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Guter letzter Teil der Reihe.
16. März 2026
Guter letzter Teil der Reihe.
16. März 2026
Blick ins Buch
144 Bewertungen
32 Rezensionen
4,3
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119 Follower
16. März 2026
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70 Follower

5. März 2026
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Das war also der letzte Teil dieser Trilogie, schade, ich würde gerne noch mehr erfahren. Man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, was Klara so distanziert und streng hat werden lassen, eine Großmutter, mit der man nicht kuschelt, sondern die man immer ein wenig fürchtet. Die Kassetten mit den Erinnerungen ihrer Großmutter ermöglichen Isabel einen Blick auf die Klara, die kurz vor ihrem Tod ganz zaghaft wieder zum Vorschein kam und es macht sie verständlicherweise traurig, nicht mehr Zeit mit dieser Klara gehabt zu haben. Auch der Titel „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist passend, zumeist zweifelt Klara daran, ein Recht darauf zu haben, glücklich zu sein, weil sie Tolla nicht retten konnte, sie fragt sich, ob sie mutiger hätte sein sollen/müssen. Doch welche Gefahr hätte das für den Rest ihrer Familie bedeutet? Man erkennt immer wieder, dass es bei der Schuldfrage nicht nur Schwarz und Weiß gibt und man muss sich immer wieder fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Mit äußerster Disziplin, Willenskraft und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse gelingt es Klara, ihre Kinder weitestgehend unbeschadet durch die Kriegsjahre zu bringen, sie sehnt sich danach, Gustav wieder bei sich zu haben, um die Last nicht mehr allein tragen zu müssen und um vielleicht sogar wieder etwas Glück zu finden. Leider endet der Band viel zu früh und abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren: Was ist mit Georg-Friedrich passiert? Wie übersteht Gustav die Jahre der Gefangenschaft? Wie gestaltet sich das Familienleben nach seiner Rückkehr? Dass er bereits vor Kriegsende eine PTBS entwickelt hat, war zu erahnen und dass diese Jahre nicht unbeschadet an Klara vorüber gegangen sind, ist auch mehr als deutlich. Wie schafft man es da, als Familie nicht auseinander zu brechen? Oder gelingt das etwa gar nicht und man macht sich etwas vor? Ein vierter Band, vielleicht auf Grundlage von Gustavs Tagebüchern, würde mir gefallen.
6. Juli 2025
Das war also der letzte Teil dieser Trilogie, schade, ich würde gerne noch mehr erfahren. Man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, was Klara so distanziert und streng hat werden lassen, eine Großmutter, mit der man nicht kuschelt, sondern die man immer ein wenig fürchtet. Die Kassetten mit den Erinnerungen ihrer Großmutter ermöglichen Isabel einen Blick auf die Klara, die kurz vor ihrem Tod ganz zaghaft wieder zum Vorschein kam und es macht sie verständlicherweise traurig, nicht mehr Zeit mit dieser Klara gehabt zu haben. Auch der Titel „Vielleicht können wir glücklich sein“ ist passend, zumeist zweifelt Klara daran, ein Recht darauf zu haben, glücklich zu sein, weil sie Tolla nicht retten konnte, sie fragt sich, ob sie mutiger hätte sein sollen/müssen. Doch welche Gefahr hätte das für den Rest ihrer Familie bedeutet? Man erkennt immer wieder, dass es bei der Schuldfrage nicht nur Schwarz und Weiß gibt und man muss sich immer wieder fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Mit äußerster Disziplin, Willenskraft und Ignorieren der eigenen Bedürfnisse gelingt es Klara, ihre Kinder weitestgehend unbeschadet durch die Kriegsjahre zu bringen, sie sehnt sich danach, Gustav wieder bei sich zu haben, um die Last nicht mehr allein tragen zu müssen und um vielleicht sogar wieder etwas Glück zu finden. Leider endet der Band viel zu früh und abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren: Was ist mit Georg-Friedrich passiert? Wie übersteht Gustav die Jahre der Gefangenschaft? Wie gestaltet sich das Familienleben nach seiner Rückkehr? Dass er bereits vor Kriegsende eine PTBS entwickelt hat, war zu erahnen und dass diese Jahre nicht unbeschadet an Klara vorüber gegangen sind, ist auch mehr als deutlich. Wie schafft man es da, als Familie nicht auseinander zu brechen? Oder gelingt das etwa gar nicht und man macht sich etwas vor? Ein vierter Band, vielleicht auf Grundlage von Gustavs Tagebüchern, würde mir gefallen.
6. Juli 2025
3 von 32 Rezensionen
Autorin / Autor
ALEXA HENNIG VON LANGE, geboren 1973, wurde mit ihrem Debütroman ›Relax‹ (1997) zu einer der erfolgreichsten Autorinnen ihrer Generation. Seitdem hat sie mehr als 25 Romane veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bei DuMont erschienen zuletzt die ›Heimkehr‹-Trilogie: ›Die karierten Mädchen‹ (2022), ›Zwischen den Sommern‹ (2023) und ›Vielleicht können wir glücklich sein‹ (2024). Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Berlin. www.alexahennigvonlange.de
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