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Ratgeber & Sachbücher

Couchsurfing in Saudi-Arabien

4,1(40)
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Über das Buch

Machen Sie sich bereit für eine ganz besondere Reiseerzählung! Autor Stephan Orth zeigt in »Couchsurfing in Saudi-Arabien« den Wüstenstaat von einer ganz persönlichen Seite.

Als Saudi-Arabien Touristenvisa erlaubt und nicht mehr nur Geschäftsreisenden und Pilgern offensteht, die Mekka und andere religiöse Stätten des Islam besuchen wollen, zögert Bestseller-Autor und Couchsurfer Stephan Orth nicht lange. Er packt seine Koffer und macht sich auf den Weg, neue und faszinierende Reisebekanntschaften zu schließen.

In seinem SPIEGEL-Bestseller »Couchsurfing in Saudi-Arabien« erhalten die Leser einzigartige, aber auch ungeschönte Einblicke in seine Begegnungen mit anderen Kulturen und in ein Land voller Widersprüche. Das Ergebnis ist nicht nur ein Reisebuch über Saudi-Arabien, sondern ein lebhaftes, vielschichtiges und selbstreflektierendes Abenteuer.

Soloreisen im Nahen Osten – Stephan Ort zeigt die arabische Gesellschaft zwischen Moderne und Tradition

Auf pointierte und gleichzeitig nachdenkliche Weise beschreibt Stephan Orth ein Land, das bereits in vielerlei Hinsicht zahlreiche Fortschritte gemacht hat, in anderen Bereichen aber noch einen weiten Weg zu gehen hat. »Couchsurfing in Saudi-Arabien« zeigt eine menschliche Seite der arabischen Kultur, wie sie selten zu sehen ist, Klischees und Vorurteile bleiben dabei im Koffer.

»Stephan Orth ist mehr an den Menschen als an Sehenswürdigkeiten interessiert. Dennoch wird durch seine Schilderungen das touristische Potenzial des Landes deutlich. Relevanter sind jedoch die Begegnungen, weil Orth, ein reflektierter Beobachter, dadurch viel über die Atmosphäre im Land berichten kann.« Süddeutsche Zeitung

»Wenn Sie noch nie einen Schönheitswettbewerb für Kamele miterlebt haben, erhalten Sie jetzt Ihre Chance, denn ›Stephan Orth versteht es hervorragend, Land und Leute für den Leser lebendig werden zu lassen.‹ « Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Wieder ist ein faszinierender Einblick in den Alltag einer fremden Welt entstanden. Mit Humor und Einfühlungsvermögen schreibt der Journalist, was er im Land zwischen Mittelalter und Zukunft hinter den dichten Vorhängen gesehen hat.« Kleine Zeitung

»Wunderbares Buch« NDR Kulturjournal

Editionen (2)

ISBN9783492407014
VerlagPiper
Erscheinungsdatum04.04.25
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

7 Rezensionen

4,1

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  • lalakascha
    lalakascha

    6 Follower

    3,5

    Die Bewertung gilt dem Land, nicht dem Buch

    Stephan Orth ist einer meiner liebsten Autor:innen. Seine Bücher über das Couchsurfing in anderen Ländern, die auf den ersten Blick nicht dazu einladen, sind grandios. Besonders die Bücher über den Iran und die Ukraine mochte ich sehr. Bei "Couchsurfing in Saudi-Arabien" muss ich nun aber das erste Mal eine semi-gute Bewertung abgeben, was aber einfach dem Inhalt bzw dem Land geschuldet ist. Meine Notizen während des Lesens fassen es eigentlich schon gut zusammen: "Gastfreundschaft ja, aber nur für Männer. Superreiche Männer mit vielen Frauen, keinen Sorgen und nach mir die Sintflut Einstellung" Mein Hals verkrampfte vom vielen Kopfschütteln! Frauen sind Objekte, Frauen nerven, Frauen sammelt man(n), Frauen wollen jetzt einen auf eigenständig machen, aber nur wenn wir das erlauben, und nur Frauen übertragen STIs... Alter, die Aussagen der Männer, die der Autor während seiner Reise traf, waren schon die Härte. Von der Faszination Hitlers fange ich gar nicht erst an. Aber was erwartet man denn von einer patriarchalen Gesellschaft, die bisher super abgeschottet, indoktriniert und erzkonservativ unter dem Islam lebt und Kritik am System ein Todesurteil ist? Verständnis im Unverständnis. Für mich gehören Religion und Politik nicht zusammen. Religion kann wunderschön sein, Hoffnung und Kraft spenden. Viele Menschen in meinem Umkreis sind religiös. Aber ich betrachte Religion auch sehr sehr skeptisch, da durch sie viele Kriege geführt, Menschen getötet und heute noch Menschen unter ihr leiden müssen, verfolgt, getötet und minderwertig behandelt werden. Saudi-Arabien versucht moderner zu werden, insbesondere durch monetäre Anreize (Goldgrube Tourismus). Dennoch sind des die falschen Gründe. Die Diktatur, die mit Zuckerbrot und Peitsche regiert, besteht weiterhin. Und die Gesellschaft hinkt ebenfalls noch ziemlich hinterher, um wenigstens die kleinsten "Freiheiten" für Frauen anzuerkennen, die es mittlerweile gibt, zumindest demnach zu urteilen, was der Autor beobachten konnte. Ich bin froh, dass er die Aussagen kritisch einordnete und auch hinterfrage.

    Die Bewertung gilt dem Land, nicht dem Buch

    4. Feb. 2025

  • fiona_fabelhaft
    fiona_fabelhaft

    18 Follower

    5,0

    Ich fand es einfach nur wunderbar. Super geschrieben und total interessant, was in diesem Land so vor sich geht.

    16. Feb. 2023

  • floho
    floho

    57 Follower

    4,5

    Saudi Arabien, ein Land in dem bisher Regeln fern von westlichem Verständnis herrschten, öffnet sich dem Tourismus. Stephan Orth nimmt uns mit auf seine lange Reise als Couchsurfer durch dieses faszinierend und unbekannte Land. Ein klassischer Reisebericht mit Spannung und viel Humor. Absolut lesenswert und vorallem lehrreich. Daumen hoch!

    12. Feb. 2023

3 von 7 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 11846%
lalakascha
lalakascha30. Jan. 2025

Bisher viel Kopfschütteln, wie krass Frauen nur als Objekt gesehen werden... Patriarchat durch und durch.

Autorin / Autor

Über Stephan Orth

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers »Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«. Bei Malik erschienen seine Bücher »Opas Eisberg«, die SPIEGEL-Bestseller »Couchsurfing im Iran«, »Couchsurfing in Russland« (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward), »Couchsurfing in China«, »Couchsurfing in Saudi-Arabien« und zuletzt sein England-Reisebericht »Absolutely ausgesperrt«. Er lebt in Kyjiw und Hamburg.

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