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Romane

Der Amokläufer

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Über das Buch

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Von Schuld zerfressen kauert ein deutscher Arzt in den Tauen einer Schiffspassage aus Indien. Sein Mitreisender wird ungewollt zum Beichtvater: Der Arzt hat einer jungen Frau in Not die Hilfe verwehrt, unangemessene Bedingungen gestellt – und eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt, die ihm seine eigenen Abgründe vor Augen geführt und sein gesamtes Selbstverständnis in Frage gestellt hat. Stefan Zweig beschreibt mit psychologischem Feinsinn und großer sprachlicher Suggestivkraft, wie unmenschliche Erfahrungen, innere Zwänge und misslingende Kommunikation den Menschen zum Äußersten treiben können.

Editionen (15)

ISBN9783104023625
VerlagFISCHER E-Books
Erscheinungsdatum23.07.12
Seitenzahl76

Rezensionen & Bewertungen

74 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • alocasia
    alocasia

    233 Follower

    2,5

    „irgendeinen Schuss Narrheit bekommt jeder ab.“ (S.23)

    Ist ok, muss man aber echt nicht gelesen haben. Trotz der Kürze relativ langatmig.

    11. Apr. 2025

  • melliespirelli
    melliespirelli

    91 Follower

    5,0

    Zweig verstand es einen in den Bann zu ziehen

    9. Dez. 2023

  • bastiliest
    bastiliest

    60 Follower

    4,0

    Hier haben wir einen Arzt der an seinen Beruf gescheitert ist er erzählt auf einer Überfahrt was ihn zugestoßen ist. Man kann sich wirklich gut in den Arzt hineinversetzen Zweig erschafft eine sehr drückende Atmosphäre.

    28. Aug. 2024

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefan Zweig

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England, später in die USA und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie ›Die Welt von Gestern‹ und die ›Schachnovelle‹. Am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben.

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