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Romane

Der Amokläufer

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Über das Buch

"Der Amokläufer" ist eine Novelle des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig. Sie wurde erstmals 1922 in der Zeitung "Neue Freie Presse" veröffentlicht und ist wenig später in der Novellensammlung "Amok: Novellen einer Leidenschaft" als Buch erschienen. Wie mehrere andere Werke Zweigs, welcher seinerzeit vom Wirken Sigmund Freuds fasziniert war, hat auch Der Amokläufer einen starken psychologischen Hintergrund: Die Geschichte handelt von einer extremen Besessenheit, die den Helden dazu bringt, sein Berufs- und Privatleben dieser Leidenschaft zu opfern, und die ihn schließlich in den Freitod treibt. Namensgebend für die Novelle ist der – damals noch wenig bekannte – Begriff Amok, der ursprünglich aus der indonesischen Kultur stammt und einen Rauschzustand beschreibt, in dem die betroffene Person in vermeintlich blinder Wut den Feind angreift und wahllos, ohne jede Rücksicht auf Gefahren, versucht, ihn sowie alle im Weg stehenden Personen zu töten. Da Stefan Zweig auf die Liste der zu verbrennenden Bücher gesetzt wurde, wurden viele Exemplare der Novelle bei Bücherverbrennungen vernichtet.

Editionen (15)

ISBN9783752994889
Verlagepubli
Erscheinungsdatum08.09.20
Seitenzahl48

Rezensionen & Bewertungen

74 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • alocasia
    alocasia

    233 Follower

    2,5

    „irgendeinen Schuss Narrheit bekommt jeder ab.“ (S.23)

    Ist ok, muss man aber echt nicht gelesen haben. Trotz der Kürze relativ langatmig.

    11. Apr. 2025

  • melliespirelli
    melliespirelli

    91 Follower

    5,0

    Zweig verstand es einen in den Bann zu ziehen

    9. Dez. 2023

  • bastiliest
    bastiliest

    60 Follower

    4,0

    Hier haben wir einen Arzt der an seinen Beruf gescheitert ist er erzählt auf einer Überfahrt was ihn zugestoßen ist. Man kann sich wirklich gut in den Arzt hineinversetzen Zweig erschafft eine sehr drückende Atmosphäre.

    28. Aug. 2024

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig (1881-1942) war ein österreichischer Schriftsteller. 1934 flüchtete er vor den Nationalsozialisten über London und New York nach Brasilien. In der Nacht vom 22. zum 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Petrópolis bei Rio de Janeiro das Leben. Depressive Zustände begleiteten ihn seit Jahren. Seine Frau Lotte folgte Zweig in den Tod. In seinem Abschiedsbrief hatte Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“. Stefan Zweig wurde ein Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft.

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