
482 Follower
Paris und seine Literaturschaffenden in den 1920er Jahren
Kerri Maher beschreibt einen Lebensabschnitt von Sylvia Beach, einer Amerikanerin, die in Paris im Jahr 1919 eine englischsprachige Buchhandlung gründet. Dieser Ort wird in den 1920er Jahren zu einem Sammelpunkt amerikanischer Literat*innen, die aus den Staaten auswandern, aufgrund der Einschränkungen ihres künstlerischen Schaffens, den konservativen Sichtweisen und der Prohibition. Zu ihnen zählen Hemingway, Fitzgerald und später auch Henry Müller. Eine besondere Rolle nimmt James Joyce und sein bedeutendes Werk Ulysses ein. Seine Entstehungsgeschichte und sein Schicksal ist eng an Sylvia Beach und ihrer Buchhandlung Shakespeare & Company geknüpft. Das Buch habe ich als Ergänzung zu den Ausführungen von Uwe Neumahr gelesen. Maher geht stärker auf die Liebesbeziehung zu Adrienne Monnier ein, der Besitzerin des benachbarten Buchladens La Maison des Amis des Livres. Beide Frauen prägen die Pariser Literaturszene in einem nicht zu unterschätzende Maß und fördern das kreative Schaffen und de Austausch darüber durch Veranstaltungen in ihren Läden. Durch dieses Buch wurde noch deutlicher, welche Bedeutung Beach für die zugewanderten Amerikaneri*innen hatte, welche Hilfestellung sie ihnen beim Ankommen gegeben hat. Am Ende erklärt Maher welche fiktiven Elemente das Buch hat und welche Aspekte den Tatsachen entsprechen. Das Buch lässt die Lesenden eintauchen in das weltoffene Pariser Leben der 1920er Jahre. Wen diese Literaturepoche interessiert und wer mehr zur Entstehungsgeschichte von Ulysses erfahren will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Punktabzug gab es, weil mir die Sprache manchmal zu platt war, insbesondere auch, wenn es um die Beziehung zwischen Sylvia und Adrienne ging.

9. Apr. 2026
Paris und seine Literaturschaffenden in den 1920er Jahren
Kerri Maher beschreibt einen Lebensabschnitt von Sylvia Beach, einer Amerikanerin, die in Paris im Jahr 1919 eine englischsprachige Buchhandlung gründet. Dieser Ort wird in den 1920er Jahren zu einem Sammelpunkt amerikanischer Literat*innen, die aus den Staaten auswandern, aufgrund der Einschränkungen ihres künstlerischen Schaffens, den konservativen Sichtweisen und der Prohibition. Zu ihnen zählen Hemingway, Fitzgerald und später auch Henry Müller. Eine besondere Rolle nimmt James Joyce und sein bedeutendes Werk Ulysses ein. Seine Entstehungsgeschichte und sein Schicksal ist eng an Sylvia Beach und ihrer Buchhandlung Shakespeare & Company geknüpft. Das Buch habe ich als Ergänzung zu den Ausführungen von Uwe Neumahr gelesen. Maher geht stärker auf die Liebesbeziehung zu Adrienne Monnier ein, der Besitzerin des benachbarten Buchladens La Maison des Amis des Livres. Beide Frauen prägen die Pariser Literaturszene in einem nicht zu unterschätzende Maß und fördern das kreative Schaffen und de Austausch darüber durch Veranstaltungen in ihren Läden. Durch dieses Buch wurde noch deutlicher, welche Bedeutung Beach für die zugewanderten Amerikaneri*innen hatte, welche Hilfestellung sie ihnen beim Ankommen gegeben hat. Am Ende erklärt Maher welche fiktiven Elemente das Buch hat und welche Aspekte den Tatsachen entsprechen. Das Buch lässt die Lesenden eintauchen in das weltoffene Pariser Leben der 1920er Jahre. Wen diese Literaturepoche interessiert und wer mehr zur Entstehungsgeschichte von Ulysses erfahren will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Punktabzug gab es, weil mir die Sprache manchmal zu platt war, insbesondere auch, wenn es um die Beziehung zwischen Sylvia und Adrienne ging.
9. Apr. 2026







