Blick ins Buch

Romane

Gefährliche Geliebte

3,9(372)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

„Gefährliche Geliebte" ist ein Roman von magischer Kraft, der auf fesselnde Weise vom Einbruch dämonischer Leidenschaft ins Leben erzählt. Zwei Jazz-Balladen ziehen sich durch diese Lebensgeschichte, und mit dem ruhigen Tonfall einer Ballade erzählt Haruki Murakami vom unwiderstehlichen Sog der Gefühle. Hajime ist Ende dreißig, nach Jahren der Ziellosigkeit ein erfolgreicher Jazz-Bar-Besitzer, Ehemann und Vater. Frauen haben sein Leben geprägt. In der Kindheit Shimamoto, wie er selbst ein egozentrisches Einzelkind. Mit Shimamoto hört er Schallplatten, hält Händchen und spricht über die Zukunft. Mit zwölf Jahren verlieren sie sich aus den Augen, um sich ein Vierteljahrhundert später wieder zu begegnen. Wie eine Halluzination taucht die Kindergeliebte Shimamoto wieder auf, unfassbar und geheimnisumwoben. Sie verkörpert für Hajime, was ihm im klugen Geschäftsleben und zusammen mit der ausgeglichenen Ehefrau Yukiku abhanden gekommen ist. Shimamoto erscheint immer an regnerischen Abenden, wie eine Andeutung aus einer fremden Welt. Die Frau mit dem bezaubernden Lächeln, das verloren geglaubte Seiten anrührt. Hajime ist bereit, sein bisheriges Leben aufzugeben, doch nach ihrer ersten gemeinsam verbrachten Nacht ist Shimamoto verschwunden – auf mysteriöse Weise.

Editionen (10)

ISBN9783832147815
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum22.09.05
Seitenzahl230

Rezensionen & Bewertungen

372 Bewertungen

58 Rezensionen

3,9

Tippen zum Filtern

  • mellis_crime_couch
    mellis_crime_couch

    325 Follower

    0,5

    (E-Book) Für mich Zeitverschwendung...

    ... Ich kann mit Murakami einfach nichts anfangen... Die Story war absolut langweilig und abgehackt. Wäre es nicht so kurz gewesen, hätte ich vermutlich abgebrochen.

    29. März 2026

  • annalovesbooks23
    annalovesbooks23

    730 Follower

    5,0

    Ein Buch, das mich erst langsam gefunden und dann nicht mehr losgelassen hat.

    Mit diesem Buch hat mich Murakami endgültig bekommen. Es war mein drittes Buch von ihm und bisher ganz klar mein Lieblingsbuch 🥰 Ich war von Anfang an in der Geschichte. Nicht unbedingt bei den Figuren, aber in der Atmosphäre, in den Gedanken, in dieser ganz besonderen Stimmung, die Murakami erschafft. Sein Schreibstil ist einfach wunderschön. Ruhig, klar, unglaublich bildhaft und trotzdem nie kompliziert. Ich liebe diese Art zu schreiben. Die Verbindung zu den Figuren hat bei mir etwas länger gebraucht. Aber irgendwann gab es diesen Moment, an dem ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr nur lese. Dass ich fühle. Und ab da bin ich nur noch durch die Seiten geschwebt. Ich habe Hajime und Shimamoto irgendwann nicht mehr einfach begleitet. Ich habe mit ihnen gefühlt. Mit ihrer Sehnsucht, ihren Erinnerungen und all den Dingen, die nie ausgesprochen werden. Gerade diese leisen Momente haben für mich die größte Wirkung entfaltet. Ein Gespräch. Ein Lied. Eine Erinnerung. Murakami schafft es, aus den kleinsten Dingen etwas entstehen zu lassen, das noch lange nachhallt. Dieses Buch lebt für mich nicht von großen Wendungen oder spektakulären Ereignissen. Es lebt von Gefühlen. Von Melancholie. Von diesem schwer greifbaren Gefühl, dass manche Menschen einen nie ganz loslassen, egal wie viel Zeit vergeht. Besonders geliebt habe ich auch die Dynamik zwischen den Figuren. Alles hat sich natürlich angefühlt. Nichts war zu viel, nichts zu wenig. Auch die intimeren Momente haben für mich perfekt in die Geschichte gepasst und genau die Stimmung getragen, die das Buch die ganze Zeit vermittelt. Es gibt eine Szene zu einem sensiblen Thema, die mich so getroffen hat, dass ich das Buch für einen Moment zur Seite legen musste. Und dann dieses Ende. Ich habe es geliebt. Wirklich. Ich weiß, dass offene Enden nicht für jeden funktionieren. Für mich war dieses hier perfekt. Nicht alle Fragen werden beantwortet und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass etwas fehlt. Im Gegenteil. Ich saß nach der letzten Seite einfach da und wollte das Buch noch nicht verlassen. Was dieses Buch für mich zusätzlich besonders macht, ist etwas, das ich nur schwer in Worte fassen kann. Manche Bücher liest man zur richtigen Zeit. Manche Empfehlungen kommen genau dann, wenn sie kommen sollen. Und manchmal bleibt dadurch nicht nur die Geschichte in Erinnerung. Für mich wird dieses Buch immer etwas Besonderes sein. Es hat mich berührt, beschäftigt, zum Nachdenken gebracht und an manchen Stellen auch wehgetan. Vor allem aber hat es mich fühlen lassen. Und genau deshalb wird es einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern bekommen. Ich habe es geliebt ❤️

