
108 Follower
Das ewige Ungenügend kennen wohl viele von uns aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen (weiblichen) Körper. Auch Saralisa Volm ist das nicht fremd. Sie ist Schauspielerin und Regisseurin uns hat früh gelernt, dass unser Körper uns nach außen hin häufig definiert - nicht nur in der Filmbranche. In ihrem Buch "Das ewige Ungenügend " setzt sie sich mit ihrem eigenen ambivalent Verhältnis zu ihrem Körper auseinander und nutzt dies als Ausgangspunkt für eine feministische Debatte zum Thema Schönheitswahn. Denn wir sind uns sicher einig, dass wir alle entspannter mit unseren Körpern und dem Altern umgehen müssen - doch wie bei all dem Druck von Außen?! Vorweg: Dieses Buch tut weh. Es schmerzt zu lesen, wie viel wor uns und unseren Körpern zumuten und antun, um bestimmte Ideale zu erreichen. Auch Saralisa Volm litt Jahre ihres sehr jungen Lebens unter Essstörungen und erzählt schonungslos von dieser und anderen schmerzlichen Erfahrungen. Das Buch ist durch und durch intim - Saralisa Volm macht sich quasi nackt vor ihren Leser*innen. Doch genau das braucht Dieses Thema meiner Meinung nach, um mit Wucht zu sensibilisieren. Menschen, die sensibel auf Themen wie Essstörungen und sexualisierte Gewalt reagieren, dürften hier an ihre Grenzen kommen und sollten das Buch besser nicht lesen. Die Explizitheit war für mich jedoch genau richtig und hat definitiv Eindruck hinterlassen. Ein Buch, das dringend notwendig ist!

18. Apr. 2025
Das ewige Ungenügend kennen wohl viele von uns aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen (weiblichen) Körper. Auch Saralisa Volm ist das nicht fremd. Sie ist Schauspielerin und Regisseurin uns hat früh gelernt, dass unser Körper uns nach außen hin häufig definiert - nicht nur in der Filmbranche. In ihrem Buch "Das ewige Ungenügend " setzt sie sich mit ihrem eigenen ambivalent Verhältnis zu ihrem Körper auseinander und nutzt dies als Ausgangspunkt für eine feministische Debatte zum Thema Schönheitswahn. Denn wir sind uns sicher einig, dass wir alle entspannter mit unseren Körpern und dem Altern umgehen müssen - doch wie bei all dem Druck von Außen?! Vorweg: Dieses Buch tut weh. Es schmerzt zu lesen, wie viel wor uns und unseren Körpern zumuten und antun, um bestimmte Ideale zu erreichen. Auch Saralisa Volm litt Jahre ihres sehr jungen Lebens unter Essstörungen und erzählt schonungslos von dieser und anderen schmerzlichen Erfahrungen. Das Buch ist durch und durch intim - Saralisa Volm macht sich quasi nackt vor ihren Leser*innen. Doch genau das braucht Dieses Thema meiner Meinung nach, um mit Wucht zu sensibilisieren. Menschen, die sensibel auf Themen wie Essstörungen und sexualisierte Gewalt reagieren, dürften hier an ihre Grenzen kommen und sollten das Buch besser nicht lesen. Die Explizitheit war für mich jedoch genau richtig und hat definitiv Eindruck hinterlassen. Ein Buch, das dringend notwendig ist!
18. Apr. 2025








