde gerne noch mehr erfahren. Man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, was Klara so distanziert und streng hat werden lassen, eine Großmutter, mit der man nicht kuschelt, sondern die man immer ein wenig fürchtet. Die Kassetten mit den Erinnerungen ihrer Großmutter ermöglichen Isabel einen Blick auf die Klara, die kurz vor ihrem Tod ganz zaghaft wieder zum Vorschein kam und es macht sie verständlicherweise traurig, nicht mehr Zeit mit dieser Klara gehabt zu haben. Auch der Titel „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist passend, zumeist zweifelt Klara daran, ein Recht darauf zu haben, glücklich zu sein, weil sie Tolla nicht retten konnte, sie fragt sich, ob sie mutiger hätte sein sollen/müssen. Doch welche Gefahr hätte das für den Rest ihrer Familie bedeutet? Man erkennt immer wieder, dass es bei der Schuldfrage nicht nur Schwarz und Weiß gibt und man muss sich immer wieder fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Mit äußerster Disziplin, Willenskraft und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse gelingt es Klara, ihre Kinder weitestgehend unbeschadet durch die Kriegsjahre zu bringen, sie sehnt sich danach, Gustav wieder bei sich zu haben, um die Last nicht mehr allein tragen zu müssen und um vielleicht sogar wieder etwas Glück zu finden. Leider endet der Band viel zu früh und abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren: Was ist mit Georg-Friedrich passiert? Wie übersteht Gustav die Jahre der Gefangenschaft? Wie gestaltet sich das Familienleben nach seiner Rückkehr? Dass er bereits vor Kriegsende eine PTBS entwickelt hat, war zu erahnen und dass diese Jahre nicht unbeschadet an Klara vorüber gegangen sind, ist auch mehr als deutlich. Wie schafft man es da, als Familie nicht auseinander zu brechen? Oder gelingt das etwa gar nicht und man macht sich etwas vor? Ein vierter Band, vielleicht auf Grundlage von Gustavs Tagebüchern, würde mir gefallen.
6. Juli 2025
Das war also der letzte Teil dieser Trilogie, schade, ich würde gerne noch mehr erfahren. Man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, was Klara so distanziert und streng hat werden lassen, eine Großmutter, mit der man nicht kuschelt, sondern die man immer ein wenig fürchtet. Die Kassetten mit den Erinnerungen ihrer Großmutter ermöglichen Isabel einen Blick auf die Klara, die kurz vor ihrem Tod ganz zaghaft wieder zum Vorschein kam und es macht sie verständlicherweise traurig, nicht mehr Zeit mit dieser Klara gehabt zu haben. Auch der Titel „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist passend, zumeist zweifelt Klara daran, ein Recht darauf zu haben, glücklich zu sein, weil sie Tolla nicht retten konnte, sie fragt sich, ob sie mutiger hätte sein sollen/müssen. Doch welche Gefahr hätte das für den Rest ihrer Familie bedeutet? Man erkennt immer wieder, dass es bei der Schuldfrage nicht nur Schwarz und Weiß gibt und man muss sich immer wieder fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Mit äußerster Disziplin, Willenskraft und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse gelingt es Klara, ihre Kinder weitestgehend unbeschadet durch die Kriegsjahre zu bringen, sie sehnt sich danach, Gustav wieder bei sich zu haben, um die Last nicht mehr allein tragen zu müssen und um vielleicht sogar wieder etwas Glück zu finden. Leider endet der Band viel zu früh und abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren: Was ist mit Georg-Friedrich passiert? Wie übersteht Gustav die Jahre der Gefangenschaft? Wie gestaltet sich das Familienleben nach seiner Rückkehr? Dass er bereits vor Kriegsende eine PTBS entwickelt hat, war zu erahnen und dass diese Jahre nicht unbeschadet an Klara vorüber gegangen sind, ist auch mehr als deutlich. Wie schafft man es da, als Familie nicht auseinander zu brechen? Oder gelingt das etwa gar nicht und man macht sich etwas vor? Ein vierter Band, vielleicht auf Grundlage von Gustavs Tagebüchern, würde mir gefallen.
6. Juli 2025
3 von 32 Rezensionen
Autorin / Autor
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman »Relax«, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie für Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke.Tessa Mittelstaedt war an Theatern in Bochum, Wuppertal und Dresden engagiert. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen als Assistentin im Kölner »Tatort« und als Staatsanwältin in der ARD-Vorabendserie »Heiter bis tödlich: Morden im Norden«. Sie las bereits Romane von Nicolas Barreau, Brigitte Glaser und Cecelia Ahern.
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