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Das ewige Ungenügend

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Über das Buch

Wie viel Hyaluron passt in das Gesicht einer intelligenten Frau? Wie viel Botox kann ich meiner politischen Haltung zumuten? Wie viel Hängebrust ertragen? Saralisa Volm steckt mittendrin im Schönheitswahn. Es ist Zeit für körperliche Selbstermächtigung, besseren Sex, echte Wut, entspanntes Altwerden und dafür, endlich nein zu sagen. Überall ist Körper. Überall ist Bewertung. Kein Entkommen. Was macht das mit uns? Saralisa Volm, Schauspielerin, Filmproduzentin und Kuratorin, ist hin- und hergerissen zwischen der Generalsanierung ihres Körpers und einem großen »Fuck you«. Kann man sich nicht einfach unförmig finden und trotzdem das Leben genießen? Die 38-Jährige hat sich beruflich und privat intensiv mit dem Thema Körper beschäftigt. Hier erzählt sie die Geschichte ihres ambivalenten Verhältnisses zum eigenen Körper. Sie ist der Ausgangspunkt für die feministische Auseinandersetzung mit dem Thema. Wer ist schuld an unserem Schönheitsdilemma? Und vor allem: Was können wir Frauen ihm entgegensetzen.

Editionen (3)

ISBN9783748404415
VerlagAudio Verlag München
Erscheinungsdatum06.03.24

Rezensionen & Bewertungen

57 Bewertungen

10 Rezensionen

3,9

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  • feinstebuecher
    feinstebuecher

    108 Follower

    4,0

    Das ewige Ungenügend kennen wohl viele von uns aus der Auseinandersetzung mit dem eigenen (weiblichen) Körper. Auch Saralisa Volm ist das nicht fremd. Sie ist Schauspielerin und Regisseurin uns hat früh gelernt, dass unser Körper uns nach außen hin häufig definiert - nicht nur in der Filmbranche. In ihrem Buch "Das ewige Ungenügend " setzt sie sich mit ihrem eigenen ambivalent Verhältnis zu ihrem Körper auseinander und nutzt dies als Ausgangspunkt für eine feministische Debatte zum Thema Schönheitswahn. Denn wir sind uns sicher einig, dass wir alle entspannter mit unseren Körpern und dem Altern umgehen müssen - doch wie bei all dem Druck von Außen?! Vorweg: Dieses Buch tut weh. Es schmerzt zu lesen, wie viel wor uns und unseren Körpern zumuten und antun, um bestimmte Ideale zu erreichen. Auch Saralisa Volm litt Jahre ihres sehr jungen Lebens unter Essstörungen und erzählt schonungslos von dieser und anderen schmerzlichen Erfahrungen. Das Buch ist durch und durch intim - Saralisa Volm macht sich quasi nackt vor ihren Leser*innen. Doch genau das braucht Dieses Thema meiner Meinung nach, um mit Wucht zu sensibilisieren. Menschen, die sensibel auf Themen wie Essstörungen und sexualisierte Gewalt reagieren, dürften hier an ihre Grenzen kommen und sollten das Buch besser nicht lesen. Die Explizitheit war für mich jedoch genau richtig und hat definitiv Eindruck hinterlassen. Ein Buch, das dringend notwendig ist!

    18. Apr. 2025

  • mitkaffeeundkafka
    mitkaffeeundkafka

    173 Follower

    4,5

    Dieses Buch tut gut! ❤️‍🩹

    »Überall ist Körper. Überall ist Bewertung. Kein Entkommen.« Die Autorin Saralisa Volm erzählt in dem kürzlich erschienenen Buch »Das ewige Ungenügend« die Geschichte ihres ambivalenten Verhältnisses zum eigenen Körper. Sie ist hin- und hergerissen. Sich der »Generalsanierung« ihres Körpers und dem Schönheitswahn hingeben? Oder letzterem einfach den Mittelfinger zeigen? Und inwiefern lassen sich Botox und Co. überhaupt mit einer feministischen Haltung vereinbaren? Saralisa Volms struggle is real. Und sie lässt uns glücklicherweise daran teilhaben. Mit ihrer Bestandsaufnahme gibt uns Volm intime und teils auch schmerzhafte Einblicke in ihr Leben. Sie ist gnadenlos ehrlich und zeigt damit, dass wir nicht allein mit unseren Ängsten und Erfahrungen sind. Wer zu diesem Thema schon einige Bücher gelesen hat, wird wahrscheinlich nicht viel Neues lernen. Ich finde das nicht schlimm, denn kann es je genug kluge Bücher über weibliche Selbstbestimmung geben? Noch dazu wurde ich herrlich unterhalten und habe mich sehr verstanden gefühlt. Dieses Buch tut gut. 🤍

    Dieses Buch tut gut! ❤️‍🩹

    14. Juni 2023

  • _js_
    _js_

    91 Follower

    4,5

    Das Buch bietet einen intensiven Einblick in das Leben von Saralisa Volm. Sie schreibt über Themen, die jede:r kennt, ob mittelbar oder unmittelbar. Die Objektifizierung von vorallem weiblich gelesenden Personen und der Kampf der sowohl innerlich, als auch äußerlich damit einhergeht.

    29. Dez. 2023

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Saralisa Volm

Saralisa Volm, geboren 1985, ist Schauspielerin, Regisseurin und Filmproduzentin. Als Kunsthistorikerin lotet sie in ihrer Arbeit immer wieder die Grenzen zwischen Film, Text und bildender Kunst aus. Mitte der Nullerjahre wurde sie von Regisseur Klaus Lemke entdeckt. 2017 sorgte die von ihr produzierte Filmsatire »Fikkefuchs« mit Franz Rogowski für Aufsehen. 2022 war sie im preisgekrönten Kinofilm »Als Susan Sontag im Publikum saß« (Regie: RP Kahl) als Germaine Greer zu sehen. Bei diesem Film war sie auch als Drehbuchautorin beteiligt. Ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin, »Schweigend steht der Wald«, feierte bei der Berlinale 2022 seine Premiere.

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