    Ein Buch, das mich erst langsam gefunden und dann nicht mehr losgelassen hat.

    21. Juni 2026

  • 3,0

    Auch wenn ich nicht zu kritisch sein wollte, möchte ich meine ehrliche Meinung dazu sagen.

    Südlich der Grenze, westlich der Sonne ist ein ruhiger, melancholischer Roman, der sich stark mit Sehnsucht, Erinnerung und innerer Leere auseinandersetzt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, was den Einstieg leicht macht und die Atmosphäre trägt. Trotz dieser Stärke hatte ich persönlich Schwierigkeiten, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Mir fehlte ein klarer roter Faden, wodurch ich im Verlauf zunehmend den Bezug zur Handlung verloren habe. Der Fokus liegt stark auf Hajimes Liebesleben, seiner Untreue und einer unterschwelligen Unzufriedenheit, die sich durch das gesamte Buch zieht. Besonders schwierig war für mich der Zugang zur Hauptfigur Hajime. Obwohl er ein scheinbar erfülltes Leben mit Ehe und beruflichem Erfolg führt, verliert er sich in seiner eigenen Unzufriedenheit, verzwickt sich in lügen und Untreue. Sein Verhalten wirkte auf mich oft schwach. Vor allem sein Blick auf Frauen war für mich schwer nachvollziehbar: Sie werden häufig als unsicher, unterwürfig oder stark aufs optische reduziert dargestellt. Dadurch konnte ich keine echte Verbindung zu ihm aufbauen. Die Geschichte um seine Jugendliebe Shimamoto hat zwar großes emotionales Potenzial, bleibt für mein Empfinden aber zu vage. Gerade hier hätte ich mir mehr Tiefe und Einblicke gewünscht – sowohl in ihre Figur als auch generell in die Perspektiven der Frauen im Roman. Die zentrale Botschaft des Buches ist durchaus erkennbar: Es geht um verpasste Chancen, unerfüllte Sehnsüchte und die Frage, ob ein „glückliches“ Leben wirklich erfüllt sein muss. Dennoch blieb für mich diese Botschaft emotional etwas zu distanziert, was vermutlich auch daran liegt, dass ich mit Hajime als Figur nicht warm geworden bin. Insgesamt ist es kein schlechtes Buch – vor allem die melancholische Stimmung und die ruhige Erzählweise haben mir gefallen. Dennoch hat mir persönlich der Tiefgang in den Figuren und eine stärkere emotionale Bindung gefehlt.

    Auch wenn ich nicht zu kritisch sein wollte, möchte ich meine ehrliche Meinung dazu sagen.

    3. Mai 2026

3 von 58 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 00%
tolinotom
tolinotom25. Feb. 2026

Zusammenfassung Ein Mann, der sich von seiner Vergangenheit befreit hat, lebt ein scheinbar glückliches Leben mit seiner Familie. Doch seine Sehnsucht nach einer verpassten Chance holt ihn ein, als eine alte Liebe wieder in sein Leben tritt. Das Buch erzählt von einer komplexen Liebesgeschichte, die den Leser in ihren Bann zieht und Fragen nach Realität, Liebe und menschlicher Natur aufwirft.

Seite 9138%

1 Kommentar verdeckt

1 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick