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Krimis

Die weiße Löwin (Ein Kurt-Wallander-Krimi 4)

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Über das Buch

«Als Kommissar Kurt Wallander am Morgen des 27. April 1992, einem Montag, ins Polizeigebäude von Ystad kam, war er wütend…» Kommissar Wallander steht vor dem kompliziertesten Fall seiner Karriere. Alles beginnt mit dem Verschwinden einer schwedischen Immobilienmaklerin – doch schon bald weisen immer mehr Details auf ein teuflisches Komplott von internationalen Dimensionen hin. Als es Wallander schließlich gelingt, die Details zu einem Bild zusammenzuführen, weiß er, daß es nicht mehr nur um das Wohl Einzelner geht, sondern das Schicksal von Hunderttausenden auf dem Spiel steht…

Editionen (12)

ISBN9783844902556
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum29.10.07

Rezensionen & Bewertungen

92 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • dobbylein
    dobbylein

    722 Follower

    2,0

    Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button

    Seit locker 15 Jahren auf dem SuB und im Rahmen meiner AbbauChallenge (hust, aktuell +9) nahm ich mir den Krimi endlich mal vor. Tja am Anfang befinden wir uns 1918 im Südafrika & die Buren wollen ihren Status sichern & nutzen die Urbevölkerung als Hilfsarbeiter & Bedienstete aus. Zeitsprung zur Entlassung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis & der Angst, dass nun die Buren ihre Stellung & ihren Status verlieren. Zack wir sind in Schweden. Eine Maklerin verschwindet & man findet einen abgehakten schwarzen Finger, ein Haus explodiert und man findet eine alte Pistole, welche in Südafrika beliebt ist/war… Sprung - ein Typ soll irgendwelche Pumpen „organisieren“, weil einige Schweden die Dinger in Spanien gern im Garten stehen haben. Der findet dabei eine Leiche… Joah, was ist mit der Leiche? Ich weiß es nicht. Warum? Ich will es nicht wissen. Woran hat es gelegen? Tja, das fragt man sich immer, woran es gelegen hat. Es ist nicht mein Schreibstil, mich hebt es nicht an, ich will es einfach nicht… Man muss ja nicht alles mögen, oder? ☺️

    Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button

    15. Juli 2025

  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    4,0

    Politischer Krimi Südafrika im Umbruch, der Neuanfang steht auf Messers Schneide. In ländlichen Schonen verschwindet eine Frau. Die Spur führt zu Ex-Agenten des KGB. Wie hängt das zusammen? Der leicht depressive Kommissar Wallander ermittelt wieder mit vollem Körpereinsatz. Kleine Geschichtsstunde im Krimigewand

    18. Jan. 2026

  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    114 Follower

    4,0

    Hinweis: Diese Rezension enthält inhaltliche Hinweise und Gedanken zu zentralen Figuren und Entwicklungen in Die weiße Löwin. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und unvoreingenommen eintauchen möchte, sollte sie am besten erst danach lesen.

    Die weiße Löwin beginnt mit dem Mord an einer Immobilienmaklerin. Wallander und sein Team übernehmen die Ermittlungen, die zunächst nach einem tragischen Einzelfall aussehen. Doch nach und nach wird klar, dass mehr dahintersteckt. Die Spur führt bis nach Südafrika, wo ein Attentat vorbereitet wird. Der angeheuerte Killer wird zur Ausbildung nach Schweden geschickt, doch durch eine unvorhergesehene Eskalation gerät alles außer Kontrolle. Zwischen dem Geschehen in Südafrika und Schweden wird die Geschichte immer dichter. Dass Wallanders Tochter mit hineingezogen wird, sorgt nicht nur für Spannung, sondern gibt auch der Beziehung zwischen Vater und Tochter mehr Tiefe. Im letzten Drittel verliert Wallander jegliche Distanz zum Fall. Angetrieben von Emotionen und dem Wunsch, das Richtige zu tun, verlässt er offizielle Wege und handelt auf eigene Faust. Das erinnert stark an Romanfiguren wie Jack Reacher – mit dem Unterschied, dass Wallander kein Held sein will. Er tut, was er für notwendig hält, auch wenn es ihn selbst in Gefahr bringt. Das ist naiv, mutig und menschlich zugleich. Die weiße Löwin ist ein politisch aufgeladener, atmosphärischer Krimi mit internationalem Schauplatz, der trotzdem nah an der Figur Wallander bleibt. Für mich einer der stärkeren Teile der Reihe, weil hier so vieles zusammenkommt: Ermittlungsarbeit, persönliche Entwicklung, politische Verflechtungen und moralische Grauzonen.

    13. Juni 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Henning Mankell

Henning Mankell, 1948 in Härjedalen geboren, war einer der angesehensten und meistgelesenen Schriftsteller in Schweden. Seit Ende der Sechzigerjahre war er als Autor, Theaterregisseur und Intendant tätig. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht die Gesamtauflage seiner Bücher mittlerweile 20 Millionen. Seine Bücher wurden bisher in über 20 Sprachen übersetzt. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Preise. Für sein Engagement in Afrika wurde er 2009 mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis ausgezeichnet. Henning Mankell lebte in Mosambik und Schweden. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg.

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