Blick ins Buch

Krimis

Die weiße Löwin

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Über das Buch

Eine Immobilienmaklerin wird gesucht und ein abgerissener Finger gefunden, ein Haus explodiert und ein Profikiller ist auf der Flucht - kurz: Die Ereignisse überschlagen sich. Was mit dem Verschwinden einer jungen Frau beginnt, führt Kommissar Wallander schließlich auf die Spur einer Geheimorganisation rechtsextremer Buren. Und so erreicht der Riss, der durch die Bevölkerung Südafrikas führt, plötzlich auch die schwedische Kleinstadt Ystad ...

(Laufzeit: 2h 33)

Editionen (12)

ISBN9783844501391
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum14.03.02

Rezensionen & Bewertungen

92 Bewertungen

10 Rezensionen

3,8

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  • dobbylein
    dobbylein

    722 Follower

    2,0

    Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button

    Seit locker 15 Jahren auf dem SuB und im Rahmen meiner AbbauChallenge (hust, aktuell +9) nahm ich mir den Krimi endlich mal vor. Tja am Anfang befinden wir uns 1918 im Südafrika & die Buren wollen ihren Status sichern & nutzen die Urbevölkerung als Hilfsarbeiter & Bedienstete aus. Zeitsprung zur Entlassung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis & der Angst, dass nun die Buren ihre Stellung & ihren Status verlieren. Zack wir sind in Schweden. Eine Maklerin verschwindet & man findet einen abgehakten schwarzen Finger, ein Haus explodiert und man findet eine alte Pistole, welche in Südafrika beliebt ist/war… Sprung - ein Typ soll irgendwelche Pumpen „organisieren“, weil einige Schweden die Dinger in Spanien gern im Garten stehen haben. Der findet dabei eine Leiche… Joah, was ist mit der Leiche? Ich weiß es nicht. Warum? Ich will es nicht wissen. Woran hat es gelegen? Tja, das fragt man sich immer, woran es gelegen hat. Es ist nicht mein Schreibstil, mich hebt es nicht an, ich will es einfach nicht… Man muss ja nicht alles mögen, oder? ☺️

    Henning Mankell wird gefeiert - ich drücke den „geh weg“-Button

    15. Juli 2025

  • hansdampf
    hansdampf

    199 Follower

    4,0

    Politischer Krimi Südafrika im Umbruch, der Neuanfang steht auf Messers Schneide. In ländlichen Schonen verschwindet eine Frau. Die Spur führt zu Ex-Agenten des KGB. Wie hängt das zusammen? Der leicht depressive Kommissar Wallander ermittelt wieder mit vollem Körpereinsatz. Kleine Geschichtsstunde im Krimigewand

    18. Jan. 2026

  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    114 Follower

    4,0

    Hinweis: Diese Rezension enthält inhaltliche Hinweise und Gedanken zu zentralen Figuren und Entwicklungen in Die weiße Löwin. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und unvoreingenommen eintauchen möchte, sollte sie am besten erst danach lesen.

    Die weiße Löwin beginnt mit dem Mord an einer Immobilienmaklerin. Wallander und sein Team übernehmen die Ermittlungen, die zunächst nach einem tragischen Einzelfall aussehen. Doch nach und nach wird klar, dass mehr dahintersteckt. Die Spur führt bis nach Südafrika, wo ein Attentat vorbereitet wird. Der angeheuerte Killer wird zur Ausbildung nach Schweden geschickt, doch durch eine unvorhergesehene Eskalation gerät alles außer Kontrolle. Zwischen dem Geschehen in Südafrika und Schweden wird die Geschichte immer dichter. Dass Wallanders Tochter mit hineingezogen wird, sorgt nicht nur für Spannung, sondern gibt auch der Beziehung zwischen Vater und Tochter mehr Tiefe. Im letzten Drittel verliert Wallander jegliche Distanz zum Fall. Angetrieben von Emotionen und dem Wunsch, das Richtige zu tun, verlässt er offizielle Wege und handelt auf eigene Faust. Das erinnert stark an Romanfiguren wie Jack Reacher – mit dem Unterschied, dass Wallander kein Held sein will. Er tut, was er für notwendig hält, auch wenn es ihn selbst in Gefahr bringt. Das ist naiv, mutig und menschlich zugleich. Die weiße Löwin ist ein politisch aufgeladener, atmosphärischer Krimi mit internationalem Schauplatz, der trotzdem nah an der Figur Wallander bleibt. Für mich einer der stärkeren Teile der Reihe, weil hier so vieles zusammenkommt: Ermittlungsarbeit, persönliche Entwicklung, politische Verflechtungen und moralische Grauzonen.

    13. Juni 2025

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Henning Mankell

Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren und wuchs im schwedischen Härjedalen auf. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.

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