Blick ins Buch

Krimis

Der nasse Fisch (Die Gereon-Rath-Romane 1)

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Über das Buch

Der erste Fall der Gereon Rath-Bestsellerreihe

Mit diesem Roman beginnt die spektakuläre Serie, in der Kutscher seinen Kriminalkommissar Gereon Rath in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche im Berlin der späten 20er-Jahre führt.
Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Weltstadt im Rausch, die von sozialen und politischen Spannungen zerrissen ist. Ungefragt schaltet sich der Kommissar in die stagnierenden Ermittlungen eines Mordfalls ein – und stößt in ein Wespennest. Dann verliebt Rath sich in Charly, Stenotypistin in der Mordkommission, und missbraucht ihr Insiderwissen für seine einsamen Ermittlungen.

»Der beste deutsche Hardboiler des Jahres.« Bücher

Editionen (11)

ISBN9783844932683
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum01.09.22

Rezensionen & Bewertungen

428 Bewertungen

42 Rezensionen

4,0

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  • i_heart_books
    i_heart_books

    122 Follower

    3,5

    Kommissar Gereon Rath, der durch die Beziehungen seines Vaters nach einem Zwischenfall im Dienst von Köln nach Berlin versetzt wurde, arbeitet bei der Sittenpolizei, ist aber unglücklich damit, nur bei Razzien in zwielichtigen Nachtclubs dabei zu sein, denn sein eigentliches Ziel ist die Mordommission. Als eine Leiche in einem verunfallten Auto im Landwehrkanal gefunden wird, die schon vor dem Unfall ermordet wurde, sieht er seine Chance gekommen. Dieses Buch ist die Vorlage für Babylon Berlin, und mein persönlicher Eindruck ist nach dem Buch ähnlich wie nach der Serie: Ganz nette Unterhaltung, die mich aber nicht vom Hocker reißt. Vieles erscheint mir arg konstruiert. Aber gut, letzteres trifft auf viele, wenn nicht die meisten Krimis zu, nur konnte ich hier schlechter als in anderen Bücher darüber hinwegsehen, vielleicht auch weil mich das Nepo Baby Rath irgendwann ein bisschen genervt hat. Da sich das Buch aber flüssig liest, habe ich es angesichts des Umfangs verhältnismäßig schnell weggelesen.

    20. Jan. 2026

  • 4,0

    Heute möchte ich euch den historischen Roman „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher vorstellen, der im Jahr 2008 erschienen ist. Der Roman bildet den Auftakt der Gereon-Rath-Reihe und führt erstmals den Kriminalkommissar Gereon Rath ein. Rath wird von Köln nach Berlin versetzt, um in der Mordkommission zu arbeiten. Dort gerät er schnell in einen komplexen Fall, der ihn tief in ein gefährliches Milieu aus militanten Exilrussen, Schmuggelgold, illegalem Waffenhandel und paramilitärischen Strukturen führt. Parallel dazu entwickelt sich seine Beziehung zu Charlotte Ritter, deren Insiderwissen er für seine Ermittlungen nutzt. Doch Rath gerät selbst zunehmend unter Druck, als er nach einem tödlichen Schuss und dem Verschwindenlassen einer Leiche ins Visier der Ermittlungen gerät. Im Laufe der Handlung deckt er die Verstrickungen seines Kollegen Bruno Wolter in den illegalen Waffenhandel auf. In einer gezielten Falle kommt Wolter schließlich tödlich zu Schaden. Sein Tod wird offiziell als Diensttod deklariert, während das Schmuggelgold in den Besitz von Johann Marlow übergeht, der Rath am Ende einen kleinen Anteil zukommen lässt. Besonders überzeugt der Roman durch seinen atmosphärisch dichten Schreibstil. Volker Kutscher erzählt ruhig, präzise und zugleich sehr bildhaft. Seine detailreichen Beschreibungen lassen das Berlin der späten 1920er-Jahre eindrucksvoll lebendig werden. Durch genaue Milieuschilderungen, authentische Dialoge und eine konsequent aufgebaute Spannung gelingt es, tief in die Handlung einzutauchen, ohne dass die Sprache je überladen wirkt. Für mich war das Buch vor allem deshalb besonders spannend, weil viele Schauplätze in Neukölln angesiedelt sind – einem Kiez, in dem ich selbst arbeite. Beim Lesen hatte ich die Orte unmittelbar vor Augen, was der Geschichte eine zusätzliche Nähe und Intensität verliehen hat und die ohnehin starke Atmosphäre noch verstärkt. Positiv hervorzuheben sind die glaubwürdig gezeichneten Figuren, die dichte historische Stimmung sowie der klug konstruierte Kriminalfall. Die eher langsame, aber stetige Spannungsentwicklung trägt wesentlich zur Wirkung des Romans bei. Stellenweise empfand ich das Erzähltempo jedoch als etwas zu gemächlich, was nicht durchgehend fesselt und gelegentlich Geduld erfordert. Insgesamt ist „Der nasse Fisch“ ein überzeugender Auftakt der Gereon-Rath-Reihe, der vor allem durch Atmosphäre, Authentizität und einen starken Schauplatz überzeugt. Bewertung: 4 von 5 Sternen ✨️

    1. Jan. 2026

  • hazelmauz
    hazelmauz

    147 Follower

    4,0

    Gereon Rath ermittelt im Jahr 1929 . Man bekommt neben dem spannenden Fall einen interessanten Einblick in die damalige Zeit. Gereon Rath ist ein sehr außergewöhnlicher Charakter, mit einigen Ecken und Kanten. Sein Verhalten und auch seine eigenwilligen Ermittlungen sind interessant ge- und beschrieben. Ich fand es zwischendurch ein wenig verwirrend, da zeitgleich sehr viele Personen vorkommen und man nicht so richtig unterscheiden konnte, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Einige Seiten lasen sich etwas zäh. Insgesamt wurde ich aber sehr gut unterhalten und freue mich auf Teil 2. Nachdem unsere Bibliothek sehr gut ausgestattet ist, habe ich Teil 2 gleich mitgenommen.

    23. Jan. 2025

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Volker Kutscher

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. »Der nasse Fisch« (2007), Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der 1930er-Jahre, wurde auf Anhieb ein Bestseller. Auch mit allen weiteren Teilen eroberte er die Bestsellerliste. Die Reihe ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion »Babylon Berlin«. Mit den von Kat Menschik illustrierten Erzählungen »Moabit« und »Mitte« gelangen Volker Kutscher weitere Bestseller.

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